In der vergangenen Woche hat der Mannheimer VWL-Professor Hans Peter Grüner hier im Handelsblog einen Vorschlag seiner Kollegen Harald Hau und Bernd Lucke zur Lösung der Schuldenkrise auseinandergenommen. Hau und Lucke hatten in einem Gastbeitrag für die FAZ vorschlagen, statt den Staaten die Banken zu retten. Grüner hält diesen Ansatz für falsch. Jetzt haben Hau und Lucke auf Grüners Kritik reagiert:
Hans-Peter Grüners vermeintliche Kritik an unserem Vorschlag ist zunächst einmal eine Bestätigung unserer zentralen These: Es gibt eine Alternative zum Rettungsschirm.
Statt deren Existenz zu leugnen (wie die Bundesregierung dies tut), sollten die Zahlen auf den Tisch: Was kostet eine Rekapitalisierung der Banken und was kostet der Rettungsschirm?
Hans-Peter Grüner nimmt diese Debatte ernst und leistet seinen Beitrag dazu. Die Kosten verschiedener Strategien kann man nur evaluieren, wenn man einen geeigneten Referenzpunkt setzt. Für Grüner lautet dieser Referenzpunkt: Der Rettungsschirm funktioniert.
