Warum zahlt der Staat eigentlich die Bischofsgehälter?

Es ist ein auf den ersten Blick unauffälliger Satz, der Artikel 140 des Grundgesetzes: “Die Bestimmungen der Artikel 136, 137, 138, 139 und 141 der deutschen Verfassung vom 11. August 1919 sind Bestandteil dieses Grundgesetzes.” Doch er birgt Sprengstoff – gerade im Zusammenhang mit der Diskussion über den Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst. » weiterlesen

Deutsche Doppelmoral beim Steuerbetrug

Hochkonjunktur hat die Schattenwirtschaft bei Malerarbeiten. Bild: dpa

Mit den Steuern ist das so eine Sache. Eigentlich zahlt sie ja niemand gerne. Besonders die Einkommensteuer, da nimmt sich der Fiskus einfach einen großen Batzen, ohne dass der Bürger „Stop!“ sagen oder durch das persönliche Konsumverhalten Einfluss nehmen kann.

Sie wollen keine Hundesteuer zahlen? Kein Problem, verzichten Sie auf den Vierbeiner. Sie wollen keine Tabaksteuer zahlen?  Hören Sie auf zu rauchen. Aber Einkommensteuer? Wohl niemand (hoffentlich niemand) kündigt seinen Job, um sich vor der Einkommensteuer zu drücken. » weiterlesen

Finger weg vom schmutzigen Bargeld!

Selbst auf druckfrischen Scheinen sollen sich Bakterien tummeln. Bild: dpa

Selbst auf druckfrischen Scheinen sollen sich Bakterien tummeln. Bild: dpa

Geld stinkt nicht, sagt der Volksmund. Geld ist schmutzig, sagt das Kreditkartenunternehmen Mastercard. Dabei stützt es sich auf die Zustimmung von mindestens 51 Prozent der Deutschen. So viele seien laut einer Untersuchung davon überzeugt, dass „kein Alltagsgegenstand so unhygienisch ist wie Banknoten und Münzen“. Nicht einmal den Kontakt mit Rolltreppenhandläufen scheuen sie mehr, so Mastercard.

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Scheidung für den Hauskauf

Braut in China: Scheidung und Scheinehe zum Steuernsparen

Braut in China: Scheidung und Scheinehe zum Steuernsparen

China hat eine neue Steuer von 20 Prozent auf Immobilienverkäufe erlassen. Doch Chinesen wären nicht Chinesen, wenn sie nicht schon einen Weg zur Vermeidung der Abgabe gefunden hätten. Die Methode ist ziemlich krass und erfordert drei Scheidungen und zwei Eheschließungen – scheint jedoch bereits ziemlich beliebt zu sein.  » weiterlesen

Die Banker, ihre Boni und das Gefängnis

Banker sollen bei ihren Boni nicht mehr aus dem Vollen schöpfen. Bild: dpa

Banker-Boni auf der einen Seite, Verlustgeschäfte auf der anderen. Schon lange ist klar, dass die Anreize bei der Vergütung von Bankern völlig falsch gesetzt werden. Kurzfristige Erfolge werden belohnt, langfristige Fehlentscheidungen und Verluste aber nicht bestraft. Aus der Politik und von den Instituten selbst kommen nun interessante Vorschläge, um die Finanzjongleure an die Leine zu nehmen.

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Der Fiskus wittert Einnahmen bei TV-Chaoten

Die Moderatoren des Dschungel-Camps. Bild: dpa

Wie wir unser Geld verdienen, ist dem Fiskus eigentlich egal. In den meisten Fällen, nimmt er sich sowieso einfach seinen Teil – die Einkommensteuer macht’s möglich. Ob wir für dieses Einkommen hart geschuftet haben oder es sich dabei um leicht verdientes Geld handelt, spielt keine Rolle – wer könnte das auch objektiv prüfen? Wichtig schien bisher nur: Irgendeine Leistung musste man erbracht haben. Und das galt auch, wenn eine Fernsehshow zum Geldsegen verholfen hat.

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Kräftig Strampeln im Auftrag des Chefs

E-Bikes im Praxistest. Bild: Handelsblatt

E-Bikes im Praxistest. Bild: Handelsblatt

Wäre die Meldung im Frühjahr veröffentlicht worden, hätte mancher sie wohl für einen Aprilscherz gehalten: Das sogenannte Dienstwagenprivileg gilt ab sofort auch für Fahrräder und E-Bikes. Das haben die Finanzbehörden der Länder mit Zustimmung des Bundes beschlossen – und die Regelung soll sogar rückwirkend für das Jahr 2012 gelten. Auch in dieser Dezemberwoche schaffte es die steuerliche Änderung meist nur in die Randnotizen. Zu Unrecht.

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