»Thomas Knüwer 01. September 2008, 11:56 Uhr

ARD-Gänsehaut

Häufig wird mir vorgeworfen, ich würde ja ohnehin auf alles einhacken, was zum Einflussbereich des Öffentlich-Rechtlichen gehört. Und in der Tat stehe ich dem, was dort vor sich geht höchst kritisch gegenüber.

Von ARD und ZDF erwarte ich mehr als von RTL und Pro 7/Sat 1. Denn ARD und ZDF haben einen öffentlichen Auftrag und sind mitfinanziert von den Geldern der Bürger. Und dies bedeutet eben für mich auch, dass dort andere Schwerpunkte gesetzt werden.

Über das vergangene Wochenende nun haben Blogger auf zwei Ereignisse aufmerksam gemacht, die mehr sind, als kleine Fahnen-Schnitzer oder Schleichmelissen-Affairen.

Werfen Sie die Frage auf, welchem Werte-Kanon sich die ARD als Ganzes und einzelne Mitarbeiter verpflichtet sehen? Klingt ein wenig hoch gegriffen. Beide Ereignisse aber haben mir zumindest ein unwohliges Gänsehäuten ausgelöst.Das wäre zunächst einmal das Putin-Interview. Thomas Roth, Büroleiter Moskau der ARD, bekam ein solches. Darüber freut er sich auch bloggend.

Seine Freude ist durchaus gerechtfertigt, solch ein Interview ist ein Coup. Warum aber nutzt die ARD diesen Coup nicht aus? Aus 30 Minuten Gespräch wurden 10 Minuten Sendung – das ist traurig genug. Doch auch im Internet ist das Interview nicht vollständig zu bekommen, nicht einmal die Abschrift. Es gibt allein eine deutlich bearbeitete Textdokumentation der 10-Minuten-Fassung.

Dank des Spiegelfechters und anderen Bloggern finden Interessierte aber mehr. Zum Beispiel das komplette Interview in drei Teilen auf Youtube. Und die etwas gruselige Erkenntnis, dass jenes Gespräch in der Vollversion ganz anders wirkt als in der gekürzten.

Es ist nicht auszuschließen, dass Roth einer jener Journalisten ist, die das Internet noch nicht recht verinnerlicht haben. Und dass er deshalb nicht die in den Strukturen einer großen Anstalt nötigen Maßnahmen eingeleitet hat, um die Geschichte online zu “spielen” (so nennt man das in der Branche). Doch warum hat Tagesschau.de dies auch nicht erkannt? Und warum ist jetzt, Montag Mittag noch keine Korrektur erfolgt?

Die Warum-Fragen stellen sich auch bei Michael Castritius, der für den RBB und die ARD aus Mexiko berichtet. Don Dahlmann fiel ein Beitrag Castritius auf, der ebenfalls in die Rubrik “gruselig” fällt.

Es geht dabei um den Doping-Verdacht gegenüber den jamaikanischen Sprintern bei Olympia. Castritius nun liefert seine ganz eigene Erklärung, warum die grün-gelb Gewandeten so flott sein könnten. Und diese Erklärung hat einen Unterton, den man als braun angehaucht empfinden könnte:

“Diese Muskel-Spur führt zur historischen Theorie, die ich für am wahrscheinlichsten halte. Afrikaner und die Schwarzen der Karibik trennt die Sklaverei. Sklaverei war brutale Selektion: schon in Afrika wurden nur die kräftigsten Männer und Frauen ausgewählt und verschleppt. Von denen überlebten wiederum nur die widerstandsfähigsten die höllische Überfahrt im Bauch der Sklavenschiffe. Vor allem auf den Zuckerplantagen mussten sie dann schwerste, muskelfördernde Arbeiten verrichten, bis zu 18 Stunden am Tag. Zu schlechter Letzt haben viele Plantagen-Besitzer ihre körperlich besten Sklaven als “Deckhengste” missbraucht und sie den stärksten Frauen zugeführt. Menschenzucht – Muskelzucht. Grausame Geschichte – vielleicht mit goldenen, olympischen Spätfolgen.”

Puh… Ein ARD-Korrespondent glaubt, dass Usain Bolt durch Sklaverei schnell wurde. Und durch eine Art Menschenzucht. Und niemand bei der ARD (der Beitrag ist anscheinend gesendet worden), niemand bei Tagesschau.de kommt auf die Idee, dass solche Äußerungen… problematisch sein könnten. Höflich gesprochen.

Es sind solche Erlebnisse, die mich immer wieder fragen lassen, welchem Wertesystem sich ARD und ZDF verpflichtet fühlen. Oder ob es überhaupt ein solches gibt.

Nachtrag: Ganz nebenbei lernen wir noch etwas über Journalisten und Bloggen. Im Tagesschau-Blog sind aktuell 235 Kommentare aufgelaufen. Mehrere wundern sich über die Kürzungen des Putin-Interviews. Niemand aus der Redaktion aber nimmt Stellung. Eine große Chance zur Kommunikation mit dem Kunden wird verpasst…

»Thomas Knüwer 01. September 2008, 11:56 Uhr

    25 Kommentare zu “ARD-Gänsehaut”


  1. theObserver says:

    Die Castritius-Kritik gibt es jetzt auch “in gemein” beim der Titanic: http://titanic-magazin.de/badl_0810.html#c5974 Als “Brief an die Leser”…

  2. *Gelöscht* says:

    ***Hier stand ein Kommentar, der sich nicht um das Thema drehte.***

  3. Patrick says:

    Ich finde es erschreckend, dass das journalistische Medienblog hier mittlerweile zu einem reinen “Blogblog” verkommt.
    Warum keine Eigenrecherche mehr, keine eigene Meinungsbildung? Früher kamen mir die Beiträge weitaus fundierter vor.

    Warum werden die Aussagen einer Blog-Quelle so unreflektiert zu Eigen gemacht?
    Wenn man das Transkript aufmerksam liest merkt man, dass die ARD fast ausschließlich ausweichende Antworten getilgt hat. Antworten, die mit dem Finger auf die USA und die EU zeigen und nicht auf die Frage eingehen. So etwas lässt ein seröser Journalist nicht durchgehen.
    Zumal die Sendezeit durch den Einschub in das laufende Programm sehr begrenzt war.
    Dass das russische Fernsehen Putin mehr Raum gelassen hat und seinen Ausführungen wesentlich mehr Platz geboten hat: ist das verwunderlich? Oder gar ein Zeichen journalistischer Qualität und Unabhängigkeit?
    Erstaunlich.
    Ja, die deutschen Medien haben sich in den letzten Wochen mit ihrer teilweise übertrieben Georgien-freundlichen Berichterstattung (inklusive nicht hinterfragter Übernahme staatlicher Behauptungen) keine Lorbeeren verdient. Dennoch darf man Journalisten nicht verurteilen, wenn sie “lupenreinen Demokraten” wie Putin keine Bühne für ihre Weltanschauung bieten wollen.
    Aber das hier ist ja nur ein Blog, da kann man einfach mal den mahnenden Finger ausstrecken…

  4. Verbraucher says:

    @Florian zum 2. Ganz abgesehen davon ob es stimmt oder nicht, wird der Athlet auf seine Herkunft reduziert. Als wäre die Leistung die er erbracht hat das Ergebniss von guter Zucht, betrieben von weißen Menschen. Das kann man so nicht sagen.
    Erstens erweckt es den Eindruck als sei irgendetwas an dieser Menschenzucht gut gewesen (grade mit der Formulierung “Muskelzucht. Grausame Geschichte – vielleicht mit goldenen, olympischen Spätfolgen”) und zweitens ist diese “Theorie” allenfalls ein Faktor und nicht die alleinige Ursache.

    Wenn man so was öffentlich im Fernsehen sagen muss, sollte es zumindest dezenter gehen oder wenn das nicht möglich ist ganz gelassen werden. Schließlich ist das nur eine Theorie, kein Fakt, dass er deswegen besonders schnell war ist nicht bewiesen und muss daher nicht unbedingt (vor laufender Kamera) gesagt werden, vor allem wenn man bedenkt dass was er da sagt eben sehr “problematisch” ist und sehr, sehr leicht falsch interpretiert werden kann. Und einen (der vielleicht ein bisschen rechter denkt) wirklich zu dem Bild verleitet einen Sportler als Zuchthengst zu sehen, was meines Erachtens nach menschenverachtend ist.

  5. Chris says:

    Ups. Freud?

    Ich behaupte sogar, die meisten haben Jens’ Artikel nicht kpl. gelesen und verstanden, was da genau passiert ist.

    So muss es natürlich heißen… ;-)

  6. Chris says:

    @Thomas: Natürlich hatten sie niemals vor, das Interview in voller länge auszustrahlen. Sie haben es kpl. unterschätzt – und mal ehrlich: Hätte nicht Jens, als einer der politischen Top-Blogger darüber geschrieben, niemandem wäre es aufgefallen.

    Ich behaupte sogar, die meisten haben Jens’ Artikel kpl. gelesen und verstanden, was da genau passiert ist. Die Zensur ist da nur der Tropfen auf dem heißen Stein…

  7. Arnulf says:

    Ich möchte das nächste Beckstein-Interview, in dem er 30 Minuten lang herumstottert, 20 Minuten lang über die PDS herzieht und zehn Minuten lang etwas Substantielles sagt, bitte auch ungekürzt nach den Tagesthemen sehen. Nicht dass es – wenn die CSU anschließend die PDS-Ausschnitte auf ihrer Webseite veröffentlicht – später heißt, die ARD betreibe Zensur…

    Und ein Interview, das Putin ausgesuchten Journalisten anbietet, damit er seine Sicht der Dinge loswerden kann, als “Coup” zu bezeichnen, ist selbst für einen Handelsblatt-Journalisten schon etwas weit hergeholt.

  8. Lukas says:

    Ich finde das bizarr: die drehen eine Stunde Interview. Die ARD veröffentlicht zehn Minuten daraus und lässt dabei viele Argumente Putins außen vor, so dass ein verzerrtes Bild entsteht. Das russische Staatsfernsehen (?) zeigt dreißig Minuten, davon jede Menge Argumente Putins.

    Ich halte es nicht für undenkbar, dass man dieses Material veröffentlicht hat, um mit dem Finger auf die ARD zeigen (lassen) zu können. Insofern gefällt mir das unreflektierte “die ARD zensiert!”-Geschrei vieler Blogger nicht, weil einfach die Frage bleibt, wer besonderes Interesse daran haben kann, die ARD einem Zensur-Verdacht auszusetzen. (“Zensur” wäre es eh nicht, davon ab.)

    Und dann bleibt die Frage: Was ist in den restlichen dreißig Minuten passiert?

  9. Florian says:

    Den ersten Aufreger teile ich, aber den 2. versteh ich nicht.

    Sklaverei und Menschenzucht waren Menschenverachtend, keine Frage, aber deshalb doch nicht zwangslæufig folgenlos.
    Ersetzt man in dem Text in Gedanken “Sklave” durch “Hengst” und “Sklavin” durch “Stute”, komme man ungefæhr zu dem, wie ich mir Rennpferdzucht vorstelle…

  10. theObserver says:

    Noch nicht alle denken immer sofort mit ans Internet – aber ich glaube, solche Geschichten bringen Lerneffekte – und das meine ich wirklich nicht böse – das geht auch in vielen Verlagen noch so. Abgesehen davon waren die wohl froh, die Beiträge fürs Fernsehen ordentlich über die Bühne bekommen zu haben… Schön wäre noch, wenn sie die volle Version (die ja morgen um 6.20h über den WDR läuft) auch noch als Video online stellen würden. Aber wenn nicht, wird es früher oder später bei Youtube auftauchen…

  11. Danke für den Hinweis. Fragt sich nur: Warum nicht von Anfang an? Oder haben wir hier eine Reaktion “due to popular demand”?

  12. Chris says:

    @Thomas: http://www.tagesschau.de/ausland/roth100.html

    Na dann ist ja alles gut. Du immer mit Deiner Kollegenschelte… ;-)

  13. riffmaster says:

    Möchte auf einen Artikel in der tz online vom 8.8.2008 hinweisen

    “Auslandskorrespondenten werfen ARD und ZDF Ignoranz und Oberflächlichkeit vor – Rebellion der Reporter”

    Darin heiß es :
    “Angefangen hat alles mit Ullrich Tilgner: Der Auslandsreporter, der seit 28 Jahren aus dem Nahen und Mittleren Osten berichtet, hängte seinen Job als Leiter des ZDF-Studios in Teheran vor ein paar Monaten frustriert an den Nagel. Er fühle sich in seiner journalistischen Arbeit zunehmend eingeschränkt, weil er etwa in Afghanistan nicht mehr frei über das Elend der Bevölkerung berichten könne. Statt einer wirklichen Auseinandersetzung mit relevanten Themen sei beim ZDF „journalistische Folklore“ gefragt, klagte der 60-Jährige, der jetzt für das Schweizer Fernsehen arbeitet.”

    “Jörg Armbruster, von 1999 bis 2005 ARD-Korrespondent im Nahen Osten, berichtet von einem bizarren Vorfall: Eines Nachts habe ihn in Kairo ein Tagesschau-Redakteur aus Hamburg angerufen und gebeten, in einer halben Stunde über einen gerade erfolgten Bombenanschlag in Sharm el Sheich zu berichten. „Mein Einwand, ich müsse mich erst einmal informieren, zählte nur wenig“, schreibt Armbruster. „Hamburg gab mir die ersten spärlichen Informationen, die ich kurze Zeit später in einer nächtlichen Tagesschau als ‚Jörg Armbruster live aus Kairo‘ durchs Telefon nach Hamburg zurückberichtete.“”

    http://www.tz-online.de/de/aktuelles/welt/artikel_43972.html

  14. dante says:

    @theObserver
    No Problems. Only solutions :-)

    Aber mein – persönliches – Ideal einer pluralistischen Meinungsvielfalt basiert auf den ÖR. Wahrscheinlich war es von mir naiv, dies auf »alle Zeiten« vorauszusetzen.

    Man muss wohl immer drum kämpfen.

  15. theObserver says:

    Dante. Okay Haustuer – ich habe noch einmal auf die Karte geguckt – ist wirklich ein Stueck uebertrieben.

    Lass uns hier aber jetzt nicht den Krieg ausdiskutieren, dass waere arg off-topic…

  16. dante says:

    @theObserver:

    Nein, es geht gerade nicht um einen Krieg vor unserer Haustür! Das ist das, was man uns einreden möchte. Wie zur Zeit des Kalten Krieges. Wir sind aber nicht DIREKT betroffen!

    Es geht um die sogenannte Weltordnung! Und in diesem Rahmen auch um die BRD und den Zielen der USA.

    Dieses sollte dann auch so dargestellt werden, und zwar in seiner Gesamtheit und nicht nur in einem 10min-Interview, welches einen völlig anderen Eindruck hinterlässt, als das Interview, welches in Russland gesendet wurde.

  17. spätburgunder says:

    btw: Ein eigentlich sehr interessanter Hinweis – nicht von irgendwem, sondern vom Ministerpräsidenten – auf amerikanische Beteiligung fiel einfach unter den Tisch, das musste Spon dann von CNN abschreiben. Tststs.

  18. theObserver says:

    Bitte, bitte.

    Und jetzt koennte doch Herr Roth oder jemand aus seinem Team einfach mal darlegen, warum sie sich so entschieden haben. Das machen doch die Chefs der Tagesschau auch so – und fragen manchmal sogar danach, ob die Blog-Leser die Meinung teilen.

    Es geht hier nicht um irgendwas – sondern um Berichterstattung ueber einen Krieg vor unserer Haustuer.

    Und spaetestens nach den Vorwuerfen von Walter von Rossum (Im Buch “Die Tagesshow” oder im gleichnamigen Feature fuer den Deutschlandfunk http://www.dradio.de/dlf/sendungen/feature/637754/) taete der Tagesschau eine oeffentliche Reflektion gut. Und: Wenn die russischen Sender auch nur 30 Minuten ausgestrahlt habe, waeren doch die restlichen 30 um so interessanter…

  19. dante says:

    Und an dieser Stelle muß ich Th. Knüwer in seinem ÖR-Bashing einmal recht geben. Ich erwarte von diesen, auch meinen Medien, eine umfangreiche Berichterstattung.

    In den 80ern ergab sich eine ausgewogene Berichterstattung aus der Vielfalt der ÖR-Landessender – MONITOR vs. REPORT Bayern – und den Zeitungen – taz, FR, Süddeutsche vs. FAZ, Münchener Merkur, Bayernkurier -; und an diesen konnte man sich ernsthaft abarbeiteten.

    Seit die BRD (Old Speak) Bundesrepublik Deutschland in Kriege »am Hindukusch« verwickelt ist, ist die Berichterstattung zwar immer noch unabhängig, aber trotzdem »gleichförmig«.

    Wo bleibt die Vielfalt der ÖR? Wo die unterschiedlichen Sichtweisen? Wenn unter dem Dach der ARD alle Nachrichten, Berichte, Expertisen gleich lauten, soll ich denen noch trauen?

    Ganz sich nicht! Dann lieber Blogs lesen, auch wenn es viel mehr Mühen bedeutet, den Bericht von der Meinung zu trennen. Blogs haben wenigstens noch beides: Berichte und Meinungen.

    Öffentlich rechtliche haben nur noch Meinung.

  20. @the Observer: Herzlichen Dank für den Hinweis!

    Hier also die Stellungnahme der Redaktion:

    “Das Interview mit Wladimir Putin wurde vom ersten und zweiten Kanal des russischen Fernsehens sowie vom Auslandskanal „Russia Today“ mitgedreht. Die russischen Kollegen haben ebenfalls Auszüge des insgesamt einstündigen Interviews veröffentlicht. Diese finden sich jetzt im Internet, unter anderem bei YouTube.

    Die Kollegen in Russland haben – zum Teil – einen anderen Fokus als die ARD gewählt. Dies ist das Ergebnis eines normalen und notwendigen journalistischen Auswahlprozesses und hat – mit einer von welchen Stelle auch immer verordneten – Zensur nichts zu tun.”

    Es gibt also sogar eine Stunde Material. Nur: Warum wird sie nicht öffentlich gemacht? Warum nutzt die ARD nicht die Möglichkeiten des Internet? Gerade solch ein Material ist doch sendungsbegleitend…

  21. lupe says:

    Oha, das Tagesschau-Blog “befindet sich momentan im Wartungsmodus”.

    Kritik nicht mehr erwünscht, oder was ist wirklich passiert?
    Vielleicht kümmern sich Journalisten darum, solche, die sonst Medienseiten mit Veranstaltungskram vollstopfen. Ich danke schon jetzt für die Mühe.

  22. theObserver says:

    Okay, google hat’s natuerlich: http://64.233.183.104/search?q=cache:5DLNCW43_WcJ:blog.tagesschau.de/?p=1380 – Es ist der 74. Kommentar – der hat’s gerade noch in den Google-Cache geschafft.

  23. theObserver says:

    Es gab einen Kommentar der Redaktion – in den 70ern war der unter dem Namen “Moderator”. Die Stellungnahme ist leider sehr oberflaechlich. Genaueres schiebe ich hinterher, wenn der Blog wieder online ist…

  24. Bernd Heiner says:

    Der Kommentator hat meiner Meinung nach recht. Es ist doch offensichtlich, dass Schwarze in vielen Disziplinen einfach um Längen besser sind. Und das scheint signifikant zu sein, also nicht durch den Zufall bedingt. Darf ich Sie fragen, Herr Knüwer, was der Grund dafür ist? Das einzige, was man dazu immer hört, ist, dass die Läufer aus schwarzen Drittweltländern früher immer so weit zur Schule laufen mussten. Das kann es doch wohl nicht sein…

  25. Martin SH says:

    Castritius Beitrag ist in höchstem Maße politisch unkorrekt, aber deshalb inhaltlich falsch ? Eine biologisch durchaus begründbare These.
    Was ist einem Journalisten im Zweifel wichtiger : Politische Korrektheit, oder eine unangenehme bzw. heikle Wahrheit ?
    Wie die Realität beweist, geht es um politische Korrektheit. Die Wahrheit bleibt in solchen Fällen bekanntlich auf der Strecke, wie die Fülle an Tabuthemen beweisen.