Da sieht man mal, was rauskommt bei diesem “Bürgerjournalismus”. Nichts. Ganz schrecklich. Die “Zeit” hat es versucht. Hat jemand Normalen schreiben lassen. Einfach so. Über ein Thema, von dem er keine Ahnung hat, sich nicht damit beschäftigt hat, auch keine Lust verspürte, dies zu ändern.
Heraus kam ein Text, der vor Unsinn strotzt. Und dem Image der “Zeit” Schaden zufügt. Gut, dass es auch eine andere Medien gibt, in denen kundige Menschen, den Irrsinn richtig stellen. Selbst den eigenen Online-Chef hinterließ der Amateur-Text ratlos.
Nein, solche Experimente sollte die “Zeit” unterlassen. Sie sollte auf Qualitätsjournalismus setzen. Menschen schreiben lassen, die sich mit Themen auskennen oder bereit sind, sich einzuarbeiten.










8 Kommentare zu “Bürgerjournalismus bei der “Zeit””
Mir gefällt der Artikel in der ZEIT.
und ich sage Ihnen auch warum: Weil er ein grundsätzliches Dilemma anspricht: Der Mensch an sich wird eben in seiner Meinung gerne bestätigt. Deswegen liest er bevorzugt Dinge, die seine Meinung stützen.
Im Internet (also in einem freien Markt der Information) sind folglich diejenigen Artikel (Texte, Bilder, Videos etc.) besonders erfolgreich, die die bestehende Meinung des Lesenden bestätigen.
Der “Intellektuelle”, wie ihn die Zeit in diesem Artikel einführt, verfolgt aber eben genau nicht den Zweck, bestehende Meinungen zu stützen, sondern Reibungsfläche zu bieten. Erst in der Auseinandersetzung mit anderen Gedanken kann eigene Weiterentwicklung entstehen. In den Zeiten der früheren Printproduktion konnte eine Verlag diese Inhalte (für die per se keiner gezahlt hätte (siehe oben) quersubventioniert unterbringen. Das tolle ist/war, dass das Ergebnis im Nachhinein aber die Aufnahme der “intellektuellen” Inhalte rechtfertigt und den Leser (und Käufer) in seinem Kauf bestätigt.
Dieses Element wird in den Onlineauftritten der großen Medienhäuser radikal vernachlässigt (wie sie ja selbst häufig feststellen) und führt dazu, dass sich die “Intellektuellen”, also die Querdenker in eigene Bereiche des Netzes zurückziehen. Vielleicht in einen gut geschriebenen Blog. Dass sie aber nicht da sind, wo sie sein sollten: Im Blick der Öffentlichkeit. Wo man sich an Ihnen reiben kann.
@Doc Montresor: Die Idee mit der Ironie ist sehr spannend. Wäre die “Zeit” aber so mutig, so viel Raum einem ironischen Artikel zu widmen, die der größere Teil seiner Leserschaft nicht verstehen wird?
@Fr. Porschéé:
Ich muss hier nicht für Ihre Kritik an Thomas als Feigenblatt herhalten. Thomas und ich mögen in manchen Dingen unterschiedlicher Meinung sein, wir diskutieren das aber mit offenem Visier aus.
Die Arbeit und das Blog hier ist für die Medienlandschaft und die demokratische Kultur in Deutschland dann doch erheblich wichtiger als Ihr lächerlich-polemischer Kommentar. Die von Ihnen verlinkte Sache ist, soweit mir bekannt ist, zwischen den Kollegen schon lange geregelt.
Was halten Sie davon, die Mütze mal abzusetzen, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben? Oder fehlt der Mut?
Der verlinkte Artikel in der ZEIT ist übrigens kaum der Rede wert, sonst hätte Thomas noch ein paar Zeilen mehr geschrieben. Da schreibt ein Internetausdrucker über Sachen, die er offensichtlich nicht versteht. Dass er sich dabei selbst auf den Sockel eines Intellektuellen hebt, rundet das Bild eines im arroganten im Elfenbeinturm lebnden Journalisten ab.
Nachtrag: Sollte es sich bei dem Artikel allerdings um ein dreifach gefaltetes Stückchen Ironie handeln (was ich bei dem Autor für wahrscheinlich halte), dann bin auch ich ihm zunächst voll auf den Leim gegangen und verneige mich in Ehrfurcht.
Des Herrn Soboczynskis Schreibe erinnert mich stark an die Blogger mit dem Schaum vor dem Mund (ähnlich obiger Kommentatorin) – insofern reiht er sich einfach nur ein und widerlegt sich damit witzigerweise selbst (immerhin ist der Artikel zuerst in Print erschienen). Bemerkenswert ist ebenfalls, dass er auch mit der Art seines Vorwurfs eigentlich mit vielen internetaffinen Menschen übereinzustimmen scheint: Viele Medienblogger werfen den Onlineportalen der Zeitungen nämlich genau dasselbe vor, wie er denjenigen, die er wohl “Nichtintellektuelle” nennen würde: (Klick-)Masse statt Klasse. Herr Soboczynski braucht nur viel mehr Worte dafür, woraus er offenbar direkt ableitet, sich zu den “verhassten” Intellektuellen zählen zu dürfen.
Ich würde sagen: Was kümmert es den Mond, wenn ihn ein Hund anheult?
Witzig finde ich in diesem Zusammenhang, dass sämtliche Blogblogs und Medienmedien zuverlässig loslamentieren und den doofen Feuilletonisten dann doch rechtfertigend eine irre Relevanz bescheinigen (Pawlow, ick hör dir trapsen), sobald mal wieder jemand kräftig gedünkelt hat.
Wer ist denn diese lustige Dame über mir? Die ist ja süß
Sehr geehrter Herr Knüwer,
vielleicht haben Sie einfach nur schlecht geschlafen,oder Sie haben zur Zeit einfach nur wenig Pech im Leben, und neigen DESHALB dazu, austeilen zu müssen: gegen IGNORANTEN.
Aber diesen Kommentar als besondere Nachricht in der Schlagzeilen Link Reihe des Handelsblattes unterzubringen, zeigt, wie gut Sie sich verkaufen können, ohne wirklich etwas handfestes anzubieten. Das Handesblatt.com ist der größte Velierer dabei.
Warum ich mich nochmals in einem BLOG von Ihnen auftauche, um meinen Kommentar abzugeben? Weil ich mit meinem ersten und einzigen Kommentar, den ich bei IHNEN abgegeben habe, einem echten Bonbon, vor eine Wand aus IGNROANZ gelaufen bin: Sie haben mich gelöscht, weil es nicht mit Thema zu tun hätte. Dann sind wir mal alle gespannt, ob Sie meinen Kommentar HEUTE stehen lassen und aushalten.
In der Liste der von Ihnen nicht gelöschten Kommentare gibt es nun wirklich wertlose, spaßige, denen es eher zukäme, Sie gebührend durch LÖSCHEN zu würdigen. Die Sie aber drin lassen, weil evtl. sonst nur wenig Beachtung für Ihren Blog auszumachen wäre?
Harsche Worte? Ich habe Ihnen durch die Blume damals eine ZUSAMMENHANG geschildert, zu dem von Ihnen angesprochenen Thema, und wenn Sie eine wirklich journalistische Nase besäßen, hätten Sie sich auf den Weg gemacht und alles dran gesetzt, um sich mit mir in Verbindung zu setzen.
Na ja http://www.fixmbr.de/vorzeigejournalist-thomas-knwer-vom-handelsblatt/ diesen ehrlichen LINK gibt es zu Ihnen auch, ich habe ihn heute gelesen, erst da war ich sicher, daß es ihr BLOG war, ich hatte Ihren Namen schon wieder vergessen.
übrigens:
Die Sache hat etwas mit Quantenphysik zu tun.
Mit einer Entdeckung, die ich gemacht habe.
Sie ist dermaßen mitreißend. Dem können Sie sich nicht entziehen, selbst wenn Sie mich wieder löschen!
Ich habe absolut nichts gegen Sie, aber Sie haben wohl einfach nur ein kleines Defizit, ich biete Ihnen an, sich persönlich mit mir darüber zu unterhalten. Sie werden sich wundern.
Wie wir der IGNORANZ auf die Pelle rücken, die so sehr anzieht.
Fr.P.
spaßeshalber:
der unberühmteste Quantenphysiker Deutschlands
soll heißen: mit mir als “Namen” können Sie nichts erreichen