»Thomas Knüwer 29. July 2009, 09:35 Uhr

Ulla Schmidt lässt Verlage gesunden

Die Kreativität der Jung-von-Matt-Leute in Sachen Ulla Schmidt scheint kein Ende zu kennen. Heute gibt es diese doppelseitige Anzeige:

Und ich hätte nie gedacht, dass ich das mal schreiben würde: Aber so langsam tut mir die Gesundheitsministerin fast ein wenig leid. Immerhin aber sorgt ihre Mischung aus Polit-Arroganz und Dummheit für eine kleine Sonderkonjunktur bei Verlagen.

»Thomas Knüwer 29. July 2009, 09:35 Uhr

    21 Kommentare zu “Ulla Schmidt lässt Verlage gesunden”


  1. *gelöscht says:

    ***Hier stand ein beleidigender und dummer Kommentar.***

  2. mh says:

    @Erlaubnis für Werbung: hab mich selber schlau gemacht, siehe auch http://www.sueddeutsche.de/H5g38S/2987029/Standort-Alicante.html
    (Kurzfassung: liegt nicht vor, ist satirische Werbung, Sixt hat dafür schon einen Prozess gegen Lafontaine bis zum BGH gewonnen)

  3. Marc Behrends says:

    @POK:

    Welche Geldverschwendung? Frau Schmidt übt eine verantwortungsvolle Position aus und unterliegt damit verbundenen Anforderungen und Ansprüchen. Ich halte es für völlig in Ordnung, dass sie ihren Dienstwagen und Chauffeur auch in Alicante dabei haben will.

    Es ist eine Schande, wie Journalisten auf ihr rumtrampeln, die ihrerseits jegliche Unabhängigkeit längst an der Garderobe abgegeben haben.
    Pressekonditionen.de anyone?

    Und es ist eine Schande, dass Bürger sich von diesen Journalisten auf’s Glatteis führen lassen und Politiker nach ihren Spesenabrechnungen beurteilen. Werft Ulla Schmidt vor, dass sie sich systematisch von der Ärztelobby an der Nase herumführen lässt und die große Koalition ihre Mehrheit wieder nicht zu einer durchgreifenden Reform des Krankenversicherungs(un)wesens genutzt hat. Aber hört auf, kleinliche Knausigkeit zum Maßstab der Politik zu machen.

  4. POK says:

    @ Marc Behrends
    Es geht hier nicht um recht oder unrecht!
    Es geht um den verantwortungsvollen Umgang mit Steuergeldern.
    Wie glaubwürdig ist Jemand der Andere auffordert die Ausgaben zu kürzen und dann so eklatant Geld verschwendet?

  5. mh says:

    Hat Sixt nicht mal arge Probleme wegen der unerlaubten Verwendung von Bildern für Werbezwecke bekommen?
    Und wie ist das hier? In der Süddeutschen war gestern sogar ein Ganzseiter, wo US eine Sixt-Kreditkarte ins Bild hielt – ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass das unabgesprochen/unerlaubt passiert. Oder?

  6. Marc Behrends says:

    Welche Arroganz und welche Dummheit bitte? Was genau werfen Sie und die anderen Kommentatoren Frau Schmidt eigentlich vor?

    Ich kann in der Berichterstattung überhaupt nicht erkennen, dass Frau Schmidt irgendeinen Fehler gemacht hat. Sie ist vollkommen unschuldig und ohne eigenes Zutun Opfer eines Mobs aus so genannten Journalisten geworden, die im Sommerloch jemanden hinrichten wollten.

  7. M.i.M. says:

    Ich finde die Werbung von Sixt einfach genial. Und Trulla Schmidt hat ja nun die perfekte Vorlage geliefert. Geht ja nicht besser.

  8. Frederic Schneider says:

    Respekt an SIXT – und die Werbeagentur, die dahinter steckt. So spontan darauf zu reagieren zeugt davon, Ahnung von Marketing zu haben. Im Übrigen ist der Umgang von Frau Schmidt mit Dienstwagen womöglich rechtens, aber moralisch falsch und keinem normalen Bürger zu vermitteln. Es ist ein Deaster für die SPD.

  9. Roland says:

    manchmal frage ich mich, wo wir leben.
    Bei den größeren Firmen, die ich kenne, fährt jeder Abteilungsleiter völlig normal ‘n Dienstwagen, Benzin-Flatrate auch für Privatfahrten incl.
    BMW und Mercedes verticken doch einen Großteil ihrer Autos in diese Richtung, beide Konzerne würden ihre PKW-Sparte zumachen, wenn es keine Dienstwagen mehr gäbe.
    Gleichzeitig wandert eine deutsche Ministerin durch Spanien und alles regt sich auf, wenn ein gepanzertes Fahrzeug dabei ist … während wir laut Bundeswehrverband gerade im Krieg sind.
    *kopfschüttel*

  10. Josef says:

    ja,ja jetzt aufeinmal super Ausreden bez. Sixt.. (Ministerin mit angeblichen Werbevertrag)

    Kein Wunder, dass nur ca. 20 % aller von uns eingezahlten Krankenkassenbeiträge beim medizinischen Personal (Krankenschwestern, Arzthelferinnen, Ärzte,..) ankommen!
    Am besten Frau Schmidt mit Herrn Scharping in ein Mallorca Flugzeug setzen und zum Mond schießen…

  11. Paul says:

    Ach je, ganz Deutschland fühlt sich so saucool beim Spötteln über die Dienstwagenaffäre. Dabei stehen die interessanten Themen aus dem Gesundheitsressort nicht in Sixt-Anzeigen. http://www.dradio.de/aktuell/1007061/

  12. Auswanderer says:

    …und ich hab eine Anzeige am Hals weil mir das Amt ohne meinen Antrag 300 Flocken überwiesen hat – armes Deutschland!!!!

  13. Piranhase says:

    Alles fies! Sixt wirbt auf sixt.de mit 29 Euro pro Tag. Dafür gibts bei Sixt nix. Der billigste Kleinwagen kostete gestern in Alicante bei Sixt (angefragt Donnerstag) 148 Euro …

  14. Dirk says:

    Frau Schmidt hat sich ihren Urlaub sicher anders vorgestellt…

  15. Stiffler says:

    wenn wir Bürger mit Staatsgeldern so umspringen würden, würde uns das finanzamt und der Zoll mal kräftig eine reinwürgen… Aber was solls wenigstens hatt sie keinen schönen Urlaub :)

  16. verschattet says:

    http://twitpic.com/c00w4 – Noch eine Sixt-Werbung, gefunden bei SPON.

  17. G. Eggers says:

    Da fällt mir die Titelseite der heutigen taz ein, die zum Thema prima passt:
    http://www.taz.de/zeitung/

  18. Prüfer says:

    Frau Schmidt tut mir ebenfalls leid, auch wenn sie m.E. aus gesundheitspolitischen Gründen “abgeräumt” werden sollte. Das hier ist ein akuter Fall von Sommerloch + Wahlkampf.

  19. Stadler says:

    Da kombiniert jemand Wahlkampf und Geschäft

  20. bosch says:

    Fast könnte man meinen, Herr Sixt persönlich habe den Dienstwagen geklaut.