Hilfe, ich bin ein Geek! (sagt “Wired”)

Wired Deutschland - das Erstlingswerk

Ich bin mir nicht ganz sicher, was es über einen selbst aussagt, wenn ein früherer Chef einen für einen “Geek” hält.

Als mich Thomas Knüwer,  der  vor zehn Jahren in der Netzwert-Redaktion beim Handelsblatt mein erster Boss war, mich vor einigen Monaten fragte, ob ich als ein Fallbeispiel für eine Geschichte über “Geeks” in der ersten deutschen Ausgabe von “Wired” zur Verfügung stünde,  habe ich schon einen Moment lang  gezögert. (Mein spontaner Gedanke war, dass das auf ihn vielleicht eher zutrifft als auf mich….)

Aber gut, ich habe mich drauf eingelassen (sind wir nicht alle ein bisschen eitel?) » weiterlesen

“Das ABC der Wirtschaftskrisen” – gleich im Radio

Heute mach ich mal etwas eher Feierabend… In ein paar Minuten setze ich mich auf mein Brompton und radel quer durch London ins Western House der BBC – dort haben die Kollegen von DRadio Wissen ein Studio für mich gemietet.

Ab 18 Uhr deutscher Zeit bin ich dann zu Gast in der “Redaktionskonferenz” des mit dem Grimme Online-Award ausgezeichneten Senders.

Eineinhalb Stunden reden wir über das “ABC der Wirtschaftskrisen”.

Fragen und Feedback könnt ihr über die Facebook-Seite von DRadio wissen stellen, oder auch über Twitter an mich (Daumen drücken, dass ich im Studio auch  Internet-Zugang habe)  oder die DRadio-Kollegen tweeten.

Übrigens kriegt ihr in der Sendung auch einen Einblick in meinen Musikgeschmack – ich durfte nämlich die Songs auswählen…

Bis gleich.

Update: Ich war im “Western House” der BBC offenbar der erste Nutzer des Gäste-WLANs ever. Zumindest das hat geklappt. Oder der Rest auch gelungen ist, kann man auf der Webseite der Kollegen von DRadio Wissen auch nachhören.

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Besuchen Sie mein englisches Weblog “Economics Intelligence” und meine Facebook-Seite – ich freue mich über jedes “like”!

Der Copy-and-Paste-”Journalismus” bei* “Spiegel Online”

Normalerweise freue ich mich ja, wenn andere Medien Themen und Studien aufgreifen, über die wir in der Ökonomie-Rubrik des Handelsblatts berichtet haben.

Ende vergangener Woche jedoch fiel mir ziemlich die Kinnlade runter: “Spiegel Online” hat einen Text aus der Handelsblatt-Printausgabe nahezu eins zu eins übernommen. Ein “Spiegel Online”-Journalist mit dem Kürzel “fdi” hat unseren Text über eine Studie zum Gehaltsbonus für verheiratete US-Baseballspieler nur ein bisschen redigiert.

Die journalistische Eigenleistung des Kollegen beschränkte sich darauf, einen Faktenfehler in seinen Text einzubauen. (Den die Kollegen inzwischen behoben haben.)

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Handelsblatt-Redakteure auf Facebook

Ich habe vor ein paar Tagen neben meinem privaten Profil auch eine eigene Seite bei Facebook aufgemacht: http://www.facebook.com/o.storbeck

Eigentlich hatte ich keine Lust, zwei Facebook-Accounts zu verwalten, und ich finde die Terminologie (“gefällt mir”, “Fan” werden) auch etwas seltsam – ich bin schließlich nicht Manuel Neuer oder Lady Gaga.

Das ausschlaggebende Argument für mich war, dass nur Seiten, nicht aber persönliche Profile  bei Facebook asynchrones Folgen ermöglichen – vielleicht möchten Leute mir auf Facebook folgen, ohne dass ich sehen kann, was sie selbst an privaten Statusmeldungen produzieren.

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Handelsblatt – wir können alles außer online…

Seit einigen Wochen bieten wir bei  sämtlichen Artikeln, die auf der Seite Wirtschaftswissenschaften im Handelsblatt erscheinen, online Links zu den jeweils zitierten Studien an (Für die Studien, die wir in der Rubrik “Wissenswert” im Detail vorstellen, machen wir das schon seit Jahren.)

Eigentlich ein guter Service, finde ich. Wenn man es denn richtig macht. Der Engländer würde sagen: “That’s a big if…”

Ausgerechnet beim Text “Gebt her Eure Daten” über ökonomische Forschung zum Datenschutz, der im Netz auf großes Interesse stößt,  ist da leider etwas schief gegangen, wie ich erst jetzt durch Zufall festgestellt habe: Das Bit.ly-Bündel war leer…

Wir nutzen den Link-Verkürzungsdienst Bit.ly und die dort angebotene Möglichkeit, Link-Bündel anzulegen. Ich hatte bei Bit.ly die verschiedenen Studien eingebaut, ein Link-Bündel angelegt und im Blatt und online auf dieses Link-Bündel verlinkt.

Aber alles, was schief gehen kann, geht schief: Die einzelnen Links zu den Studien auch dem Bit.ly-Bündel zuzusortieren, hatte ich offenbar vergessen.  Mehrer Leser haben daraufhin in unserem  Bit.ly-Bundle  kritische   Kommentare hinterlassen: “Wir können alles, außer online”, “reichlich unprofessionell” oder “da kochen wohl auch nur ein paar ein online-mokel mit wasser…”

Ihr habt natürlich vollkommen Recht – sowas darf nicht passieren, sorry. Ich habe den Fehler inzwischen korrigiert und bitte um Entschuldigung.

Ich hoffe, ihr bleibt dem Handelsblatt weiterhin gewogen – und freue mich über Anregungen und Verbesserungsvorschläge, am besten per Mail an storbeck [at] handelsblatt [dot] com.