Vodafone UK hat nach Medienberichten am ersten Verkaufstag rund 50 000 iPhones auf der Insel abgesetzt. Und das, obwohl der Weltmarktführer erst der vierte Mobilfunker in Großbritannien ist, der das Kultphone an seine Kunden übergeben darf. Der Apple-Wahn ist ungebrochen – eine Katastrophe für Google droht.
Immerhin: stimmen frühere Berichte aus den USA, hat das Googlesche Superphone “Nexus One” in seiner ersten Woche dagegen nicht mal die Hälfte (rund 20000) von dem in ganz USA verkauft, was nur Vodafone an einem Tag in Großbritannien als absoluter Nachzügler an den Mann und die Frau gebracht hat. Ein kleiner Erfolg, den die Briten dringend gebraucht haben.
Der Verkaufserfolg von Vodafone zeigt zweierlei: Zum einen, dass doch jede Menge Kunden ihrem Mobilfunkanbieter treu bleiben und abwarten, wenn sie zufrieden sind. Das Vodafone-Netz ist halt stabil und auch Belastungen wie dem Datenhunger der iPhone-Nutzer gewachsen. Anders etwa als AT&Ts Netz in den USA oder O2 in Großbritannien, die unlängst selber Überlastungsprobleme eingeräumt hatten. Spielerei hin oder her: manche Leute müssen halt einfach mit dem Gerät arbeiten können.
Zweitens: das Potenzial für Apple ist bei weitem noch nicht ausgeschöpft, in keinem Land. Vor allem nicht in Deutschland, wo der Exklusivvertrieb über T-Mobile das Wachstum noch stark hemmt. Jeder neue Provider in jedem Land erhöht die Kundenbasis für Apple signifikant. Man kann sich gar nicht vorstellen, was passiert, wenn einmal in den USA Marktgigant und 3G-Marktführer Verizon seine Finger ans iPhone bekommt.
Die erstaunlichen Zahlen sind auch ein Schlag ins Gesicht von Andy Rubin, Googles Android Statthalter. Ganz offensichtlich gibt es nicht all zu viele Smartphonefans auf der Insel, die bereit sind noch so lange zu warten, bis Vodafone das Gerat in wenigen Wochen auf den britschen Markt werfen wird.
Die Verkaufszahlen bei The Independent
Axel Postinett











Ein Kommentar zu “Vodafone UK räumt mit iPhone ab”
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