Das deutsche Risiko

Deutschland, so scheint es immer noch, kann vor Kraft kaum laufen. Der deutsche Staat bekommt de facto Geld von den Investoren geschenkt, deutsche Konzerne leihen sich ihr Fremdkapital billiger als manche Staaten und drücken vor allem in Europa ihre Konkurrenten an die Wand. Alle Versuche angeschlagener Euro-Staaten, ihre Wettbewerbsfähigkeit wieder zu erlangen, sind in Gefahr, unter der Übermacht der deutschen Wirtschaftskraft zu zerbröseln. Deutsche Ingenieure, so scheint es, sind unschlagbar, und deutsche Manager immerhin gut genug, die Technik ihrer Ingenieure weltweit zu verkaufen.
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Der faule Grieche und die zickige Deutsche

Eine etwas andere, ganz amüsante Sichtweise auf die Euro-Krise liefert dieses Video.

Hintergründe zum Macher Bob Denham gibt es hier. Der Schauspieler Yiannis Alexiou, der “Greco” spielt, wurde schon vom griechischen Fernsehen und einer griechischen Sonntagszeitung interviewt.

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Ist das die Wende?

Der Euro-Gipfel hat diese Woche nahezu alle weiteren wirtschaftsrelevanten Ereignisse und Veröffentlichungen in den Schatten gestellt. Da konnte Bundeskanzlerin Merkel die Erwartungen im Vorhinein noch so sehr dämpfen – angesichts der Bedeutung der Beschlüsse stand der Gipfel im Fokus. Zu Recht.

Es lohnt sich dennoch, einige Konjunkturdaten, die in dieser Woche fast unbemerkt veröffentlicht wurden, hier einmal zu thematisieren. Denn sie transportieren eine wichtige Botschaft: Die Weltwirtschaft verliert an Fahrt – und das deutlich.

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Im Schutze der Anonymität

Prognosen sind eine schwierige Sache – erst Recht, wenn sie die Zukunft betreffen. Dieser gern zitierte Spruch ist spätestens seit der Finanzkrise in aller Munde.

So hatte das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) beispielsweise Anfang Oktober 2008 noch für das Jahr 2009 einen Anstieg des Bruttoinlandsproduktes (BIP) von einem Prozent erwartet. Der damalige DIW-Chef Klaus Zimmermann sagte:

“Wir gehen davon aus, dass eine Eindämmung der Finanzkrise gelingt.”

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Ein Boom sieht anders aus

Die deutschen Exportdaten für den Januar sind eine Enttäuschung, keine Frage. Der erste Rückgang der Ausfuhren seit dem Sommer bestätigt das schwache Bild der deutschen Wirtschaft zum Jahreswechsel. Sogar der Export als wichtigster, womöglich einziger Wachstumstreiber hatte einen schlechten Start ins neue Jahr. Nun gibt es aber zum Glück einige nach vorne weisende Daten, wie die jüngsten Auftragseingänge der Industrie, die dafür sprechen, dass es spätestens im zweiten Quartal wieder besser laufen wird. Ein Boom sieht zwar anders aus, Grund zur Panik gibt es aber nicht. Die wirtschaftliche Erholung wird sich fortsetzen, aber sie verläuft recht holprig. » weiterlesen

Statistik hin, Statistik her

Es handelt sich zwar nur um eine Quartalszahl. Und es war nur eine erste Vermutung, die von den Wiesbadener Statistikern zu Jahresbeginn in der von ihnen bekannten Zurückhaltung genannt wurde. Aber die Unruhe, die sie damit unter Ökonomen ausgelöst hatten, war groß: Die deutsche Wirtschaft soll im vierten Quartal „stagniert“ haben. Rums – diese Nachricht schlug ein. » weiterlesen

Ifo: Guter Start ins erste Quartal

Das Ifo-Geschäftsklima für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands ist im Januar etwas stärker gestiegen als erwartet (95,8 nach 94,6). Sowohl die Geschäftserwartungen als auch die Beurteilung der gegenwärtigen Geschäftslage haben sich verbessert. Im Kernbereich der gewerblichen Wirtschaft, dem verarbeitenden Gewerbe, hat sich das Geschäftsklima deutlich erholt. » weiterlesen