So, jetzt bin ich platt. Denn die meist diskutierte offene Position im deutschen Online-Journalismus ist vergeben – die des Zeit-Online-Chefs. Soll noch einer sagen, über Twitter bekomme man keine interessanten Informationen. Falk Lüke schreibt an diesem Morgen nämlich - soweit ich das sehe exklusiv – wer Chefredakteur von Zeit Online wird (dümmstes Wortspiel des jungen Tages wg. Falk und Twitter: Ein Vogel hat mir was gezwitschert).
Und es ist ein echter Knaller, zu dem ich die Kollegen in Hamburg nur beeindruckt gratulieren kann. The Winner ist: Wolfgang Blau.
Kennen Sie nicht? Liegt daran, dass er bisher in den USA arbeitet, vor allem für das Fernsehen. Zweimal habe ich ihn auf den Münchener Medientagen gesehen und kurz gesprochen. Blau ist für mich einer der kundigsten Deutschen in Sachen Web, auf der Höhe der Zeit, eloquent, höchst sympathisch und entspannt.
Ich wünsche ihm nur das Beste zum Start, auf dass er nicht den Mühlen der Verlagspolitik, die es nun mal überall gibt und die das Gegenteil amerikanischen Denkens sind, zerrieben wird und auf dass sein Chefredakteur, der daran zweifelt, dass jenes Internet-Dings journalistische Qualitäten hat, ihm die nötigen Freiheiten lässt.
Welcome back to Germany!










7 Kommentare zu “Neuer Chef von Zeit Online wird….”
“war”.
(Ich wollte offenbar unbewusst die Bedeutsamkeit meiner Aussage unterstreichen).
Im OTS wahr es jedenfalls erst deutlich später
Falk, dann hat mir mein Chache-Speicher nen Streich gespielt. Hab nach Deinem Twitter-Eintrag bei Zeit-Presse geguckt und da war noch nix. Natürlich wollte ich keineswegs den Eindruck erwecken, Du hättest Betriebsgeheimnisse veröffentlicht.
Nur zur Klarstellung, damits da kein Missverständnis gibt: ich habe es getwittert, nachdem es auf presse.zeit.de ging. Was aber wohl eher keiner der interessierten liest (Berge, Propheten, Pressemitteilungen…).
Soll noch einer sagen, über Twitter bekomme man keine interessanten Informationen
das Twitter-Problem ist keines der Quali- sondern der Quantität.
Knüwer auf Jobsuche! Ich twitter das jetzt mal in die Welt hinaus. Mal schauen ob es in irgendeinem Blog wieder auftaucht.
Man, man man, so viel Blumen gabs hier selten