Ich weiß nicht, ob ich das Video total beknackt finden soll. Betrachtet habe ich es auch mit einem Anflug jener Faszination, die mich bei “Ich bin ein Star, holt mich hier raus” ergreift – weil man weiß, dass der Mensch vor der Kamera sich gerade so richtig zum Horst macht.
Andererseit: Ich mag Unternehmen, die genau das wagen. Einfach mal was probieren. Auch auf die Gefahr, dass es schief geht.
Und deshalb: Hut ab vor Sun Microsystems und ihrem Kochstudio.
(Gefunden im Twitter-Feed von Podpimp)










14 Kommentare zu “Speichersubsystem, bringst Du mir mal die Pantoffeln?”
@Peter: Nur selten
@Robert: Man kann es glaube ich auch kaum besser erklaeren …
@kuhlf: Doch schon … beim Moment wo er mit 1.4 GHz bzw. mit 4.7 GHz ruehrt … geht auch mehr darum, warum Takt unwichtig is …
*grins* ich kannte den Rouladen-Gag zwar schon. Aber Ingo ist bei Vorträgen göttlich … ich glaube aber das er Publikum braucht, Kamera liegt ihm anscheinen nicht so ganz
Ingo, das ist absolute Spitzenklasse!
Mach bitte eine Serie daraus!!!
Ich bin auch erstaunt. Ist eine etwas unebholfene Vorstellunge aber eine gute Metapher, die man nicht nur für Speichersubsysteme sonder fast immer gebrauchen kann, wenn man als Programmieraffe, den Text- und Geldaffen erklären muss, warum Programmieren keine Magie ist und nicht sofort funktioniert.
*grins*
Der Kommentar von weltherrscher macht es noch besser.
Wenn ich jetzt aber in der FAQ von Sun nachlese, frage ich mich: Wie steht denn mein AthlonX2 dagegen? Der kann doch auch parallel, da brauche ich keinen von Sun. Und nachdem ich Wikipedia gewälzt habe ist meine Frage auch beantwortet:
Suns MultiCore-Prozessoren (UltraSparc T2 Plus) haben grob das eingebaut, was Intel auf ihrem Pentium4 als Hyperthreading bekannt machte: SMT. SMT wird zur Zeit im Normalverbraucher-Bereich auch nur beim Intel Atom verwendet, der immernoch nur einen Kern hat. Mich wundert dabei, dass MultiCore und SMT nicht schon lange kombiniert wurden.
Selbst aktuelle MultiCore-Prozessoren für Spiele-PCs hinken also ziemlich hinterher, Sun scheint diese Tatsache aber, obwohl sie sich mit der Technik echt nicht zu verstecken brauchen, nicht so vergleichend ausdrücken zu wollen.
Fazit: Wahrscheinlich bin ich nicht die Zielgruppe. Dass und warum Sun so viel mehr Leistung bietet als andere kommt überhaupt nicht rüber.
Die Idee finde ich angenehm unkonventionell.. vielleicht etwas zu sehr gestaucht am Ende, und ein bisschen zu oft verhaspelt. Zumindest bringt es aber die “Message” rueber. Hat entfernt was von der Sendung mit der Maus.
horst machen sieht aber anders aus, z.b.:
rtl (alles), pro7 (alles), sat1 geht gar nicht usw. usf.
ich find das vid sehr sympahtisch UND ich habe verstanden, was er beibringen wollte: frauen sollten, wie immer, den alkohol holen!
was will man mehr..
KLASSE! ich habs kapiert und das Filmchen wird auf jeden Fall ein Fall für die Ausbildung meiner Lehrgangsteilnehmer im Grundlagenunterricht IT!
Mei, ich finde das super. Besser hätte man es mir so einen Chip nicht erklären können. Tragen die immer rote Strickjacken?
@dante
Gerade das eben nicht jeder mögliche Gag eingebaut wird – gerade das macht es hypeverdächtig. Das ganze wird getragen von diesem Dackelblick, von der etwas linkischen Art der Präsentation, die im Tonfall immer so hart auf der Kante laviert und man sich fragt: Meint der das jetzt wirklich ernst? Nee – wohl doch nicht.
Gerade weil das manisch-aufgeregt-zappelnde eines Oliver Pocher oder sonstiger Blödel-Deppen fehlt, weil es eher treudoof als pointenkalkuliert daherkommt, gerade deshalb wird das Kult.
Sehr schön auch die beiläufige Art, die Margarine gleich mit Napf in den Topf zu schmeißen …
Ich habe mich sehr amüsiert.
Och, ein paar Informatiker haben sich hier gerade schon ueber das Video beeumelt. Innerhalb der Zielgruppe scheint es also zu funktionieren
Schön… das s ist zurück!
Gute Idee, aber es fehlt der Witz.
Ist also noch ausbaufähig.
Also: Diese Version wird noch kein Hype im Netz.
Großartig, vielen Dank, Herr Knüwer!
Ich bin mir grad sehr sicher, “the next big thing” gesehen zu haben. Prognose: Bis Anfang Spetember Hype im Netz, inklusive viral-marketing Verschwörungstheorien. Ende September: Interview mit dem Protagonisten auf den RTL2 News. Wenn alles optimal läuft: 5 Minuten bei Günther Jauch im Jahresrückblick (“Die kuriosesten Dinge 2008″).
Ich frück die Daumen.