»Georg Watzlawek 13. September 2009, 20:05 Uhr

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(K)ein Live Blog zum TV-Duell

Ein Liveblog zum TV-Duell Merkel vs. Steinmeier biete ich nicht an, Inneres ist ja eigentlich nicht mein Feld. Aber bei Twitter gibt es Ersatz – und die Konkurrenz schläft auch nicht.——————————-
UPDATE:
Mein Live-Tweet bei Twitter und zum Nachlesen auf einer Seite
Der Handelsblatt Live-Ticker zum Duell
Ein Feature: Steinmeier punktet gegen Merkel
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Die Twitterwelt überschlägt sich, Dutzende von so genannten Live-Tweets zur Sternstunde der Politik sind angekündigt. In meinem eigenen Twitterkanal konzentriere ich mich daher auf Klamotten, Gesten und Haltung: das Äußere schlägt die Inhalte.

Darüber hinaus gibt es rund ein Dutzend Liveblogs (ebenfalls bei mir zu finden). Ein Highlight: wahl.de bietet eine Live-Mitschrift.

Hier ein paar Liveblogs:

Und hier ein paar besonders aktive Twitterer, von beiden Seiten des Spektrums, auch ein paar Unabhängige machen mit:

Bestimmt habe ich noch ein paar vergessen. Weitere Hinweise und Tipps bitte im Kommentarfeld. Viel Spaß.

»Georg Watzlawek 13. September 2009, 20:05 Uhr

    6 Kommentare zu “(K)ein Live Blog zum TV-Duell”


  1. Mariana Mayer says:

    Die Übergriffe auf Jugendkiche und Erwachsene in der S-und U-Bahn Szene, die Androhung von Gewalt, das anschreien und Angreifen von Personen, all das was im Moment im Rampenlicht der Öffentlichkeit steht, findet gleichfalls schon seit Jahren in den Unternehmen statt.

    In verschiedenen Orten “quer” durch Deutschland. Im Kreuzverhör von 2 Personen werden Einzelpersonen angeschrien oder laut mit Ihnen gesprochen.
    In diesem Fall ist eine Erzieherin in einem komplett anderen westdeutschen Bundesland so behandelt worden und hat es mir erzählt.

    Was sind das für Methoden in Deutschland und wer hat sie eingeführt?

    Das ganze Geschehen spiegelt sich gleichfalls lediglich in den Stadtbahnen wieder. Oft war ich Zeuge dort:

    Ein Fall:
    Ein erwachsener deutscher Mann (über 40 Jahre alt) hat die “männlichen Insassen” in seinem Alter lautstark verbal angegriffen und eingeschüchtert.

  2. Mariana Mayer says:

    Nun sollen die Gesetze entsprechend geändert werden:

    Bereits im Zweifelsfall soll einer Mutter das Kind entzogen werden können:

    Klar, geht der Ehemann oder auch nur der Nachbar zum Amt und erklärt:

    Seine “ehemalige geschiedene Frau” würde das Kind nicht richtig erziehen oder gar schlagen und das Kind darf oder geht nicht zum Arzt oder bekommt nichts zum Essen.

    Also eine Frage: Darf laut Gesetz in Zukunft, nach Frau Leyens CDU und Frau Zypries SPD Version:

    Der Ehemann oder Nachbar schon bei einer blossen Vermutung oder Aussage in die Wohnung der Frau eindringen?

    Das ist nur eine Frage: Klären sie es transparent,
    bitte.

    Und die Fakten der vergangenheit zeigen: Ein Gesetzestext und die entsprechende Umsetzung mit entsprechendem Personal, dass nicht entsprechend ausgebildet ist und die Sollvorstellungen wohlhabender Politiker widerspiegelt: Driftet in der Praxis weit auseinander.

    Oder Fragestellung: Ist es ist so gewollt?

    Siehe die zahlreichen Hartz4 Klagefälle.

    Kommt es zum Eklat, ist es da sehr leicht schon mal zu spät.

  3. Mariana Mayer says:

    Vergleichen wir einen Kurzarbeiter nach 20 Jahren in der hochbezahlten Industrie mit z.B. Emilie, die nach 30 Jahren als Alleinerziehende nun nicht mehr arbeiten soll, oder anderen z.B. Karstadt MitarbeiterInnen:

    Wie hoch ist deren gesetzlicher Rentenbescheid wirklich?

    Sind diese Frauen Grundsicherungsfälle oder liegen knapp darüber?

    Eins ist sicher:

    Im Falle von Kindern wird es schwierig, wenn diese Frauen nur Teilzeit gearbeitet haben und nicht verheiratet sind oder waren.

    Die Doppellast liegt immer bei den Frauen, in diesen Fällen.

    Es gab auch bereits Scheidungen, in denen der Mann das Sorgerecht zugesprochen bekommen hat, weil die alleinstehende Frau ja “eh überlastet” ist.

    Das heißt im Klartext: Ist die Frau von vorneherein mittelos hat sie schlechte Karten. Der Mutter wird das Kind entzogen.

    Stichwort: “Schichtentrennung”.

  4. Mariana Mayer says:

    Weiterhin gibt es die Debatte der armen Kurzarbeiter:

    Nun, wer 25 oder 30 Jahre bei Porsche oder Alcatel gearbeitet hat weiß klar und deutlich: Was auf seinem gesetzlichen Rentenbescheid steht.

    Da ist eine Grundsicherung bei weitem nicht nötig. Hat nun dieser Angestellte sein Gehalt anderweitig ausgegeben, z.B. jedes Jahr in Urlaub fahren, Eigentumswohnung, oder Spielcasino, nun hat er selber entschieden.

    Ein Grundsicherungsfall ist er sicher nicht und kann sich auch Dank seiner Abfindung ein vorsorgliches Leben sichern.

    Zu erwähnen ist: Aussage von gewerkschaftern Alcatel: Leute die sich nicht angepasst haben und mitgemacht haben, oder andere wurden fix und fertig gemacht.

    So “ehrlich” waren die Gewerkschaftler jedenfalls.

    Sie haben es gesagt, was los ist, in Wahrheit.

  5. Mariana mayer says:

    Hab noch was vergessen: Der LeiharbeiterIn muss erst zum Hausarzt gehen bevor er/sie zum Facharzt darf:

    Also nochmal: der erste Besuch kostet ohne Medikamente: 37 Euro, jetzt das gleiche noch mal:

    10 Euro Praxisgebühr, nein verzeihung, nur wenn er oder sie zum Zahnarzt oder Frauenarzt geht, ansonsten gilt Beweis mitbringen dass die 10 Euro Praxisgebühr schon bezahlt wurden, beim Hausarzt.

    Also wenn er die Quittung vergisst, muss er noch mal 10 Euro beim Facharzt bezahlen.
    Davon uneingenommen:
    Beim Frauenarzt wird bei jedem Besuch erst einmal ein Abstrich gemacht: Krebsvorsorge, jedesmal. Bringt extra kohle ein.

    Also der Leiharbeiter geht nun zum Facharzt und ist dann: arbeitslos. Ein andere Leiharbeiter besetzte seine Stelle.

  6. Mariana Mayer says:

    Gleiche Gesundheitspolitik für alle:

    Menschen mit Schlaganfall werden seit zig Jahren in Altersheimen und in Krankenhäusern am Wochenende einfach liegengelassen. Zugehörige Presseberichte liegen vor.

    Die Medikamente (nur am Beispiel Bluthochdrucktabletten) verursachen durch Mineralstoffentzug leichter Knochenbrüche sprich Oberschenkelhalsbruch?

    Doch neben den fachlichen Themen die nicht ausdruck dieser Diskussion sind/waren: Wer kann sich den Arzt leisten?

    Beispiel: Ein Leiharbeiter in einer gut gewerkschaftlich unterstützen Umgebung, Praxisfall:
    Darf nur einmal zum Arzt gehen. Beim nächsten Mal ist er weg vom Fenster und wird ausgetauscht.

    Desweiteren : Geht er zum Arzt hat er Verdienstausfall:
    Rechnung:
    Dauert der Arztbesuch 3 Stunden incl. Anfahrtzeiten und Wartezeit und kostet 10 Euro Praxisgebühr, kostet das den Leiharbeiter 3 Stunden,
    = Arbeitslohn für einen Stundenlohn: Annahme 7,50 Euro * 3 Stunden + 10 Euro Praxisgebühr = 32,50 Euro + Fahrgeld mit dem bus hin und zurück 4,50 Euro = 37 Euro.
    Medikamenten zuzahlungen 8 Euro pro Medikament = 45 Euro.

    Die Arbeitszeit kann er nicht wie ein gewöhnlicher Angestellter nachholen.

    Spätestens beim 2 Arztbesuch ist er weg vom Fenster.

    Um das Problem zu beheben ist mittlerweile eine Maschine aufgestellt worden. Die Leiharbeiter gibt es nicht mehr.
    Sind abgeschafft worden.

    Die gutgewerkschaftlich geschützten sind froh, dass sie sich das Elend nicht mehr ansehen müssen.

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