Worst Case?

Meine Mitblogger Dirk Heilmann und Dorit Heß entwerfen heute im Handelblatt ein Worst-Case Szenario für die Eurozone. Es könnte noch schlimmer kommen.

Sommer 2014: Der Dax unterschreitet die psychologisch wichtige Marke von 400 Punkten. Deutschland scheitert im letzten Spiel der WM Vorrunde an Aserbaidschan.

Der unerwartete Rückgang der Nachfrage nach Brauereiprodukten und Deutschlandfahnen löst eine allgemeine Skepsis unter Konsumenten und Investoren aus. Ifo Index, ZEW Index und Dax zeigen nach unten, die Rezession verstärkt sich.

1. Oktober 2014: Mitten in der Krise beruft Siegmar Gabriel Florian Silbereisen als Superminister für Wirtschaft und Finanzen ins Kabinett. Wirtschaft sei, so Gabriel, bis zu 50 Prozent Psychologie. Der Rest sei Musik. Die Entscheidung wird von den Börsen dennoch mit Skepsis aufgenommen.

2. Oktober 2014: Minister Silbereisen macht in seiner ersten Pressekonferenz widersprüchliche Aussagen über die Einführung eines EWS II und über die Rolle der Volksmusik in der Politik. Nach anfänglicher Erholung fällt der Dax um weitere 200 Punkte auf den historischen Tieftswert von Null.

3. Oktober 2014: Die Zeitung eröffnet mit dem Titel: „Jetzt kann es nur noch aufwärts gehen“.

Update: Das Handelsblatt-Szenario ist inzwischen auch online verfügbar.