Der count down für die Wahlen am 2. November läuft. Die Demokratische Partei setzt erneut auf die Obama-Generation. Dafür hat sie das Programm Gen44 aufgelegt. Zum Auftakt feuert Obama die Basis an und erzählt, was auf dem Spiel steht, wie die üblichen Verdächtigen die Dinge drehen oder verdrehen. Er spricht über die Enthusiasmus-Lücke der Demokraten und zeigt seinen eigenen Kampfwillen.
Für Andrew Sullivan ist das Rennen nach diesem Auftritt noch längst nicht entschieden. Obama beschreibt die Konsequenzen eines republikanischen Wahlsiegs. Wie schon Ende des Sommers im vergangenen Jahr, als er seine OFA-Graswurzelleute anfeuerte, erklärt Obama auch dieses Mal, dass politischer Wandel nicht frei Haus geliefert wird, dass er um jeden Meter Boden, um jede Stimme, um jedes Programm kämpft.
Die üblichen Verdächtigen schreiben, dass das Rennen gelaufen sei, dass die Republikaner das Repräsentantenhaus übernehmen, vielleicht sogar den Senat, dass den Wahlen eine politische Totalblockade folgen werde.
Das ist Unfug.
"So now is not the time to quit. Now is not the time to lose heart. That involvement can’t end in 2008. That election was not just about putting me in the White House. It was about building a movement for change that went beyond one campaign or any one candidate. It was about remembering that here in the United States, our destiny is not written for us; it is written by us. We have the power to shape our future. Our future is in our hands. (Applause.)
And that’s what’s being tested right now -– whether we’ve got the courage to keep going forward in the face of difficulty, in the face of uncertainty. And if you are willing to work hard, and knock on doors and make phone calls, and call up your friends and neighbors and coworkers and family, I promise you, we will not stop until we have finally made the American Dream true for every American out here. "
Das war der Auftakt. Wir werden in den kommenden Wochen weitere Auftritte erleben, in denen Obama das Spiel seiner Gegenspieler durchkreuzen wird.
Hat tip to Matthew Yglesias hierfür. Donald hört Glenn Beck. Ein nicht endender Albtraum. Bereitet der Albtraum den Republikanern den Weg zurück an die Macht? Das hätten sie gern.










