Deutschland muss raus aus der Export-Falle

Bundesbuerger sind stolz auf "Made in Germany"

Made in Germany ist weltweit gefragt. Doch die einseitige Ausrichtung der deutrschen Wirtschaft auf den Export hat ihren Preis.

In 45 Tage Tagen ist die Bundestagswahl gelaufen. Wer auch immer gewinnt, die neue Regierung muss unbedingt andere Prioritäten in der Wirtschaftspolitik setzen. Das bisherige Geschäftsmodell der deutschen Wirtschaft ist auf Dauer nicht tragbar. Es basiert viel zu sehr auf einer verhängnisvollen Abhängigkeit von Exporten.

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Schäuble trägt Luftschlösser nach Athen

Es ist paradox: In Deutschland wird Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Schäuble von vielen Bürgern dafür gescholten, dass er mitverantwortlich ist für Hilfszahlungen an Griechenland in Milliardenhöhe. In Griechenland selber dagegen ist Schäuble einer der meistgehassten Deutschen – direkt nach Angela Merkel, weil er dem Land angeblich den harten Sparkurs diktiert hat.

Nun betätigt sich Schäuble in Athen wieder als Wohltäter. Doch ist er das wirklich? » weiterlesen

Ist der Mindestlohn eine Lachnummer?

Frische Brötchen aus der Bäckerei werden immer teurer.
Foto: dpa

Die Mindestlohndebatte ist ein Thema, das in Deutschland sehr emotional geführt wird – gerade in Zeiten des Wahlkampfes. Das zeigt sich aktuell wieder bei der Umfrage, die Forsa im Auftrag des Handelsblatts unter Führungskräften durchgeführt hat. Das überraschende Ergebnis: Eine Mehrzahl der Manager ist für einen Mindestlohn von 8,50 Euro.

Ein Leser von Handelsblatt Online hat dabei eine interessante Debatte angestoßen. » weiterlesen

Geographie als Schicksal

Beim erneuten Aufflackern der Euro-Krise fällt besonders ins Auge: Geographie spielt eine große Rolle. Portugal ist eines der entlegensten Länder Europas. Es hat nicht einmal eine gute Verbindung zum Mittelmeer-Raum, wobei der wirtschaftlich besehen ohnehin zweitrangig ist. Es hat gute Verbindung zum Atlantik, liegt aber weitab von den üblichen Routen über den großen Teich.

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Vergiftetes Geschenk für Autokäufer

Volkswagen

Golf VII beim VW-Händler: Autobauer jubeln nicht mehr.

Schon der Priester Laokoon wusste, dass vermeintliche Großzügigkeiten fatale Folgen haben können. Im Epos Aeneis des Dichters Vergil rief er aus: “Was immer es ist, ich fürchte die Danaer, selbst wenn sie Geschenke bringen.” Sein Ausspruch, der sich auf das trojanische Pferd bezog, wurde als “Danaergeschenk” zur festen Redewendung. Doch allen Warnungen zum Trotz werden auch heute noch Danaergeschenke verteilt – sogar vom Staat. » weiterlesen

Wir sind nicht bei Aliens verschuldet!

Moderne Prachtbauten in China: Tanz auf dem Vulkan?

Moderne Prachtbauten in China: Tanz auf dem Vulkan?

Bekämpft die Apokalyptiker! Wer in diesen Tagen im Internet die Kommentare zur Wirtschaftsberichterstattung ansieht, dem fällt vor allem eine Sorte von Meinungen besonders auf. Eine große Zahl von Diskussionsteilnehmern erwartet anscheinend für bedeutende Wirtschaftsräume einen totalen Zusammenbruch. „Das fährt noch alles gegen die Wand“ – „All das wird in einer Katastrophe enden“ – „Es ist alles auf Sand gebaut“ – „China wird implodieren und die Welt mit sich reißen“. Gerade die Berichterstattung über die Schuldenwelle in Fernost führt oft zu der Annahme, dass nun bald irgendwie alles vorbei sein müsse. Woher, frage ich mich, kommt diese Endzeitstimmung? » weiterlesen

Die Unruhen in China fangen erst an

Containerterminal in Hongkong: Manipulierte Zollstatistik?

Containerterminal in Hongkong: Manipulierte Zollstatistik?

Chinas Aktienmarkt ist am Dienstag zunächst weiter gefallen. Obwohl sich die Geldversorgung der Banken wieder stabilisiert hat, bleiben die Märkte nervös. Aus gutem Grund. Denn die Liquiditätsprobleme der vergangenen zwei Wochen waren nur der Anfang. Die echte Straffung der Geldpolitik steht China noch bevor. Auf Premier Li wartet noch ein harter Kampf. » weiterlesen

China droht „eins vor – eins zurück“

Industriearbeiter in China (bei Haier): Schon bald arbeitslos?

Industriearbeiter in China (bei Haier): Schon bald arbeitslos?

Die chinesische Regierung verknappt die Liquidität, um dem Finanzsystem des Landes wieder eine solidere Grundlage zu geben. Schon sind Befürchtungen zu hören, mit Chinas Wachstumsgeschichte sei es nun vorbei. Das ist übertrieben – doch vermutlich stehen uns einige holprige Jahre bevor. » weiterlesen

Li legt sich mit den Bankern an

Hochhaus der Agricultural Bank of China in Kanton: Sabotage am "Projekt Solidität"?

Hochhaus der Agricultural Bank of China in Kanton: Sabotage am “Projekt Solidität”?

Chinas Premier Li Keqiang lässt die Liquidität wieder einsammeln, die seine Notenbank in Krisenzeiten massenhaft freigesetzt hat. Die Banken machen ihm nun riesigen Ärger – doch der Reformpolitiker bleibt hart. Vorerst. » weiterlesen