Peer Steinbrück; erst erfrischend, dann beleidigt

SPD-Kanzlerkandidat Peer Steonbrück im Sommerinterview: "Eine etwas fairere Betrachtung hätte ich mir schon gewünscht.“

SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück im Sommerinterview: „Eine etwas fairere Betrachtung hätte ich mir schon gewünscht.“

Wie glaubwürdig sind Sie, Herr Steinbrück, wo Sie doch alle Griechenland-Maßnahmen mit großem Pathos mitgetragen haben? „Das haben wir aus einer gesamteuropäischen Sichtweise getan.“ Warum sagen Sie nicht, was uns die Rettung Griechenlands kostet? „Das kann Ihnen keiner in Euro und Cent ausrechnen.“ Ein zweiter Schuldenschnitt? „Das ist einer der wenigen Bereiche, bei denen ich sage: Vorsicht an der Bahnsteigkante.“ Ein SPD-Plakat mit dem Motto: Keine Milliarden mehr für Griechenland? „Das würde ich nie versprechen.“

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Skandale um Steinbrück nehmen kein Ende

Bolg2

Spätestens bei der Sache mit Kim Jong-Un war für Henning Tillmann die Grenze überschritten. Dass Peer Steinbrück den Machthaber aus Pjöngjang in einer Diskussionsrunde einen „verrückten Nordkoreaner“ nannte, war für den SPD-Netzpolitiker alles – nur kein rhetorischer Faupax. „Wenn einer in die Kategorie irre passt, dann ja wohl der nordkoreanische Diktator“, sagt Tillmann, der sich in seinem Twitterprofil so beschreibt: Exil-Ruhrgebietler im Berliner Osten, selbstständiger Informatiker, Sozialdemokrat und Musikliebhaber.

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