Dieser Eintrag ist nur gedacht für diejenigen, die regelmäßig Blogs lesen und die aktuellen Diskussionen in der Szene verfolgen.Vielleicht wäre Theodor Fontane Blogger geworden. Denn er sagte, besser schrieb, einst (zumindest laut meines Zitat-Gedächtnisses):
“Schreiben sollst Du in Deinen guten Stunden, nicht in Deinen schlechten.”
Nachtrag: Fontane 2.0 gibt’s bei Nerdcore.










10 Kommentare zu “Kryptische und selbstreferenzielle Anmerkung für Leser aus der Blog-Szene”
“Journale sind eigentlich schon gemeinschaftliche Bücher. Das Schreiben in Gesellschaft ist ein interessantes Symptom – das noch eine große Ausbildung der Schriftstellerei ahnden läßt. Man wird vielleicht einmal in Masse schreiben, denken und handeln. Ganze Gemeinden, selbst Nationen werden ein Werk unternehmen.” (Georg Friedrich Philipp Freiherr von Hardenberg alias Novalis: Neue Fragmente, Von der geheimen Welt)
Ups, jetzt weiß auch ich endlich worum es geht, nehme meinen Eintrag zwar nicht zurück, würde ihn aber in ändern wollen … na ja … das hat man davon, wenn man nicht so drin steckt in der Szene. “Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten”. Tu ich jetzt.
Naja. Fontane war PR-Mann erster Kajüte. Er hat in seinen Wanderungen durch die Mark Brandenburg überzeugende Arbeit geleistet. Da könnten sich heute einige etwas von abschneiden. Versteckte Werbung. Fontane ein Opelblogger. Ich hör ja schon auf.
Elitär! Langweilig! Wenn man schreiben muss, dann muss man schreiben. Egal was dabei rauskommt. Man kann’s ja hinterher auch einfach runterspülen. Nicht das schlechte Schreiben ist das Problem, sondern das Veröffentlichen der Ergebnisse der schlechten Stunden.
Wahrscheinlich hat de Fontane das immer vor sich hin gemurmelt, während er das Zeug, was er in schlechten Stunden geschrieben hatte, ins Feuer warf. Er hatte eben den Vorteil, dass er es da noch keinem gezeigt hatte.
Hm, ist was dran! Man sollte hin und wieder mal eine Pause einlegen, ja. Ich habe mir letztens auch mal wieder einen ziemlichen Schrott erlaubt, weil ich unter Stress stand, nicht konzentriert war, nicht genügend Muße hatte … etc. … hinterher ärgert man sich, weil es eindeutig zu Lasten der Qualität geht und oder peinlich ist oder einfach nur murks.
Für mich sind Muße und Ruhe am Wichtigsten, dann sprudeln die Ideen, ansonsten sollte man – wie Fontane sagt – die Finger vom Posten lassen. Da muss ich dem Theo recht geben – Traffic etc. hin oder her. Qualität rules!
Aber was soll man denn in seinen schlechten Stunden tun, wenn nicht schreiben? Und was soll man tun, damit mal wieder gute Stunden kommen, wenn nicht schreiben?
“Vielleicht wäre Theodor Fontane Blogger geworden.”
War Fontane Journalist ?
Ein kluger Mann, der Herr Fontane. Beherzigten die Blogger diese weisen Worte, bliebe uns so mancher Beitrag erspart. Eigentlich die meisten, wenn man es genau nähme.
Du Halber du. Auch noch aufmüpfig werden. Zurückbeißen, die Hand die dich schlug. Gemein. Typisch Journalist wollte ich sagen. Es ist aber auch zum Dings, na zum aus dem Blog fahren ist es. Nur gut das wir keine anderen Sorgen haben.
http://www.duckhome.de/tb/index.php?/archives/920-Lasset-uns-Klein-Bloggersdorf-aufteilen.html