Angesichts der Finanzkrise werden die Regierungen abgestraft. Nicht nur in Frankreich profitiert die Opposition bei Regionalwahlen vom Unmut der Bürger, auch in Russland verliert die Regierungspartei kräftig an Stimmen. Das ist ein starker Beleg für ein demokratisches Bewusstsein in der Bevölkerung – auch wenn in Frankreich die Rechtsextremen und in Russland die Kommunisten begünstigt werden.
Chapeau, Monsieur Rompuy
Mehrfach war ich hier dem damaligen belgischen Premier Hermann Van Rompuy auf den Schlips getreten – weil er nicht der Richtige sei, das Amt des erste EU-Präsidenten auszufüllen. Doch nun wird es Zeit, Abbitte zu leisten.
Für Zentristen ist in DC kein Platz
Ausgerechnet Senator Evan Bayh fällt seinem Präsidenten in den Rücken. Die Weigerung des Senators von Indiana, noch einmal anzutreten, verschlechtert die Position der Demokraten bei der Kongresswahl im Herbst deutlich – und steht für einen Trend, der ganz Amerika schadet.
Amerikas Etat – Wagemut in Zahlen
Milliarden, Billionen, Trillionen – bei diesen Summen wird der US-Haushalt 2011 vor allem als gigantisches Zahlenmonster wahrgenommen. Doch hinter den historischen Rekorddaten verbirgt sich ein radikaler Kurswechsel der amerikanischen Politik.
Obamas Demütigung
Die Konsequenzen der Niederlage in Massachusetts für US-Präsident Barack Obama, für Amerika und für die Welt können gar nicht unterschätzt werden. Die Demütigung der Demokraten zwingt Obama auf einen amerikanischen, populistischeren Kurs. Ein Kommentar – und Lesetipps.
Haiti: Aktuelle (und harte) News
Die schnellsten Informationen aus Haiti gibt es (wie meistens) bei Twitter und in einigen Liveblogs. Ein paar Tipps, wie man den Spreu vom Weizen trennt.
Obama verliert an Zustimmung
Schon seit einiger Zeit befinden sich die Zustimmungsraten von US-Präsident Barack Obama unter der 50-Prozent-Marke, eine neue Umfrage von CBS bestätigt den Trend.
Doch wie so oft zeigt ein Foto (in diesem Fall eine Grafik) weit deutlicher als 1000 Worte, wie rasch die übersteigerten Erwartungen einer realistischeren Einschätzung gewichen ist:
Wie wenig Bush in Obama steckt
US-Präsident Barack Obama wird bei der Bekämpfung des Terrors von Freund und Feind angegriffen: Den Republikanern ist er zu zahm, den Demokraten zu bushig. Doch tatsächlich pflegt Obama seinen bereits bekannten Stil: er ist zwar zu raschen und harten Entscheidungen fähig, nimmt sich aber reichlich Zeit für die Analyse. Und statt Untergebene zu feuern hält er seinen eigenen Kopf hin.
Rompuy überrascht Skeptiker
Ich gebe es zu, ich hatte meine Vorbehalte gegen den neuen Präsidenten des EU-Ministerrates. Doch bereits mit seinem ersten Auftritt in Deutschland ist es Herman van Rompuy locker gelungen, mich zu überraschen.
Das Ereignis des Jahres 2009
Es waren zwei Ereignisse, die dieses Jahr vor allem geprägt haben – doch sie fallen zusammen: Der Aufstand gegen Irans Mullah-Regime und die Etablierung von Twitter als Nachrichtenkanal.

