Harte Zeiten für die kleinen ökonomischen Einheiten, egal ob Tante Emmas Laden oder Onkel Luigis Pizza. Die Konjunktur lahmt, der Verbraucher zittert – und jetzt auch noch die Mehrwertsteuer… Muss man sich was einfallen lassen, um bekannt zu werden. Und das tun sie, die Unternehmer – auch wenn manches auf den ersten Blick sehr, sehr abstrus wirkt.
Was ist an diesem Werbeschriftzug merkwürdig?

Na, wieviele haben es nicht auf den ersten Blick mitbekommen? Vor einigen Wochen verteilte eine bisher nicht eröffnete Schnell-Pizzaria Zettel mit diesem Angebot, auch auf der Schaufensterscheibe ist die absurde Offerte zu sehen. Natürlich landeten sie damit in der Lokalpresse.
Ebenso wie jener Lebensmittelladen in Berlin (gefunden beim Schockwellenreiter):
Ja, so funktioniert Marketing auch für die Kleinen. Wenn alle laut rumschreien, das Geiz geil ist, muss man es eben etwas geschickte rmachen, eben so verrrückt, dass nicht nur Passanten stehen bleiben, sondern auch die Medien. Und die darf man dann getrost richtig veralbern, wie jener Düsseldorfer Pizza-Mann:











6 Kommentare zu “Pizza für Herrn Hartz”
Ihr Eintrag allerdings stammt vom 4. September dieses Jahres. Wie Sie oben sehen können, schrieb ich den Artikel allerdings am 12.7. Die Quellennennung wäre also andersherum logisch.
In der Aufgabenstellung war aber auch nicht ausgeschlossen, dass sich mehrere Schüler eine Pizza teilen dürfen
die 40 cm version macht dick
Hatte ich die Angabe vergessen, dass beide Pizzen (30cm oder 40cm Durchmesser) in der gleichen exklusiven Fastfood-Qualität angeboten werden?
@stefanolix: ob eine Pizza 30 cm oder 40 cm Durchmesser hat, ist völlig unerheblich. Wichtig ist, _was_ auf der Pizza ist bzw. was sie beinhaltet
Nachdem sich herausgestellt hat, dass eine nicht unerhebliche Zahl der pisa-getesteten Neuntklässler nicht angeben kann, ob eine Pizza mit 30cm Durchmesser zum Preis von drei Euro oder eine Pizza mit 40cm Durchmesser zum Preis von vier Euro günstiger ist, würde ich darüber nicht lachen …