Wie kann ein geordneter Staatsbankrott aussehen?

Die Bundeskanzlerin hat, nachdem sie mit anderen EU Staaten ein weiteres großes Subventionsprogramm für Banken vereinbart hat, nun Regeln für einen geordneten Staatbankrott innerhalb der Euro-Zone verlangt. Sollte sich ein Fall wie der Griechenlands in Zukunft wiederholen, wäre es in der Tat gut, vorab schon zu wissen, nach welchen Regeln innerhalb der Eurozone über die mögliche Absicherung von Krediten entschieden wird. Hierzu einige Vorschläge. » weiterlesen

Kauft die EZB Staatsanleihen auf?

Die Schlinge zieht sich zu. Das Hilfspaket für Griechenland hat trotz üppiger Summen und harter Auflagen nicht die erhoffte Beruhigung der Finanzmärkte gebracht. Es scheint so, als sei es überholt, noch bevor es überhaupt beschlossen ist geschweige denn Geld fließt. Dafür einfach verantwortungsloser Spekulation die Schuld zu geben, greift zu kurz. Es gibt ja ausreichend gute Gründe, griechische Staatsanleihen zu verkaufen. » weiterlesen

Die Briten zeigen, wie’s geht

In meinem jüngsten Blog habe ich für eine radikale Reform des Bankensystems in Deutschland plädiert. Die Briten machen jetzt vor, wie es gehen kann. Natürlich ist die Ausgangslage nicht vergleichbar und sind die Probleme der britischen Regierung besonders groß, aber sie nimmt die Herausforderung an und gestaltet das Bankenwesen neu. Das ist der entscheidende Unterschied: Der Gestaltungswillen. Gesunde, überschaubare Banken und mehr Wettbewerb um den privaten Bankkunden sind richtige Ziele. Die Kosten sind hoch, das ist keine Frage. Aber durch den Verkauf von Beteiligungen wird auch Geld reinkommen. Und wenn die Regierung die Banken ordentlich saniert, dann wachsen auch die Aussichten, dass sie aus den Beteiligungen an RBS und Lloyds zu anständigen Preisen aussteigen kann.