Charlotte calling

Der politische Zirkus ist weitergezogen. Nach dem Konfetti- und Luftballon-Regen am Donnerstag bei den Republikanern in Tampa (und, nunja, Clint Eastwood und seinem leeren Hocker), gibt es ein ähnliches Schauspiel nun ab morgen in Charlotte, North Carolina, zu bestaunen. Hier wollen die Demokraten bei ihrer National Convention Barack Obama hochleben lassen und ihn offiziell zum Präsidentschaftskandidaten küren.

Erste Eindrücke vom Sonntag:

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Alle Kommentare [3]

  1. Es ist bezeichnend welche Figur der Republikanische Präsidentschaftskandidat gemacht hat, wenn mehr über Eastwood und den leeren Hocker als über politische Inhalte gesprochen und geschrieben wird. So wird der glücklose Präsident Obama wahrscheinlich wiedergewählt… obwohl von “Change” sicher nichts mehr zu spühren ist…

  2. Die wirklichen Probleme Amerikas, wie z.B. die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit in den “nicht Verteidingungsrelevanten Ressorts”, und den Abbau der Staatsschulden muss gezielt angepackt werden. Amerika sollte kleinere aber leckere brötchen backen und die Amerikaner können es schaffen, wenn sie nur wollten.

  3. @Ulla Schneider – In der Tat, alle spechen über die merkwürdige Nummer mit dem leeren Hocker, kaum einer über die Inhalte von Romneys Rede (zumindest in Deutschland). Wobei ich mich frage: Liegt das am Auftritt und der Botschaft des Kandidaten – oder ist es so, dass jeder Clint Eastwood kennt und er deshalb einfach näher ist als innenpolitische Streitereien in den USA? Für Obama jedenfalls hätte die Sache mit Clint nicht besser laufen können.