» 30. Oktober 2008, 21:57 Uhr

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iPhone – Arme-Leute-Luxus in der Krise

Preisfrage: Wer kauft heute iPhones? Antwort: Die unteren Einkommensschichten! Das jedenfalls hat eine Untersuchung von Comscore herausgefunden. Das stärkste Wachstum seit Einführung des iPhone 3G hat es in der Klasse 25.000 bis 50.000 Dollar Jahreseinkommen gegeben.Read my lips: Steve Jobs hat bei der Vorstellung des neuen iPhone 3G gesagt, er will die Massen – und er hat sie bekommen. Die Geringverdiener stürmen die Apple-Shops.

Das soll aber nicht unbedingt heißen, dass diese Haushalte nicht rechnen können. Gleichzeitig stieg nach Aussagen von Comscore auch die Mehrfachnutzung des Geräts. Also als Mobiltelefon, E-Mailmaschine und auch iPod-Ersatz. Abzulesen übrigens auch an den schwachen Zahlen der iPod-Verkäufe.

Während in der Einkommensklasse 100.000+ noch 16 Prozent mehr iPhone-Käufer zu finden waren, standen Joe und Jane Average Schlange. Hier wuchs die Zahl der iPhone-Käufer um 48 Prozent. Was aber auch die Frage zuläßt: Was kaufen den die 100.00er mittlerweile? Die können nicht schon alle ein iPhone haben. Selbst wenn man die Wall-Street herausrechnet.

Bei der Mehrfachnutzung des Geräts liegt wohl auch das große Problem von Blackberry-Schrauber Rim. Kaum jemand kommt heute ernsthaft auf die Idee, einen Blackberry als iPod-Ersatz zu betrachten. Mit dem neuen “Storm” (reiner Touchscreen-Betrieb) will Rim das ändern. Aber wer die Multimedia-Software von Rim schon einmal ausprobiert hat, der weiß, wie weit der Weg noch ist.

Hier die ganze PM für Zahlenfreaks und Statistik-Lover

» 30. Oktober 2008, 21:57 Uhr

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