»Axel Postinett 15. März 2010, 15:36 Uhr

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Virtualisierung als neues Sicherheitsrisiko

Sparen auf Kosten der Sicherheit: Gartner geht davon aus, dass rund 60 Prozent der virtualisierten Server 2012 noch unsicherer sein werden als ihre physischen Vorbilder unter dem Schreibtisch. Ein Eldorado für Hacker & Co.

Virtualisierung an sich ist nicht unsicher, folgert Gartner, allerdings werden zu viele Server unsicher eingerichtet. In der Planungsphase würden Sicherheitsexperten erst spät zu Rate gezogen, wenn überhaupt.

Die typische Antwort eines Systemmanagers auf die Frage, was sich bei einer Virtualisierung ändere, laute heute “Nichts”. Schließlich werde ja der physische Server praktisch als identisches Spiegelbild im Web oder im Rechenzentrum neu im Speicher aufgebaut. Dabei werde aber die zusätzliche Schicht aus Steuerungs- und Monitoring-Software übersehen, die eingefügt werden müsse, um den flüchtigen Rechenknecht anzusprechen und zu steuern. Das besonders Fatale dabei: Diese Schicht ist durch den Administrator noch nicht einmal zu kontrollieren oder einzusehen.  Neill McDonald von Gartner: “Was sie nicht sehen können, können sie auch nicht bekämpfen.”

Bis 2015 werde sich die Zahl der virtuellen Server, die unsicherer seien als diejenigen, die sie ersetzt haben zwar auf rund 30 Prozent verringern. Trotzdem  ist damit das Unsicherheitslevel insgesamt noch immer höher als derzeit.

Gartner

»Axel Postinett 15. März 2010, 15:36 Uhr

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