»Thomas Knüwer 06. January 2009, 11:19 Uhr

Scholz & Friends macht sich Gedanken

Gute Werber schaffen es, komplexe Zusammenhänge einfach zu vermitteln. Exzellente Werber setzen ihre Erkenntnisse dann noch für das eigene Unternehmen um. Nimmt man diese beiden Sätze als These, so sind Scholz & Friends gute Werber. Denn ihr Video zum Wandel der Medienwelt ist ein wirklich gut gemachtes Projekt:

Das hebt die Welt nicht aus den Angeln – aber es ist so weit gelungen. Wie wäre es also mit dem nächsten Online-Projekt? Zum Beispiel einem einigermaßen ordentlichen Internet-Auftritt, der all diese schönen Kommunikationsinstrumente aktiv nutzt? Beim aktuellen ist nichts zu spüren vom Wille zum Diskurs – den hätte man vor zehn Jahren auch schon so machen können.

(Gefunden beim Werbeblogger)

»Thomas Knüwer 06. January 2009, 11:19 Uhr

    7 Kommentare zu “Scholz & Friends macht sich Gedanken”


  1. Von den hier bereits genannten Aspekten abgesehen offenbart der Film auch ein ziemlich fragwürdiges Markenverständnis: Wird doch quasi unterstellt, dass Produkte und Marken überhaupt erst durch das Zutun von Werbeagenturen differenziert und für den Konsumenten relevant werden.
    Wir haben dazu einen Text auf Markentechnik-Blog.de: http://www.markentechnik-blog.de/werber-werbung-mit-fragwurdigem-markenverstandnis/575

  2. mangolassi says:

    Putziges Video. Leider kann deren Website nicht ganz mithalten: diese ist schon rein handwerklich so schlecht gemacht, dass man den Werbern zurufen möchte: Schuster, bleib bei deinen Leisten!

  3. lvgwinner says:

    Sorry, aber dieses Video bringt nicht mal den Ansatz einer Antwort mit. Insofern ist diese zugegeben poppig-unterhaltsame Darstellung der Ist-Situation nett anzugucken, aber ganz sicher kein “gut gemachtes Projekt” sondern nur Tralala zu Unterhaltungszwecken.

  4. Anna says:

    Das gute alte Buch – manchmal nicht die schlechteste Idee, um auf sinnvolle Gedanken zu kommen…

  5. ElMicha says:

    ..jetzt gehen auch den branchenbesten die Ideen aus? Und wir sollen unsere hinmailen? Ein Preisausschreiben?

  6. “Wow! selten hat eine Agentur die Krise der Reklamezunft so eindrucksvoll auf den Punkt gebracht wie S&F in ihrer aktuellen Selbstvermarktung, die man eigentlich ‘Selbstvernichtung’ nennen müßte.

    Ein knapp 80-jähriger afro-amerikanischer Biene Maja Willie erlebt den Aufstieg und Niedergang von Reklame, Werbung, Kommunikation und fragt sich am Ende eines überflüssigen, historischen Abrisses: “Don’t you have something interesting to say?”.”

  7. Rainersacht says:

    Selten eine derart dumm-dreiste Darstellung der werberischen Pseudowissenschaft gesehen. Übles Zeuch. Und gleichzeitig das Dokument des finalen Überlebenskampfs einer sinnlosen Branche…