»Thomas Knüwer 12. February 2007, 10:13 Uhr

Gemein! Henryk M. Broder über den Tisch gezogen

Der kann einem echt leid tun, der Henryk M. Broder. So ein schön böser Schreiber war er einmal. Und jetzt zieht man ihn über den Marktplatz wie eine alzheimernden Riesenwaldeber mit Metallhaken in der Nase. Denn er hat doch deutlich gesagt, was er vom Internet hält, der Henryk M. Broder. Doof macht das, hat er geschrieben. Prompt macht sich erst der Goldene Prometheus über ihn lustig und ernennt ihn unter fadenscheinigen Gründen zum “Online-Journalist des Jahres”. Und jetzt zerren ihn die Macher des kommenden Berliner Videoportals mit dem schönen deutschen Titel Watchberlin (wird die Print-Ausgabe eigentlich Watchturm heißen?) vor die Kamera. Haben ihm wohl nicht erzählt, dass er dann im Internet zu sehen sein wird. Und noch schlimmer: bei Myspace.

Broder, oder?

Zu meinem Profil hinzufügen | Mehr Videos

Echt ne arme Sau, der Broder.

Nachtrag: Und Herr Niggemeier fällt auch noch über ihn her.

»Thomas Knüwer 12. February 2007, 10:13 Uhr

    3 Kommentare zu “Gemein! Henryk M. Broder über den Tisch gezogen”


  1. Kai Sender says:

    Ich lieeebe Broder, er ist so herrlich politisch unkorrekt, genau wie unsere moslemischen Brüder und Schwestern…äh…sorry, natürlich nur die Brüder. Die Schwestern dürfen ja nichts.

  2. Ich hab doch nix gegen Herrn Broder. Wirklich nicht.

  3. Marian says:

    Was, Herr Knüwer, haben Sie eigentlich gegen Herrn Broder?
    Ich habe ihn eben zum ersten mal bewusst erlebt und fand diese “Berichterstattung” eigentlich ganz unterhaltsam.

    Was er nun vom Internet hält – nennen Sie es Unwissenheit oder Unwillen, sich der “neuen Welt” anzupassen. Dass er Onlinejournalist des Jahres geworden ist wird er sich sicherlich trotzdem in die Vita schreiben, nicht oder?