»Thomas Knüwer 25. January 2006, 15:04 Uhr

Fünf Liter Wein können uns nicht gefährlich sein

“Journalist ist nur ein anderes Wort für Berufsalkoholiker”, giftet mancher Kollege nahe des Pensionsalters. Früher, da wurde heftig konsumiert – heute kaum noch. Pro 7 Sat 1 will das anscheinend wieder ändern. Früher, zu Zeiten von Leo Kirch, verschickte die Pro-7-Pressestelle zu Weihnachten immer Bocksbeutel vom Weingut Franz Kirch, dem Unternehmen von Leos Bruder.

Nun aber zählt der Sender nicht mehr zum Kirch-Reich, sondern liegt mehr oder weniger in der Hand eines Amerikaners. Amerikaner wiederum, das wissen wir spätestens seit dem wunderbaren Film “Supersize Me”, mögen große Portionen – die Qualität ist da eher zweitrangig.

Und auch die Pressestelle von Pro 7 Sat 1 denkt in US-Größenordnungen, Springer hin oder her. Hier das Weihnachtsgeschenk, das an meinen Kollegen Hans-Peter Siebenhaar ging:

»Thomas Knüwer 25. January 2006, 15:04 Uhr

    4 Kommentare zu “Fünf Liter Wein können uns nicht gefährlich sein”


  1. Günther Jungspund says:

    Ob Kollege Siebenhaar Pro7/Sat1 in seiner Berichterstattung jetzt wohl besser behandelt?

  2. simoench says:

    Kopfschmerz aus der Flasche?
    Der Testbericht könnte ein interessantes Licht auf Pro7Sat1 werfen.

  3. Jenny says:

    Apropos “Supersize Me”:

    Kürzlich habe ich von einer Engländerin gelesen, die einen ähnlichen Selbstversuch durchgeführt hat. Allerdings nicht mit McDonalds-Nahrung, sondern mit Literweise Alkohol. 5 Tage die Woche, einen Monat lang: mehrere Cocktails, mehrere Gläser Wein und Bier noch obendrauf.
    Die “Vorher-Nachher”-Fotos sahen so aus, als lägen Jahre(!) dazwischen und nicht etwa ein Monat.

    Keine Ahnung, ob die Dame ebenfalls ein Buch darüber geschrieben hat, ein guter Titel wäre jedenfalls “Superage me”.

  4. hans hoffmann says:

    no comment, Bilder sprechen für sich