Windows in den Wolken. Microsoft hat in Los Angeles seinen neuen Service Windows Azure vorgestellt. Sozusagen die Erweiterung von Windows ins Internet.Azure ist ein Basisdienst im Internet, auf dem Programmierer Anwendungen aufsetzen können. Die wiederum kann der Nutzer im Unternehmen oder Zuhause dann aufrufen. Klingt nicht sonderlich spannend und gibt’s auch schon. Aber für Microsoft ist es doch ein Schritt ins Ungewisse. Im Grunde ist Azure so was wie eine Hedge-Position gegen Amazon und Google. Wird das was mit der “Cloud”, ist MSFT mit dabei. Wird’s nix, hat man weiter Windows auf dem PC.
Azure soll auf Microsoft-Datencentern laufen (und nur da, so wie es aussieht). Weil natürlich kaum jemand die Nerven hat, seine ganzen Firmengeheimnisse auf US-Servern zu speichern, baut Ballmer gerade mit enormem Aufwand Datencenter weltweit auf. So hat er wenigstens Angebote auf anderen Kontinenten (andere Gesetze!) bereit.
Wer Lust hat, sich Silverlight (Microsofts Anwort auf Adobe Flash) anzutun, kann sich das Ganze mal live im Video anschauen.
Microsofts Ray Ozzie erklärt Azure.
Azure in der Live-Demo










