»Thomas Knüwer 12. May 2005, 14:27 Uhr

Futter für die Heuschrecken

Ich versuche das Eigenlob für meinen Arbeitgeber hier ja so klein wie möglich zu halten. Aber diese Eigenanzeige als Kommentar auf Müntefering und die Heuschrecken, sei den Nicht-Lesern des gedruckten Handelsblatts nicht vorenthalten:

»Thomas Knüwer 12. May 2005, 14:27 Uhr

    6 Kommentare zu “Futter für die Heuschrecken”


  1. Simon says:

    Danke für ihr Entgegenkommen, hat meinem Informationsstand schon etwas geholfen. Nur: Es ist ein Wust von Politikern, Chefs, Verbands-/Gewerkschaftsvertretern. Wo sind Verteter der Zivilgesellschaft oder NGOs des sozialen und ökologischen Sektors?
    Vielleicht sollten auch mehr jene Wirtschaftswissenschaftler des Artikels “Deutsche halten Kapitalismuskritik für berechtigt” (HANDELSBLATT, Mittwoch, 20. April 2005, 08:25 Uhr) zu Wort kommen. Falsche Generalisierungen helfen niemandem, “Heuschrecken” aber sind und bleiben negativ.

  2. tknuewer says:

    Einen kleinen Unterschied sehe ich schon zum Papst: Die Heuschrecken-Debatte ist thematisch natürlich Handelsblatt-nah. Der Papst allerdings hat wenig mit Billigfliegern am Hut.

  3. Björn Eichstädt says:

    Ja genau – danke :-)

  4. Klaus Eck says:

    Eine schöne Anzeige, aber der neue Stern setzt das Motiv ebenfalls sehr gut auf seinem Titel um: “Das große Fressen. Warum wir alle Heuschrecken sind” . Das erinnert sogar ein wenig an die Bild-Schlagzeile: “Wir sind Papst”

  5. Björn Eichstädt says:

    Ich fand die Anzeige auch gut, nur: Ich kann beim besten Willen keinen großen Unterschied zum Aufspringen auf das Thema “Papst” erkennen. Hier wurde ein gesellschaftspolitisches Thema für die eigene Werbung genutzt – das Handelsblatt ist einfach draufgesprungen, so wie der Billigflieger auf den Papst. Aber schön, dass Sie sich freuen, ich zitiere: “Ja, da haut sich der Creative Director aber mal so richtig auf die Schenkel. Werberhumor ist, wenn man so tut, als ob man lacht – und der Kunde lacht mit.”

  6. Simon says:

    Hm… Also Herr Müntefering interessiert mich eigentlich nicht und ich kenne seine Reden nicht wirklich, aber wenn ich die Anspielung auf Raubtierkapitalismus richtig verstehe und der Meinung bin alle Firmen sollten Mensch und Umwelt gegenüber rücksichtsvoll agieren, hinterlässt diese Anzeige einen negativen Eindruck. Nungut, ich frage mich aber auch, ob ich von einer Wirtschaftszeitung etwas anderes erwarten kann. Wäre schön…