Voll ist es derzeit auf den Gängen, denn aus aller Welt sind die Korrespondenten des Handelsblatts zur jährlichen Tagung eingeflogen. Immer im März weht durch die Redaktion Handelsblatt jenes Flair des weltmännischen, das sich so mancher Jung-Journalist erträumt. Zur Korrespondendentagung – die eigentlich falsch benannt ist, denn tagen dürfen alle – fliegen die Kollegen aus aller Welt ein.
Dann erzählt Wolfgang von seiner Arbeit in Kapstadt, Alex aus Sao Paulo und Nicole von Tokio. Und vom Leben dort. Denn eigentlich sind Korrespondenten im Zweitberuf, so sie in touristisch bereisbaren Gegenden leben, vom Zweitberuf her Reiseplaner für urlaubende Kollegen aus der Zentrale.
Es gibt Fachgruppen und Diskussionsforen, das muss wohl so sein, doch alle warten vor allem auf Pausen und abendliche Treffen, weil Telefon und Videokonferenz doch kein Ersatz sind für die persönliche Erzählung bei Wein und Bier.

Und dann begrüße ich gestern Abend unseren Online-Chef und Mit-Moderator Julius Endert, drehe mich zu seinem Gesprächspartner und sage “Guten Abend… Herr von Holtzbrinck”. Ja, der Verleger war auch da. Anscheinend gefiel es im, denn er blieb lange. Und so war sein Vortrag gerade vorgetragen mit, wie er so schön sagte, “pastellener Stimme”.










4 Kommentare zu “Blick ins Handelsblatt (V): Korri-Tagung”
Manöverkritik – ein halbes Jahr bloggt stern.de nun schon
Also, lieber Herr A. Eines die “Handelsblatt-Betriebsnudel” betrachte ich erstmal als Kompliment. Wie Sie dem Kopf dieser Seite entnehmen können, ist dies hier kein privates Blog, sondern ein dienstliches.
Ein Highlight? Nö, das war kein Highlight. Aber ernsthaft überraschend. In der Regel ist die Chefetage von Unternehmen über eine Größe von einigen hundert Mitarbeitern bei solchen Festivitäten schnell verschwunden. Bei uns war das bisher auch so. Und das ist nach meiner Meinung eine falsche Einstellung. Wenigstens einmal im Jahr sollten sich Chefs unter das Volk, äh, die Mitarbeiter mischen. Von Holtzbrinck hat das gemacht – und dafür hat er meinen Respekt.
So als Handelsblatt-Betriebsnudel war das Treffen mit dem Verleger sicher das Highlight für Sie, Herr K? Oder?
Wollen Sie hier eigentlich noch mehr unterwürfige Prosa publizieren?
Na den wichtigsten Teil der Konversation haben Sie unterschlagen: Kannte v.H. ihren Namen?
Kam nur ein “Guten Abend!” zurück, ein “Guten Abend, Herr Knüwer!” oder gar ein “Ach, guten Abend, Thomas, altes Haus! Wie geht’s, wie steht’s?”