Die hundert gefährlichsten Webseiten des Sommers hat Symantec einmal aufgelistet. Sie sind von oben bis unten verseucht mit Viren, Trojanern und Schadsoftware. Die Auswahl zeigt: Man muss nicht einmal auf den berühmten “Schmuddelseiten” unterwegs sein, um sich ordentlich was einzufangen.Wer auf mactep.org geht, hat praktisch schon verloren. Über 5500 Schadprogramme sind auf dieser Webseite (Heimathafen Litauen) hinterlegt und warten auf den arglosen Surfer, der hier vorbeischaut. Die amerikanische Site sportsmansclub.net kommt immerhin noch auf 3200 Schadprogramme, die sich im Computer des Nutzers festbeißen wollen, in der Regel “Downloader”, die ihrerseits dann beginnen wollen, weitere Programme aus dem Web auf die Platte zu schaufeln.
Das gesamte Anschauungsmaterial gibt es auf http://safeweb.norton.com/dirtysites zu sehen.
Der Anteil der wirklich “schmutzigen” Seiten aus den Bereichen Porno bzw. Adult Content liegt dabei nur noch bei 48 Prozent. Viele Gangsterseiten versuchen sich mittlerweile so seriös wie möglich zu geben. Von der Seite für Jagdfreunde bis zum Onlieshop für Elektronikwaren ist alles dabei.
Neben Viren sind es meistens so genannte “Exploits”, die im Verborgenen warten. Sie nutzen Schwachstellen in Browsern aus, vor allem, wenn die Nutzer noch mit alten Versionen wie Internet Explorer 6 oder Firefox 2 unterwegs sind. Wichtigster Tipp neben der Vermeidung der dreckigen Hundert: immer die neuesten Browser verwenden und Updates nachladen, Virenscanner aktuell halten und ganz einfach vorsichtig sein.










