Gibt es im Osten der Republik eigentlich Lehrgänge für mieses Internet-Verhalten? Für Spamming und Content-Klau? Ich habe zumindest den Eindruck. Gunnar Dittmann betreibt ein “Büro für Dienstleistungen”. Doch, doch, so nennt sich das. Es liegt in der Warliner Str. 2 in 17034 Neubrandenburg und beim zugehörigen Telefonanschluss läuft ein Anrufbeantworter ohne die Möglichkeit, eine Nachricht zu hinterlassen.
Das ist schade, denn dann hätt ich Dittmann erklärt, dass werbliche Kommentare für seine Internet-Zecken-Seite Ad-blogs.de hier nicht gern gesehen sind. Übrigens weist der AB des Büros für Dienstleistungen auf eine E-Mail hin, bei der sich Bewerber bewerben dürfen. Es gibt sicher seriöser arbeitende Arbeitgeber.
Nun ist Dittmann nicht der erste aus dieser Region, der so etwas versucht. Jüngst kopierte ein Unternehmen namens Melango, ansässig in Chemnitz, mal locker einen ganzen Blog-Artikel. Und auch viele Spam-Kommentare hier im Blog, also die ganz dummen, deren Herkunft sich dank einer deutschen Internet-Adresse sofort identifizieren lassen, stammen fast immer aus dem Osten der Republik.
Hat dafür jemand eine Erklärung?










60 Kommentare zu “Ostdeutschland, Du Land der Spammer?”
@Nö: So, jetzt lesen wir nochmal über den Kommentar und fragen uns, ob der so insgesamt logisch ist.
Was Journalisten in ihrem Studium lernen? Kommt drauf an, was sie studieren.
Was lernt eigentlich ein Journalist in seinem Studium? Wie man andere als dumm darstellt, nur den eigenen Leser nicht??? Gute Journalisten findet man auch immer seltener …
@Ossi: Spammende Journalisten? Das wäre mal eine Geschichte!
Was ich vergessen hatte zu fragen: Ist Linkbait eigentlich Spam?
Wow, das Nivau des Blogs macht richtig Werbung für die Zeitung. Warte mal, ich schau gerade ob ich ein paar spammende Journalisten finde. Das gibt doch dann einen prima Blogpost über Journalisten.
????Zecken=Kriegsgegner??? Neee, das sind doch die Dortmunder……
Sorry, den konnten ich mir nicht verkneifen
Also ich kenne den Begriff Zecke nur von den rechtsradikalen Zecken die den gern für ihre Gegner benutzen. “als Schimpfwort für langhaarige Kriegsgegner” hab ich ihn nie gehört – weiss jetzt aber auch nicht was für langhaarige Kriegsgegner du meinen könntest. Vormilitärische Ausbildungsverweigerer ist mir nur einer begegnet und der hatte kurze Haare.
Don Alphonso? Dein Beitrag fehlt hier noch, damit die Brüder erwachen. Vielleicht sollte Thomas K. auch erfahren, warum der Begriff “Zecken” in der ehemaligen DDR gern als Schimpfwort für langhaarige Kriegsgegner von Kleingeistern als Synonym verwendet wurde. “Uri Achim!” !???? ????
Immer mit dem Finger auf andere zeigen – trifft genau die Mentalität in (gesamt) Deutschland. Schade, dass hierbei die Qualität des journalismus darunter leiden muss …
Noch schnell meinen Weblink setzen, bevor sich das mit uns Ossis und dem Spam rumspricht…
Mal im Ernst: Könnte es daran liegen, dass die Lohnkosten im Osten besonders günstig sind und dass deshalb viele Spamm-Dienstleistungen aus der Region kommen? Die nette Dame, die mir telefonisch das Abo oder die Versicherung verkaufen will, kommt ja meist auch aus Sachsen… In Münster oder München könnte die schließlich keiner bezahlen!
Ich wüsste eine elegante Lösung für alle Beteiligten: Subventionen und Länderausgleich wieder hochfahren! Dann steigen hier endlich mal die Lohnkosten und schon muss sich der spammwillige Unternehmer seine Dienstleister woanders suchen.