»Thomas Knüwer 21. November 2008, 13:26 Uhr

Telekom-Spitzel-Opfer in der bel étage

Als Journalist fragt man sich in diesen Tagen ja schon: Was wäre wenn Obermann anruft? Wenn man erfährt, dass man ebenfalls von der Deutschen Telekom abgehört wurde?

Ist ja nicht mal unwahrscheinlich, schließlich bespitzelte der Konzern sogar Kinder. Und nicht nur Handy-Anschlüsse sind betroffen, sondern auch Festnetz-Nummern bei anderen Anbietern. Unser Chefredakteur Bernd Ziesemer hat dazu einen sehr passenden Leitartikel verfasst.

Einer, den es getroffen hat, ist Jürgen Berke. Er sitzt zwei Stockwerke über der Handelsblatt-Redaktion und beackert seit langer Zeit Telekom-Themen für die “Wirtschaftswoche”. Für die neue Ausgabe unseres Medienpodcasts bel étage sprach ich mit ihm über das Gefühl, überwacht zu werden. Weiteres Thema: Die massive Umstrukturierung der Gruner + Jahr Wirtschaftspresse.

Zu hören gibt es die bel étage bei Itunes oder hier:

»Thomas Knüwer 21. November 2008, 13:26 Uhr

    4 Kommentare zu “Telekom-Spitzel-Opfer in der bel étage”


  1. Zu den Kindern: Ich bin auch ein Kind, das Kind meiner Eltern nämlich. Und genau so ist der Begriff in dem Artikel auch gemeint: Es handelt sich um die volljährigen Kinder zweier Aufsichtsräte.

  2. meistermochi says:

    alle gehen immer kaputt. am band, im büro, in der werbung, beim putzjob.

    vielleicht ist arbeit einfach nichts für den mensche. unabhängig von der “ehre” abgehört zu werden.

  3. Maren Hessler says:

    Ich höre immer nur kaschieren. Das Schöne an der aktuellen Wirtschaftskrise ist ja, dass sie die Misere der FTD über kurz oder lang sowieso aufdecken wird. Das Tragische daran ist, dass zahlreiche Menschen in dem maroden System kaputt gehen.

  4. Trophy says:

    Es ist echt schlimm geworden in letzter Zeit. Ich unterhalte mich kaum noch über irgendwelche “intimen” Sachen über das Telefon, ich denke beim telefonieren immer, ich habe gerade 2 Leute am Aparat. Echt schlimm, fehlen nur noch Kameras in meinem Schlafzimmer…