»Axel Postinett 14. Februar 2011, 21:47 Uhr

Skype spuckt Mobilfunkern in die WLAN-Suppe

Skype spuckt mit seinem neuen WLAN-Hotspot-Partnerprogramm den Mobilfunkanbietern in die Suppe. Mittels Skype Access können Anwender sich aus Skype heraus in die angeschlossenen WLAN-Hotspots einwählen. Die Bezahlung für den Internet-Zugang erfolgt direkt per Skype-Guthaben. Bislang wird auf Flughäfen oder in Hotels gerne direkt mit Tagespauschalen und Kreditkartenabrechnung gearbeitet. Wer nur mal für zehn Minuten surfen wollte, musste für zehn oder zwanzig Euro einen ganzen Tag kaufen.

Skype konnte nach eigenen Angaben bereits Partner wie BT in Großbritannien gewinnen.

Skype-Nutzer per Skype Access eine Internetverbindung aufbauen und auch Sprach- und Videoanrufe tätigen. Pro Minute werden ab 0,05 Euro abgerechnet. Benötigt wird dafür eine Verbindung zu einem Skype Access kompatiblen Hotspot und die aktuelle Version von Skype für Mac oder Windows. Hier eine Liste der aktuellen Partner, leider ist nur ein deutscher Provider dabei, aber für Geschäfts- und Urlaubsreisende kann es eine gute Alternative zu Vouchers oder Stundenpauschalen sein. Viele Mobilfunker blockieren zudem Skype auf ihren Datennetzen.
Hier eine Liste der WLAN-Partner:

- BT Openzone – der größte britische WLAN Hotspot-Anbieter mit einem Netzwerk von zwei Millionen Hotspots

- Fon – ein WLAN-Netzwerk mit über 3,35 Millionen Fon Spots rund um den Globus

- M3 Connect – WLAN-Anbieter in Deutschland mit Hotspots in Hotels, auf Messegeländen, Flughäfen und an Standorten wie die Deutsche Börse

- Row 44 – führende Breitbandplattform an Bord ziviler Fluggesellschaften

- Skyrove – WLAN Hotspots für Pensionen, Hotels und Cafés in Südafrika

- Spectrum Interactive – spezialisiert auf WLAN für Hotelbereich

- Tamizone – WLAN-Anbieter in Australien, Neuseeland und dem Südpazifik

- Vex – Anbieter von WLAN-Diensten, vor allem Südamerika

»Axel Postinett 14. Februar 2011, 21:47 Uhr

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