» 28. April 2010, 10:07 Uhr

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Android schlägt iPhone im März

Im März 2010 haben Android Smartphones in den USA erstmals mehr Internet-Traffic erzeugt als Apples iPhones. Zu diesem Ergebnis kommen Messungen von Admob. Elf Android-Geräte waren dabei für 96 Prozent des Datenaufkommens verantwortlich. Einer der größten Verlierer: Googles eigenes Nexus One.

Ach ja, das sollte man vielleicht direkt am Anfang anmerken: Google hat Ende 2009 eine Übernahme Admob vereinbart, die derzeit noch nicht abschließend von den Kartellbehörden entschieden wurde.

Zurück zum Mobile Web.

Besitzer von Motorolas Droid waren mit 32 Prozent die surffreudigsten Android-Smartphoner. Nexus Käufer schafften gerade mal zwei Prozent. Der Neuling Motorola hat damit interessanterweise auch den alten Hasen HTC deklassiert, der Nexus, HTC Hero oder Magic produziert.

Über 54 Prozent des Traffics kam von Geräten mit einer Volltastatur (so wie das Droid).

Beim iPhone hat das 3GS-Modell mittlerweile mit 39 Prozent den größten Anteil am Datenaufkommen, die erste Generation wird wohl nur noch als teurer iPod benutzt: er bringt noch zwei Prozent des Apple-Surfvolumens.

Der iPod touch (2. Generation) ist bereits für 25 Prozent des Surfaufkommens verantwortlich.

 

Techcrunch hat noch mal weitergegraben in den Statistiken und noch einen spannenden Fakt herausgefunden.

Beim Vergleich der Plattformen hat erstmals das Gesamtvolumen des Mobile-Webaufkommens mit Android-Geräten den Platzhirschen iPhone in den USA ausgehebelt. Und das nach kaum zwei Jahren.

Demnach kommen 46 Prozent von Google-angetriebenen Geräten und nur noch 39 Prozent über die kultigen Apple-Aggregate. Weltweit liegt allerdings noch Apple in Führung.

Das Ganze ist beruhigend für Google, ärgerlich für Apple und ein Hoffnungsschimmer für Adobe und seinen Flash-Player.

Techcrunch

Die Admob-Meldung

» 28. April 2010, 10:07 Uhr