Will the Euro survive, David Marsh?

Gestern abend hat der extrem gut vernetzte Finanzjournalist und Berater David Marsh hier in London die zweite Auflage seines Buches über den Euro vorgestellt.

Interessanterweise hat sich der Untertitel verändert.Aus “The Euro: The Politics of the New Global Currency” wurde “The Euro – The Battle for the New Global Currency”.

In einem kurzen Interview hat mir Marsch erklärt, warum er weiter an die Zukunft der Gemeinschaftswährung glaubt, sich aber der Charakter des Euro drastisch verändern wird – und Griechenland über kurz oder die lang die Euro-Zone verlassen wird.

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Das Geheimnis der Anreize

Was müssen Unternehmen beachten, wenn Sie ihr Personal leistungsorientiert bezahlen wollen? Was sind die häufigsten Fehler bei Boni-Systemen und wie macht man es richtig?

Der Kölner BWL-Professor Dirk Sliwka, einer der forschungsstärksten Betriebswirte Deutschlands und führend auf dem Gebiet der Anreizsforschung, hat mir im Video-Interview das Geheimnis der Anreize erklärt.

Ein Porträt, das ich vor einiger Zeit für das Handelsblatt über Dirk Sliwka geschrieben habe, gibt es übrigens hier: “Der Kölner Anti-Guru”

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Wie Volkswirte an ihr Geld kommen

Am Donnerstag war in in Brüssel auf einer Veranstaltung, auf der ein Bericht zur Finanzierung von wirtschaftswissenschaftlicher Forschung präsentiert wurde.

Hinterher habe ich ein Interview mit Stephen Yeo geführt, dem Chef des Londoner Forschungsnetzwerks CEPR. Er erklärt mir die wichtigsten Ergebnisse des Berichts – und warum viele Volkswirte mit dem bisherigen Fördersystem in Europa hochgradig unzufrieden sind.

Wie immer (nicht nur, aber gerade bei meinen Video-Experimenten, ich bin da immer noch in der Betaphase) gilt: Comments are highly appreciated!
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Ockenfels: “Volkswirte neigen zu gewisser Arroganz”

In der vergangenen Woche habe ich in Köln meine ersten Gehversuche als Videoblogger gemacht – am Rande des 1. Kölner Wirtschaftspolitischen Dialogs habe ich die Professoren Juergen Donges und Axel Ockenfels interviewt.

Hier das Interview mit Ockenfels, der erklärt mir, was die Uni Köln mit der neuen Forschergruppe “Economic Engineering” vorhat, die die DFG in den kommenden drei Jahren mit insgesamt rund drei Millionen Euro fördert.

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War der Euro ein Fehler, Herr Professor Donges?

Für mich war es eine Premiere: Zum 1. Kölner wirtschaftspolitischen Dialog war ich mit Videokamera, Mikrophon und Camcorder angereist, um meinen Einstieg in das Videobloggen wagen.

Am Rande der Veranstaltung habe ich zwei Interviews geführt – eines davon mit dem langjährigen Vorsitzenden des Sachverständigenrates und emeritierten Kölner Professors Juergen B. Donges.

Ich habe Donges, der auch in Spanien lebt,  zur Euro-Krise befragt: Was passiert in Spanien, und braucht das Land ebenfalls einen Bailout? Wie beurteilt er die Politik der Bundesregierung, und war der Euro ein Fehler? Donges erkärt, warum Führungspersonen in Europa fehlen, was die Währungsunion mit einem Tennisclub zu tun hat und wie Sparprogramme vermittelbar sind.

Mangels Kameramann ist die Kameraführung ein bisschen einfallslos, und auch in Sachen Interviewführung muss ich noch einiges Lernen.

Rein handwerklich ist das alles noch nicht perfekt. Mich würde sehr euer Feedback interessieren – machen solche Video-Interviews Sinn? Oder kann ich mir die Mühe sparen? Was kann ich besser machen?

Update: Danke für die hilfreichen Rückmeldungen. Ich hätte noch eine Frage zur Länge: Länger als 8 Minuten sollte es wahrscheinlich auf keinen Fall sein – oder ist das schon zu viel? Welche Länge halten Sie für maximal zumutbar?

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