Gestern Abend fiel mir eine Funktion ein, die Navigatorenhersteller unbedingt noch integrieren sollten. Manchmal will mensch einfach nur weg. Egal wohin. “Ey, komm, jetzt fahrn wir Deinen Tank leer, bis es ausgeregnet hat”, sang Ulla Meinecke einst.
Und deshalb: Wäre ein Zufallsgenerator nicht ein schönes Feature für Navigatoren? Man klickt drauf uns der Navi führt einen zu einem hübschen Ort im Umkreis von soundsoviel Kilometern – ein Traum für Entscheidungsschwache und manisch Depressive.










26 Kommentare zu “Auf gut Glück”
Tolle Idee, hoffentlich findet mein Navi das selbe schön wie ich….
@Onyro: also ich würde ja lieber keinen Dartpfeil auf mein Navi werfen, wenn ich eines hätte….
hmm. Beim joggen ging mir auf, es gibt diese Funktion doch bereits. Wigald Boning schildert in seinem Buch “Bekenntnisse eines Nachtsportlers”, dass er seinem Gerät aufträgt, die nächstgelegenen Sehenswürdigkeiten zu ermitteln, und dann trabt oder radelt er dahin.
Warum man sich eines Großteils dieses Spasses berauben sollte, indem man sich in einen Blechhaufen quetscht, leuchtet mir allerdings noch nicht ein.
“Können die nicht einfach von einer eingeblendeten Sehenswürdigkeit zur nächsten fahren? Und wenn es Bahnhöfe sind …”
Da drängen sich Züge auf, braucht man keinen Tank leerfahren- und kein Navi. Neumodischer Kram, dz
Ist der Beitrag von der deutschen Mineralölwirtschaft gesponsert? War jedenfalls eine nette Idee.
Tip (oder neudeutsch Tipp): Wie wäre es das mit einem handlichen Navi, Kompass und einer detaillierten Wanderkarte zu machen? Einfach einen Dartpfeil o.ä. draufwerfen und los gehts zum nächstliegenden Berg per pedes oder per Rad. Viel gesünder.
Viele Navis haben doch Attraktionen, Supermärkte, Tankstellen, usw. integriert. Wenn man also nach Objekt x im Umkreis von y Kilometern sucht und dann per Zufall einen der Treffer auswählt ist das ja so etwas ähnliches wie “Auf gut Glück”.
Blicke dem Hörnchenbericht von Herrn Ugugu mit Spannung entgegen.( Falls er ausbleibt, poste ich einen erfundenen;))
Herrn @Basman Dank für die schönen Blumen!
Ich kann dafür niemanden persönlich verantwortlich machen, trotzdem hat mich dieser Artikel glatt dazu inspiriert auch mal wieder grundlos die Umwelt zu verpesten. Heute Nachmittag gehts los in Richtung Frankreich, in irgendeinem Kaff werde ich in einer billigen Spelunke übernachten, und morgen früh: Croissants!
Allerdinngs finde ich dieses Suchen nach möglicherweise interessanten Punkten auf der Landkarte mindestens so spannend, wie ein Zufallsgenerator auf einem Navigationsgerät.
Nein, aber es hilft.
Muss man fuer solche Fahrten unbedingt manisch depressiv sein? So zwei- bis dreimal im Jahr erwischt mich dieser Drang auch.. einfach ins Auto und ziellos in der Gegend herumfahren bis der Tank leer ist. Schoen langsam auf zahllosen Nebenstrassen und Schleichwegen, Doerfer entdecken die kein Mensch vorher gehoert hat.
(Auch sehr gern zusammen mit nem guten Freund.. dabei kann man so herrlich ueber alles moegliche labern.. nicht so angespannt wie zuhause aufm Sofa.)
@Loretta, “Fahrt ins Blaue” – ganz toll! Schöner Text!
Zusatzoptionen a la – abreagieren, träumen, nachdenken und die entsprechend intelligente Routenführung wäre die Kröhnung
@Jörg Friedrich: Ich bin ein großer Meinecke-Fan! Hier übrigens ein Interview aus der bel étage: http://blog.handelsblatt.de/indiskretion/eintrag.php?id=1196
Früher, als alles noch besser war, weil es kein internet gab…. also da nannte man das ” Fahrt ins Blaue “.
Menschen ohne Navi oder sogar ganz ohne Pkw,
können solche wagemutigen Unternehmungen auch heute noch per Reisebus antreten.
Bitte gugeln Sie doch einmal selbst, welche sagenhaften Dinge dort geboten sind. Überall darf man auf ein blaues Wunder hoffen.
Dieser Zauber sollte nicht gebrochen werden.
Wer keine Zielvorstellung hat: bitte nur per Bus durch’s Leben.
Ein klares Nein also für den Zufallsgenerator.
Ich staune vor allem, dass du das Lied kennst. Müsste das Bild oben vielleicht mal gewechselt werden?
Herrliche Idee, aber wie das Cruisen insgesamt wohl demnächst ausgestorben oder zumindest als ökologisch unangemessen gebrandmarkt. *seufz*
Lustich! Nur daß Frau Meinecke das zu einer Zeit sang, als der volle Tank noch für 30Mark zu haben war…
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gute Idee (wäre noch ein Grund mehr, mir endlich auch eins zuzulegen)
@DonDahlmann: *prust* mmd
Schöne Idee. Made my day (again).
Ach, Manisch-Depressive fahren Auto wie alle anderen auch: Mal gut, mal schlecht ;–))
Gerade bei der letzt genannten Zielgruppe sollten Bahngleise, Brücken und fließende Gewässer NICHT angefahren werden….
Ich mach mit meiner Tochter gerne Spielkartenspaziergang. Wir nehmen einen Packen Skatkarten mit, gehen vor der Haustür los und ziehen an jeder Kreuzung eine Karte. Kreuz und Pik: geradeaus weitergehen, Herz: links abbiegen und Karo: rechts abbiegen. Macht sehr Spaß. Uns beiden.
Ich hör’ schon vor meinem inneren Ohr die Richter fluchen über die ersten Klagen, weil die Leute ihr Navigationssystem nicht richtig bedienen konnten und deshalb im Rütlikiez abgesetzt wurden.
Sehr gute Idee. Fast so gut wie meine Idee, im Backofen eine WLAN-fähige Webcam einzubauen, damit man am Rechner sehen kann, wann die Pizza fertig ist.
Zum Glück ist Schönheit (auch in der Natur) absolut subjektiv. Nicht, daß entscheidungsschwache, manisch depressive Charaktere dann ausgerechnet ins Bochumer Ruhrtal geschickt würden … so schöne Aussicht, so schön hohe Gebäude … uiuiui …
Grundsätzlich bin ich ja der Meinung, dass manisch Depressive am besten gar kein Auto fahren sollten, aber:
Können die nicht einfach von einer eingeblendeten Sehenswürdigkeit zur nächsten fahren? Und wenn es Bahnhöfe sind …