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	<title>Handelsblog &#187; Sonstiges</title>
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	<description>Zur Unterwanderung des wirtschaftlichen Sachverstands</description>
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		<title>Chinas Stellenanzeige für Hacker</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Feb 2013 07:54:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Finn Mayer-Kuckuk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ökonomie]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Hacker]]></category>

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		<description><![CDATA[Einer unabhängigen Nachrichtenwebsite ist ein faszinierender Fund gelungen: Eine Stellenanzeige für Informatik-Absolventen mit Chinas Volksbefreiungsarmee als potenziellem Arbeitgeber. Das chinesische Militär steht derzeit unter Verdacht, ganze Spionagefeldzüge gegen amerikanische Datennetze gestartet zu haben. Das verräterische Dokument befindet sich auf der Website der &#8230; <a href="http://blog.handelsblatt.com/handelsblog/2013/02/21/chinas-stellenanzeige-fur-hacker/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_640216" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><a href="http://blog.handelsblatt.com/handelsblog/2013/02/21/chinas-stellenanzeige-fur-hacker/bildschirmfoto-uni-zhejiang/" rel="attachment wp-att-640216"><img class="size-full wp-image-640216" src="http://blog.handelsblatt.com/handelsblog/files/2013/02/Bildschirmfoto-Uni-Zhejiang.jpg" alt="Die &quot;Einheit 61398&quot; sucht talentierten Computernachwuchs. " width="400" height="246" /></a><p class="wp-caption-text">Die &#8220;Einheit 61398&#8243; sucht talentierten Computernachwuchs.</p></div>
<p>Einer unabhängigen Nachrichtenwebsite ist ein faszinierender Fund gelungen: Eine <a href="http://chinadigitaltimes.net/2013/02/pla-unit-61398-recruitment-notice-found/" target="_blank">Stellenanzeige für Informatik-Absolventen</a> mit Chinas Volksbefreiungsarmee als potenziellem Arbeitgeber. Das chinesische Militär steht derzeit unter Verdacht, ganze <a href="http://www.handelsblatt.com/politik/international/industriespionage-usa-geben-chinesischen-cyber-spaehern-kontra/7815938.html" target="_blank">Spionagefeldzüge</a> gegen amerikanische Datennetze gestartet zu haben. <span id="more-640215"></span></p>
<p>Das verräterische Dokument befindet sich auf der Website der Universität Zhejiang in der Nähe von Shanghai. Im Jahr 2004 hat die berüchtigte &#8220;Einheit 61398&#8243; hier nach talentierten IT-Studenten gesucht. Dahinter verbirgt sich nach US-Vorwürfen die fähigste Hacker-Brigade der Volksrepublik.</p>
<p>Dem Text der Anzeige zufolge wirkt das Angebot verlockend: Bis zum Abschluss gibt es ein Stipendium, danach winkt eine Festanstellung bei der Volksbefreiungsarmee. Wer Interesse habe, soll ich an Professor Peng von der Absolventenabteilung wenden.</p>
<p>Gefunden hat das Stellenangebot die &#8220;China Digital Times&#8221;, ein angesehenes Projekt von US-Journalistikstudenten. Die Netzpublikation ist schon lange dafür bekannt, im chinesischen Internet allerlei Material zu finden, dessen Veröffentlichung den Mächtigen gar nicht recht ist.</p>
<p>China <a href="http://news.xinhuanet.com/english/indepth/2013-02/20/c_132181511.htm" target="_blank">dementiert</a> eine Verbindung des Staates mit den Hackerangriffen. Doch die Hinweise auf Militär und Geheimdienst als Urheber hochkarätiger Cyber-Angriffe häufen sich langsam &#8211; zumal die Vorwürfe<a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/hacker-angriffe-zorn-gegen-chinas-internetspione-waechst/7728396.html" target="_blank"> alles andere als neu</a> sind. Die Stellenanzeige ist zwar kein echter Beweis (Informatiker in Uniform gehören heute schließlich in jede Armee), aber zumindest ein zentrales Puzzleteil.</p>
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		<title>Das Handy des Diktators</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Feb 2013 14:46:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Finn Mayer-Kuckuk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Kim Jong-Un]]></category>
		<category><![CDATA[Nordkorea]]></category>
		<category><![CDATA[Samsung]]></category>
		<category><![CDATA[Smartphone]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Wenn ein bekanntes Staatsoberhaupt ein bestimmtes Produkt bevorzugt, kann das gute Werbung sein. Ich denke da beispielsweise die Ironman-Digitaluhren von Timex, die seinerzeit oft an Bill Clintons Handgelenk zu sehen waren. Doch derzeit tut Samsung alles, um nicht mit &#8230; <a href="http://blog.handelsblatt.com/handelsblog/2013/02/05/das-handy-des-diktators/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_640171" class="wp-caption aligncenter" style="width: 430px"><a href="http://blog.handelsblatt.com/handelsblog/2013/02/05/das-handy-des-diktators/nkorea-smartphone-kim-technology-offbeat-files/" rel="attachment wp-att-640171"><img class="size-medium wp-image-640171  " src="http://blog.handelsblatt.com/handelsblog/files/2013/02/kim_handy-420x270.jpg" alt="" width="420" height="270" /></a><p class="wp-caption-text">Links neben dem Papierstapel ist das Smartphone von Kim Jong-Un zu entdecken. Bild: afp</p></div>
<p>Wenn ein bekanntes Staatsoberhaupt ein bestimmtes Produkt bevorzugt, kann das gute Werbung sein. Ich denke da beispielsweise die Ironman-Digitaluhren von Timex, die <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/File:William_J._Clinton_-_NCI_Visuals_Online.jpg" target="_blank">seinerzeit</a> oft an Bill Clintons Handgelenk zu sehen waren. Doch derzeit tut Samsung alles, um nicht mit einem bestimmten Handy in Verbindung gebracht zu werden: dem von Kim Jong-Un. <span id="more-640164"></span></p>
<p>Auf einem aktuellen Propagandafoto des nordkoreanischen Nachwuchs-Diktators ist deutlich ein Smartphone zu erkennen, das neben seinen Unterlagen liegt. Das Detail weckt derzeit in Südkorea enorme Aufmerksamkeit &#8211; zum Teil mehr als ein bevorstehender Atomtest. Man stellt sich Nordkorea gemeinhin als Technik-Wüste vor, stehen geblieben auf dem Niveau der frühen Industrialisierung. Da wirkt ein Internethandy unpassend modern.</p>
<p>Die Phantasie entzündet sich nun an der Frage, welches Modell Kim da benutzt. Das ist gar nicht einfach zu sagen &#8211; denn schließlich sehen moderne Handys <a href="http://www.macworld.com/article/1167886/court_documents_apple_looked_to_sony_for_iphone_design_inspiration.html" target="_blank">heute</a> alle <a href="http://www.zdnet.com/must-smartphones-be-similar-to-iphone-to-sell-7000003237/" target="_blank">gleich aus</a>.</p>
<p>Die Spekulationen machen auch nicht vor der Idee halt, Kim benutze ausgerechnet ein iPhone aus dem Land seins Erzfeindes Amerika, dem er regelmäßig die totale <a href="http://english.yonhapnews.co.kr/news/2013/02/05/0200000000AEN20130205011600315.HTML" target="_blank">Vernichtung</a> androht. Ein Blick auf das Foto reicht jedoch, um die Apple-Hypothese weitgehend auszuschließen. Was da liegt, hat eine andere Form als die iPhones 4 und 5. Und ein älteres Modell wird der Alleinherrscher wohl kaum akzeptieren.</p>
<p>Ein Nokia Lumia könnte es durchaus sein. Finnland wäre ein hinreichend neutraler Herkunftsort, um der nordkoreanischen Regierung genehm zu sein. Diese Logik macht andererseits eine Herkunft von Samsung politisch unwahrscheinlich. Nordkorea behauptet, dem Süden vom System her überlegen zu sein. Da würde es kaum passen, ein Produkt der dortigen Vorzeigefirma zu benutzen.</p>
<p>Die politische Arithmetik würde am ehesten auf ein Handy aus dem verbündeten China erlauben. Kommt das schwarz glänzende Objekt vielleicht von Huawei, Haier oder Lenovo?</p>
<p>Telefonologen im Internet haben sich nach genauem Hinschauen und Vergleichen unterdessen auf die taiwanesische Marke HTC eingeschossen. Das ist auch politisch realistisch: Taiwan ist zwar aus chinesischer Sicht eine abtrünnige Insel, doch das dürfte den Nordkoreanern egal sein.</p>
<p>Der Streit um das mysteriöse Telefon ist nun vermutlich erst der Anfang. Kim ist <a href="http://www.theatlantic.com/international/archive/2012/12/kim-jong-uns-age-is-no-longer-a-mystery/265983/" target="_blank">jung</a> und interessiert sich sichtlich für Technik. Kürzlich erst hat er Besuchern aus den USA stolz die Informatikausbildung an der Uni Pjöngjang zeigen lassen. Es ist anzunehmen, dass er noch eine ganze Reihe anderer interessanter Produkte benutzt.</p>
<p>Da ist noch viel Raum für weitere Spekulationen. Welchen Tablettcomputer verwendet der Diktator? Hat er ein Hybridauto? Bluetooth-Lautsprecher? Eine Digitalkamera mit drahtlosem Internet? Eine Spielkonsole?</p>
<p>Eines ist dabei sicher: Er wird sich nie mit einem japanischen Produkt zeigen. Die Japaner sind der empfundene Feind Nummer eins des Landes. Zumindest Sony muss also keine negative PR von einem der letzten echten Diktatoren fürchten.</p>
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		<title>Verstaatlicht die private Altersvorsorge!</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Jan 2013 08:00:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Mallien</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geldanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Volkswirtschaftslehre]]></category>
		<category><![CDATA[Pflege-Bahr]]></category>
		<category><![CDATA[private Altersvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Riester-Rente]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum neuen Jahr beglücken uns Politik und Versicherungswirtschaft mit einem neuen Produkt. Nach Riester- und Rürup-Rente ist es diesmal der nach dem FDP-Gesundheitsminister benannte Pflege-Bahr. Eine private Pflegezusatzversicherung, die der Staat mit einer jährlichen Zulage von 60 Euro fördert. Es &#8230; <a href="http://blog.handelsblatt.com/handelsblog/2013/01/21/verstaatlicht-die-private-altersvorsorge/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 442px"><img class=" " src="http://www.handelsblatt.com/images/daniel-bahr/7651492/2-format3.jpg" alt="" width="432" height="244" /><p class="wp-caption-text">Gesundheitsminister Daniel Bahr ist der Namenspate des neuen Versicherungsprodukts &#8220;Pflege-Bahr&#8221;. Bild: dapd</p></div>
<p>Zum neuen Jahr beglücken uns Politik und Versicherungswirtschaft mit einem neuen Produkt. Nach Riester- und Rürup-Rente ist es diesmal der nach dem FDP-Gesundheitsminister benannte Pflege-Bahr. Eine private Pflegezusatzversicherung, die der Staat mit einer jährlichen Zulage von 60 Euro fördert.</p>
<p>Es mag sinnvoll sein, für den Pflegefall vorzusorgen. Allerdings sind die Erfahrungen mit solchen staatlich alimentierten Privatversicherungen eine ziemliche Katastrophe. Als überzeugter Anhänger der Marktwirtschaft fällt es mir schwer, das zu sagen. Noch schwerer fällt es, nach dem Staat zu rufen.</p>
<p><span id="more-640080"></span></p>
<p>Zu offenkundig sind die Vorteile von Märkten. Wenn die Bedingungen stimmen, sind sie ein Segen: Sie sorgen für höhere Qualität und niedrigere Preise, können Armut mindern und Wohlstand mehren.</p>
<p>Ich sehne mich ganz bestimmt nicht zurück nach den Zeiten, in denen der Staatskonzern Deutsche Bundespost das Telefonnetz monopolisierte. Als Telefongespräche teuer waren und der Service mies. Seit der Liberalisierung sind die Tarife auf ein Hundertstel des früheren Niveaus gefallen. Technische Innovationen wie Mobilfunk und Internet haben sich rasend schnell verbreitet.</p>
<p>Leider funktionieren Märkte aber nicht immer so.  Wenn die Bedingungen nicht stimmen, können sich die Vorteile des Marktes ins Gegenteil verkehren. Nirgendwo wird dies so deutlich wie bei der privaten Altersvorsorge. Fast 15 Millionen Menschen haben eine Riester-Rente. Parallel zu ihrer Einführung beschloss die frühere Rot-Grüne Bundesregierung, das Leistungsniveau der gesetzlichen Rentenversicherung bis 2030 um 20 Prozent zu senken. Mit dem Resultat, dass junge Leute stärker auf private Altersvorsorge angewiesen sind. Das Problem ist nur: Die Produkte sind so komplex, dass sie selbst für Leute mit volkswirtschaftlichem Hintergrund kaum zu verstehen sind.</p>
<p>Bei normalen Industrieprodukten ist das anders. Der Kunde merkt schnell, ob ein Auto etwas taugt oder nicht. Preis, Qualität und Design lassen sich leicht vergleichen. Das zwingt Daimler, VW und ihre Konkurrenten zu ständigen Verbesserungen: Wer den Kunden nicht mehr bieten kann, hat auf Dauer keine Chance.</p>
<p>Und wie ist es bei den Versicherern? Was eine Versicherungspolice wirklich bringt, zeigt sich erst Jahrzehnte nach ihrem Abschluss. Vorher bleibt der Kunde im Ungewissen. Autobauer bekommen bei schlechten Produkten sofort den Unmut der Kunden zu spüren und müssen reagieren  &#8211; Versicherer haben so was nicht zu befürchten.</p>
<p>Eine Versicherung lässt sich auch nicht verbessern wie ein Auto oder eine Glühbirne. Eigentlich sollte sie ziemlich banal sein – ähnlich wie ein Bankprodukt. Bei der Riester-Rente sind aber sehr viele Kriterien zu beachten, deshalb fällt der Vergleich so schwer. Allein die Liste der zertifizierten Produkte der Riester-  und Rüruprente <a href="http://www.bzst.de/SiteGlobals/Forms/Suche/Quicksearch/Quicksearch_Formular.html;jsessionid=6E1DC955CEC7B73C09D4C3979D30920B">auf der Seite des Bundeszentralamtes für Steuern umfasst  707 Seiten</a>! Jede einzelne Versicherung gibt Geld für Verwaltung und Werbung aus.</p>
<p>Wenn der Markt für die Kunden aber so schwer zu durchschauen ist, treibt Wettbewerb die Versicherer zur Intransparenz an:  Es geht eben nicht in erster Linie um den Preis und die Qualität, sondern um findige Berater, die den Kunden geschickt Produkte aufschwatzen. Die Versicherer haben kein Interesse daran, dass sich ihre Produkte leicht vergleichen lassen. Hohe Gewinne machen sie nur dann, wenn es keine Transparenz gibt.</p>
<p>Warum also überhaupt eine Riester-Rente abschließen?</p>
<p>Ausgerechnet die staatlichen Subventionen sind das wichtigste Argument für die private Altersvorsorge. Mit 3,6 Milliarden Euro hat der deutsche Staat 2011 die Riester-Rente alimentiert &#8211;  davon entfielen 2,3 Milliarden Euro auf staatliche Zulagen und 1,3 Milliarden Euro auf steuerliche Vorteile durch den so genannten Sonderausgleichsabzug.</p>
<p>Hinter der Subventionspolitik steht das Ziel, die umlagefinanzierte gesetzliche Rentenversicherung um einen privaten Kapitalstock zu ergänzen. Das soll die Folgen des demografischen Wandels abfedern. In einer älter werdenden und schrumpfenden Bevölkerung, wird es immer schwerer die Renten zu finanzieren. Man kann darüber streiten, <a href="http://blog.zeit.de/herdentrieb/2012/09/25/private-vorsorge-furs-alter-ein-irrweg_5249">ob ein privater Kapitalstock da weiter hilft</a>.</p>
<p>In jedem Fall aber ist das derzeitige System totaler Murks. Ein funktionierender Wettbewerb, der gesellschaftlichen Fortschritt bringt, ist unter den gegebenen Bedingungen bei der Altersvorsorge nicht möglich. Daher wäre es besser die staatlichen Subventionen für die Riester-Rente zu streichen. Stattdessen könnte man die gesetzliche Rentenversicherung um einen Kapitalstock ergänzen. Ähnlich wie beim norwegischen Staatsfonds würde dieser in ausländische Aktien und Anleihen investiert. Die Norweger haben ein Renditeziel von vier Prozent.</p>
<p>Das wäre allemal weniger bürokratisch und besser als jetzt.</p>
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		<title>Schmerzfreie Geldbußen</title>
		<link>http://blog.handelsblatt.com/handelsblog/2012/12/11/schmerzfreie-geldbusen/</link>
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		<pubDate>Tue, 11 Dec 2012 12:51:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Maisch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Geldwäsche]]></category>
		<category><![CDATA[Großbank]]></category>
		<category><![CDATA[HSBC]]></category>
		<category><![CDATA[Rekordstrafe]]></category>
		<category><![CDATA[Terror]]></category>
		<category><![CDATA[US-Behörden]]></category>

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		<description><![CDATA[Europas mächtigste Bank HSBC muss in den USA die Rekordstrafe von 1,9 Milliarden Dollar zahlen, weil das Geldhaus Drogenbaronen und Terrorfinanzierern bei der Geldwäsche geholfen hat. Aber eigentlich kommt das Institut damit noch immer ziemlich billig davon. &#8220;Sorry seems to be the &#8230; <a href="http://blog.handelsblatt.com/handelsblog/2012/12/11/schmerzfreie-geldbusen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 500px"><a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken/hsbc-zahlt-rekordstrafe-grossbanken-bluten-wegen-geldwaesche-vorwuerfen/7503786.html" target="_blank"><img class="  " src="http://www.handelsblatt.com/images/filer-showing-the-entrance-to-a-hsbc-bank-branch-in-new-york/7503788/2-format3.jpg" alt="HSBC, Europas größte Bank. Bild: Reuters" width="490" height="276" /></a><p class="wp-caption-text">HSBC, Europas größte Bank. Bild: Reuters</p></div>
<p style="text-align: left">Europas mächtigste Bank HSBC muss in den USA die Rekordstrafe von 1,9 Milliarden Dollar zahlen, weil das Geldhaus Drogenbaronen und Terrorfinanzierern bei der Geldwäsche geholfen hat. Aber eigentlich kommt das Institut damit noch immer ziemlich billig davon.<span id="more-639909"></span></p>
<p>&#8220;Sorry seems to be the hardest word&#8221;, sang der englische Pop-Barde Elton John einst in den 70er Jahren. Aber im Moment entschuldigen sich die britischen Banker wieder einmal als gäbe es kein Morgen mehr, um seine Sünden zu bereuen. „Wir akzeptieren die Verantwortung für unsere Fehler, wir haben bereits betont wie tief uns diese Fehler leidtun und wir entschuldigen uns erneut“. Stuart Gulliver der Chef der britischen Großbank HSBC scheint wild entschlossen, keinerlei Zweifel an seiner Zerknirschung aufkommen zu lassen.</p>
<p>Grund genug dazu hat der Banker angesichts der <a title="Großbanken bluten wegen Geldwäsche-Vorwürfen" href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken/hsbc-zahlt-rekordstrafe-grossbanken-bluten-wegen-geldwaesche-vorwuerfen/7503786.html" target="_blank">Geldwäschevorwürfe gegen die HSBC</a>. Die Details des Skandals lassen einem die Haare zu Berge stehen. Im Sommer mussten sich die Briten vor dem US-Senat entschuldigen, weil HSBC-Banker über Jahre hinweg mexikanischen Drogenbossen und saudiarabischen Terrorfinanzierern beim Transfer riesiger Summen geholfen hatten. Allein 2007 und 2008 soll das Institut sieben Milliarden Dollar in bar per Lastwagen und Flugzeug aus Mexiko in die USA geschleust haben.</p>
<p>Bereits gestern war es an Peter Sands, dem Chef der britischen Großbank Standard Chartered, sich zu entschuldigen. Weil die Briten jahrelang aus Profitgier die Iran-Sanktionen der USA unterlaufen haben sollen, muss Standard Chartered insgesamt 670 Millionen Dollar Strafe an diverse US-Behörden bezahlen.</p>
<p>Addiert man die beiden Bußen, dann kommt man auf die stolze Summe von 2,6 Milliarden Dollar. Eine Zahl, die dafür spricht, dass die Regulierer inzwischen sehr viel aggressiver gegen Großbanken vorgehen, die vom geraden Weg abkommen. Dieser Eindruck täuscht nicht, vor allem wenn es um die US-Behörden geht. Einige Banker in der Londoner City fühlen sich von den Aufsehern jenseits des Atlantiks bereits regelrecht verfolgt. Aber die Aufseher haben recht mit ihrem rabiaten Vorgehen. Denn die nach der Finanzkrise vorangetriebenen Reformen werden alleine nicht ausreichen, um Märkte und Gesellschaft wirksam vor Missbrauch zu schützen. Dazu muss die abschreckende Wirkung harter Strafen kommen. Die Geldbußen müssen so teuer ausfallen, dass sie den Banken finanziell wirklich wehtun und ihrer Reputation ernsthaften Schaden zufügen.</p>
<p>Akzeptiert man diese These, dann kommen HSBC und Standard Chartered eigentlich noch zu billig davon. Beide Banken sind hoch profitabel, und die Buße macht im Fall von HSBC gerade einmal 15 Prozent des Vorsteuergewinns im ersten Halbjahr aus. Bei Standard Chartered sind es noch immer relativ bescheidene 17 Prozent. Außerdem kann man natürlich die Frage stellen, ob es wirklich korrekt ist, dass sich die Geldhäuser in aller Regel von allen Vorwürfen freikaufen können. Weder HSBC noch Standard Chartered drohen nach Zahlung der Strafen strafrechtliche Konsequenzen in den USA.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Ökonomie des Fußballs II: Geld setzt sich durch</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Jun 2012 16:11:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans Christian Müller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Volkswirtschaftslehre]]></category>
		<category><![CDATA[Europameisterschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor zwei Wochen schrieb mein Kollege Olaf Storbeck an dieser Stelle über die EM-Prognose des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW).  In einer statistischen Studie hatten die Forscher gezeigt, wie eng der Marktwert eines Fußball-Teams und dessen Erfolg zusammenhängen &#8211; und deshalb &#8230; <a href="http://blog.handelsblatt.com/handelsblog/2012/06/21/die-okonomie-des-fusballs-ii-geld-setzt-sich-durch/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Vor zwei Wochen schrieb mein Kollege Olaf Storbeck an dieser Stelle über die <a href="http://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.402227.de/24-12-3.pdf">EM-Prognose des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung</a> (DIW).  In einer statistischen Studie hatten die Forscher gezeigt, wie eng der Marktwert eines Fußball-Teams und dessen Erfolg zusammenhängen &#8211; und deshalb vorhergesagt, dass das Finale Spanien (mit 658 Mio. € das teuerste Team) gegen Deutschland (das zweitteuerste Team, 459 Mio. €) sein wird. Genauso hatten die Volkswirte von UniCredit argumentiert.</p>
<p>Im bisherigen Verlauf der EM hat sich der Mechanismus, dass die Mannschaften mit dem höchsten Marktwert am weitesten kommen, wieder einmal klar bestätigt, wie DIW Berlin-Chef Gert Wagner, Michael Mutz und Jürgen Gerhards (beide: FU Berlin) nun <a href="http://www.diw.de/de/diw_01.c.404016.de/themen_nachrichten/prognose_der_em_marktwertmethode_bewaehrt_sich_in_der_vorrunde.html">zufrieden in einem Zwischenfazit feststellen</a>. Hätte man tippen sollen, wer jeweils das Viertelfinale erreicht &#8211; man hätte sich pro Gruppe nur die beiden jeweils teuersten Mannschaften herauspicken müssen und in sieben von acht Fällen richtig gelegen.</p>
<p>Einzige Ausnahme: Die Griechen, die beim Marktwert mit schlappen 83 Mio. auf dem vorletzten Platz liegen, und deren 23 Spieler zusammen gerade einmal so viel kosten wie das Duo Gomez/Schweinsteiger. Sie sind der einzige verbliebene David, der Strohhalm Hoffnung für all die, die &#8211; wie ich &#8211; am Fußball vor allem das Underdog-Dasein lieben; die ein Zweitligaspiel im Morast einer Business-Lounge vorziehen; die lieber alle zwei Jahre auf- und absteigen als sich als Serienmeister zu langweilen; die nichts dagegen haben, ein 1-0 mit einer schnurgeraden 9er-Abwehrkette nach hause zu schaukeln; und die Anfang Juni zehn Euro auf Griechenland als Europameister gesetzt haben, weil es dafür den 116-fachen Gewinn gibt. Schade nur, dass die Griechen dafür jetzt ausgerechnet die Deutschen aus dem Turnier kegeln müssten&#8230;</p>
<p>Auch die DIW-Forscher hoffen, dass der Grundsatz &#8220;Geld gewinnt&#8221; am Ende nicht eins-zu-eins zutreffen wird, damit die Deutschen die Spanier vielleicht doch noch einmal schlagen:</p>
<blockquote><p>Was aber für einen nicht prognostizierten Europameister spricht, ist die vergleichs-weise große Rolle des Zufalls. Im Vergleich zu anderen Sportarten werden im Fußball insgesamt sehr wenige Tore geschossen, so dass ein Treffer schon den Sieg bedeuten kann; eine Fehlentscheidung des Schiedsrichter wie die im Spiel England gegen die Ukraine oder ein auf Grund schlechter Platzverhältnis-se versprungener Ball kann eine Partie entscheiden. Mit etwas Unterstützung durch den zwölften Mann namens „Zufall&#8221; hat die Mannschaft von Jogi Löw also eine gute Chance.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>Das Versagen von Bayern München, ökonomisch erklärt</title>
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		<pubDate>Sun, 20 May 2012 12:49:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf Storbeck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern München]]></category>
		<category><![CDATA[Champions League]]></category>
		<category><![CDATA[Chelsea]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Ausgang des Champions-League-Finales ist nicht nur peinlich für die Bayern, sondern auch für mich persönlich. Ausgehend vom Marktwert der Spieler hatte ich prognostiziert, dass Bayern gewinnen wird &#8211; weil die Mannschaft rund 30% mehr wert ist als die von &#8230; <a href="http://blog.handelsblatt.com/handelsblog/2012/05/20/das-versagen-von-bayern-munchen-okonomisch-erklart/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignleft" style="width: 212px"><a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Fussball.jpg&amp;filetimestamp=20091127205309"><img class=" " src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/0/0c/Fussball.jpg" alt="" width="202" height="213" /></a><p class="wp-caption-text">Ein Fußball (Foto: Anton via Wikipedia)</p></div>
<p>Der Ausgang des Champions-League-Finales ist nicht nur peinlich für die Bayern, sondern auch für mich persönlich.</p>
<p>Ausgehend vom Marktwert der Spieler <a href="http://blog.handelsblatt.com/handelsblog/2012/05/18/champions-league-warum-bayern-gewinnen-wird/">hatte ich prognostiziert</a>, dass Bayern gewinnen wird &#8211; weil die Mannschaft rund 30% mehr wert ist als die von Chelsea. Das DIW Berlin hat mit dieser Methode b<a href="http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.358432.de">ereits dreimal die Sieger von Europa- und Weltmeisterschaften richtig vorhergesagt</a>.</p>
<p>Die diesjährige Champions-League-Saison aber hat die Grenzen dieses rein ökonomischen Denkens aufgezeigt.</p>
<p>Das schöne an der Volkswirtschaftslehre ist allerdings, dass sie für fast alles einen Erklärungsrahmen liefert &#8211; nicht nur dafür, warum die Bayern eigentlich hätten gewinnen müssen sondern auch dafür, warum die Mannschaft gestern  drei von sechs Elfmetern verschossen hat. <span id="more-639409"></span></p>
<p>Ein möglicher Grund dafür könnte sein, dass die Bayern im eigenen Stadion vor ihren eigenen Fans antreten mussten. Dafür jedenfalls sprechen die Ergebnisse einer Studie des Ökonomen <a href="http://www.roa.unimaas.nl/cv/dohmen/dohmen.htm">Thomas Dohmen</a>, Professor an der Universität Maastricht.</p>
<p>Dohmen hat bereits 2005 in einer empirischen Analyse mit dem Titel <a href="http://ftp.iza.org/dp1905.pdf">&#8220;Do Professionals Choke under Pressure?&#8221;</a> die  Trefferquote von  Bundesliga-Pr ofis bei Elfmetern untersucht.</p>
<p>Dohmen wollte herausfinden,  ob Menschen bei besonders hohem Stress zur  Höchstform auflaufen oder ob die Leistung dadurch eher gehemmt wird.  Datengrundlage waren alle 3619 Strafstöße in der Bundesliga zwischen 1963 und 2003. 74,25 Prozent davon wurden verwandelt, 18,79 Prozent vom Torwart gehalten und 6,96 Prozent gingen am Tor vorbei.</p>
<p>(Schon diese nackten Zahlen machen übrigens  deutlich, wie schlecht die Trefferquote von 50% der Bayern gestern abend war.)</p>
<p>Der Forscher stellte fest: Beim Elfmeterschießen verkehrt sich der Heimvorteil einer Mannschaft offenbar nicht selten  in sein Gegenteil. Wenn Spieler vor ihren eigenen Fans zum Elfmeter anstreten müssen, macht sie das spürbar nervöser &#8211; Elfmeterschützen, die im eigenen Stadion antreten müssen, haben  eine  merklich geringere Trefferquote.</p>
<p>Besonders deutlich wird dies, wenn man betrachtet, wie viele  Strafstöße  durch das klare Versagen des Feldspielers verschossen werden  – weil  dieser am Tor vorbei schießt oder nur Pfosten oder Latte  trifft.  Auswärts passierte das bei 5,6 Prozent aller Elfmeter, zu Hause  dagegen  bei 7,5 Prozent.</p>
<p>Dohmen erklärt das so:</p>
<blockquote><p>„Die Spieler wollen ihre Anhänger auf keinen  Fall  enttäuschen.  Im Extremfall können hohe Erwartungen  der  Fans eine Mannschaft lähmen.“</p></blockquote>
<p dir="ltr">&#8220;Schweini&#8221; kann diese Theorie vermutlich bestätigen.</p>
<p dir="ltr">(Mehr zu Dohmens Studie und ähnlichen Arbeiten kann man in meinem Artikel <a href="http://www.handelsblatt.com/politik/oekonomie/nachrichten/oekonomie-der-strafraum-als-labor-fuer-oekonomen-seite-all/2659834-all.html">&#8220;Der Strafraum als Labor&#8221; </a>nachlesen, den ich 2006 vor der WM geschrieben habe.)</p>
<p dir="ltr">
<p dir="ltr">
<p dir="ltr">Besuchen Sie mein englisches Weblog <a href="blank">“Economics Intelligence”</a> und <a href="blank">meine Facebook-Seite</a> &#8211; ich freue mich über jedes “like”!</p>
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		<item>
		<title>Champions League: Warum Bayern gewinnen wird</title>
		<link>http://blog.handelsblatt.com/handelsblog/2012/05/18/champions-league-warum-bayern-gewinnen-wird/</link>
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		<pubDate>Fri, 18 May 2012 21:11:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf Storbeck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern Munich]]></category>
		<category><![CDATA[Champions League]]></category>
		<category><![CDATA[Chelsea]]></category>

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		<description><![CDATA[Um gleich vorweg zu sagen: Nein, ich bin kein Bayern-Fan. Zumindest nicht mehr, seitdem ich mein sechstes Lebensjahr hinter mich gebracht habe. Mein Herz schlägt in Deutschland für den geilsten Klub der Welt, und in England für den Verein, an &#8230; <a href="http://blog.handelsblatt.com/handelsblog/2012/05/18/champions-league-warum-bayern-gewinnen-wird/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignleft" style="width: 252px"><a href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/af/Allianz_Arena_after_soccer_game.jpg"><img class="    " src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/af/Allianz_Arena_after_soccer_game.jpg" alt="" width="242" height="181" /></a><p class="wp-caption-text">Die Münchener Allianz-Arena (Foto: Andreas Steinhoff via Wikipedia)</p></div>
<p>Um gleich vorweg zu sagen: Nein, ich bin kein Bayern-Fan. Zumindest nicht mehr, seitdem ich mein sechstes Lebensjahr hinter mich gebracht habe. Mein Herz schlägt in Deutschland <a href="http://www.schalkeistdergeilsteclubderwelt.de/Hauptframeset.html">für den geilsten Klub der Welt</a>, und in England für <a href="http://www.arsenal.com/home">den Verein, an dessen Stadion ich zweimal täglich vorbeiradele</a>.</p>
<p>Und ich bin Ökonom. Und als solcher wage ich die Prognose, dass der Pokal am Samstag in München bleiben wird.</p>
<p>Warum? Nicht, weil Bayern im eigenen Stadion spielt. Sondern weil die Münchener  ganz rational und rein ökonomisch betrachtet die bessere Mannschaft auf dem Platz stehen haben. Gemessen an ihrem aktuellen Transferwert.</p>
<p>Die<a href="http://www.kicker.de/news/fussball/chleague/startseite/569180/2/slideshow_der-showdown-in-muenchen_diese-22-sollen-es-richten.html"> laut Kicker wahrscheinliche Startaufstellung</a> der Bayern hat laut <a href="http://www.transfermarkt.de/">Transfertmarkt.de</a> einen Marktwert von 290.5 Millionen Euro. Die Spieler des FC Chelsea dagegen sind zusammen schlappe 30 Prozent weniger Wert &#8211; sie bringen zusammen nur 202,5 Millionen Euro auf die Waage. Selbst, wenn statt dem alternden Stürmerstar Drogba der teure und bisher chronisch erfolglose Fernando Torres auflaufen sollte, steigt der Marktwert von Chelsea nur auf 235 Millionen Euro.<span id="more-639402"></span></p>
<p>Wesentlich stärker ist Bayern vor allem im Mittelfeld und im Sturm. Die sechs Spieler Schweinsteiger, Kroos, Robben, Müller, Ribery und Gomez sind laut Transfermarkt.de zusammen mit 212 Millionen Euro mehr wert als die gesamte Chelsea-Elf. Mittelfeld und Sturm der Londoner bringt es zusammen nur auf 115 Millionen Euro.</p>
<p>Im Tor gibt es nur vergleichsweise geringe Unterschiede, Neuer ist mit 30 Millionen nur fünf Millionen mehr wert als Cech. In der Abwehr ist Chelsea sogar etwas stärker aufgestellt als Bayern &#8211; die Viererkette der Engländer ist 62,5 Millionen Euro wert, die der Bayern dagegen nur 48,5 Millionen Euro.</p>
<p>Wenn ich mit meiner Prognose dennoch daneben liege und Chelsea als Sieger vom Platz geht, könnt ihr euch übrigens bei den beiden Berliner Professoren Gert Wagner und Jürgen Gerhards beschweren. Auf die beiden geht die Idee, Fußballprognosen auf der Basis des Marktwerts der Spieler zu erstellen, zurück. Ihre Bilanz ist nicht schlecht: Dreimal &#8211; bei der WM 2006, der EM 2008 und der WM 2010 &#8211; haben sie mit dieser Methode jeweils die Turniersieger richtig vorhergesagt.</p>
<p>Vor zwei Jahren hieß es dazu in einer Pressemitteilung des DIW:</p>
<blockquote><p>„Grundsätzlich bestätigt unsere Prognose-Methode, dass einfache Modelle oft genauso gut funktionieren können wie überaus komplexe und schwer durchschaubare Prognose-Modelle“, erklärt Jürgen Gerhards. „Zwar haben sich die Niederländer trotz ihres mittelmäßigen Marktwerts nach oben geschoben, insgesamt aber liegen wir mit unserer Prognosemethode sehr gut“, bekräftigt Gert Wagner: „Die strukturell beste Mannschaft gewinnt.“</p></blockquote>
<p>Allerdings räumen die beiden Forscher ein, dass der Zufall dennoch eine große Rolle spielt &#8211; in einem Turnier, in dem die Mannschaften häufiger gegeneinander antreten, weniger als bei einem einzigen Spiel. Dass dieser Faktor von Spieler, Trainern und Zuschauern oft stark unterschätzt wird, habe ich <a href="http://www.handelsblatt.com/politik/oekonomie/nachrichten/fussball-geheimnisse-die-oekonomische-wahrheit-liegt-auf-dem-platz/3454606.html">in einem Artikel zur WM 2010 vor zwei Jahren ausführlich beschrieben</a>.</p>
<p>Daher werde ich mir das Spiel morgen auch trotzdem anschauen.</p>
<p>-</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die seltsame Geheimniskrämerei der ESMT und Stefan Reichelsteins</title>
		<link>http://blog.handelsblatt.com/handelsblog/2012/05/15/die-seltsame-geheimniskramerei-der-esmt-und-stefan-reichelsteins/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 16:18:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf Storbeck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[ESMT]]></category>
		<category><![CDATA[Stefan Reichelstein]]></category>

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		<description><![CDATA[Es war eine ziemlich peinliche Nachricht, die die private Berliner Business School ESMT gestern bekanntgeben musste: Der Stanford-Professor Stefan Reichelstein, der eigentlich in weniger als drei Wochen die Führung der Hochschule übernehmen sollte,  kommt doch nicht. Ende Januar hatte Reichelstein &#8230; <a href="http://blog.handelsblatt.com/handelsblog/2012/05/15/die-seltsame-geheimniskramerei-der-esmt-und-stefan-reichelsteins/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Es war eine ziemlich peinliche Nachricht, die die private Berliner Business School ESMT <a href="http://www.handelsblatt.com/politik/oekonomie/nachrichten/stefan-reichelstein-stanford-oekonom-blamiert-berliner-esmt/6630586.html">gestern bekanntgeben musste</a>: Der Stanford-Professor Stefan Reichelstein, der eigentlich in weniger als drei Wochen die Führung der Hochschule übernehmen sollte,  kommt doch nicht. Ende Januar hatte Reichelstein seinen Vertrag unterschrieben, im März hatte er sich in Berlin den Mitarbeitern vorstellt.</p>
<p>Auf die  Frage nach den Gründen für diesen Schritt schwieg sich die ESMT gestern hartnäckig aus. Gebetsmühlenartig wurde der Satz wiederholt, Reichelstein  habe “nach Abwägung aller Faktoren dafür entschieden, weiterhin für die Stanford Graduate School of Business tätig zu sein”. Für alles weitere verwies man mich mehrfach in Berlin ausdrücklich direkt an Reichelstein: &#8220;Das kann er ihnen nur selbst erklären.&#8221;</p>
<p>Und was macht Stefan Reichelstein? Er schrieb mir heute morgen folgende E-Mail:</p>
<blockquote><p>&#8220;Ich habe mit den ESMT-Verantwortlichen abgesprochen, dass alle externen Anfragen hinsichtlich der Gründe für meinen Nichtantritt an die Abteilung für Presse-und Öffentlichkeitsarbeit der Schule verwiesen werden.</p>
<p>Sie werden insofern hoffentlich Verständnis dafür haben, dass ich Ihnen in dieser Angelegenheit nicht weiterhelfen kann.&#8221;</p></blockquote>
<p>Ehrlich gesagt hält sich mein Verständnis in Grenzen &#8211; das habe ich allen Beteiligten heute auch schon mitgeteilt.</p>
<p>Ich fühle mich, ganz ehrlich gesagt, ziemlich auf den Arm genommen.<span id="more-639392"></span></p>
<p>Dass sich die EMST und Reichelstein mit der Anfrage wie mit einer heißen Kartoffel jonglieren, macht natürlich doppelt neugierig &#8211; zumal Reichelstein seinen Vertrag in Berlin,  wie die ESMT immer wieder betont &#8211; Ende Januar unterschrieben wurde.</p>
<p>Dass bei Berufungsverhandlungen hart gepokert wird und mündlich manchmal Zusagen abgegeben werde, die später doch nicht eingehalten werden, hört man immer wieder. Aber einen fixen Vertrag, der mit einigem Tamtam der Öffentlichkeit kommuniziert wurde, doch wieder platzen zu lassen, ist schon ein ziemlich ungewöhnlicher Vorgang.</p>
<p>Die seltsame Kommunikationspolitik nährt den Verdacht, dass es hinter den Kulissen zu irgendeinem Eklat gekommen ist, der dann zur Vertragsauflösung geführt hat.</p>
<p>Oder ist Stefan Reichelstein erst drei Wochen vor Dienstbeginn aufgefallen, dass man von Stanford schlecht täglich nach Berlin pendeln kann und an der Spree das Wetter schlechter ist als in Kalifornien?</p>
<p>-</p>
<p><span> </span></p>
<p dir="ltr">Besuchen Sie mein englisches Weblog <a href="blank">“Economics Intelligence”</a> und <span> </span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Vor dem Champions-League-Finale in München: Wirtschaftswunder Bundesliga?</title>
		<link>http://blog.handelsblatt.com/handelsblog/2012/05/15/vor-dem-champions-league-finale-in-munchen-wirtschaftswunder-bundesliga/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 09:06:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf Storbeck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern München]]></category>
		<category><![CDATA[Chelsea]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[Schalke]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer mir bei Twitter folgt, konnte es live miterleben:  Als eingefleischter Schalke-Fan habe ich das DFB-Pokalfinale am Samstag in Berlin mit sehr gemischten Gefühlen gesehen, zumal ich vor einem Jahr beim Schalker Pokalgewinn selbst in der Kurve stand. Aber ich &#8230; <a href="http://blog.handelsblatt.com/handelsblog/2012/05/15/vor-dem-champions-league-finale-in-munchen-wirtschaftswunder-bundesliga/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wer <a href="https://twitter.com/#!/olaf_storbeck">mir bei Twitter</a> folgt, konnte es live miterleben:  Als eingefleischter Schalke-Fan habe ich das DFB-Pokalfinale am Samstag in Berlin mit sehr gemischten Gefühlen gesehen, zumal ich vor einem Jahr beim Schalker Pokalgewinn selbst in der Kurve stand.</p>
<p>Aber ich muss gestehen: Es war ein tolles Fußballspiel, und am Ende siegte bei mir die Schadenfreude über die Blamage Bayern Münchens über den Missgunst eines weiteren Erfolgs für die Mannschaft unserer Lokalrivalen aus Lüdenscheid-Nord.</p>
<p>Nächsten Samstag findet in München das nächste Spitzenspiel statt, Bayern tritt im Champions-League-Finale im eigenen Stadion gegen Chelsea an. Die wirklich  schwierige und immens wichtige Frage, wen ich als Schalke- und Arsenal-Fan an dem Abend unterstütze, will ich hier nicht weiter diskutieren. Sondern die Frage, ob die Begegnung auch ein Aufeinandertreffen von zwei verschiedenen Geschäftsmodellen des Profifußballs ist.</p>
<p>Auf der seinen Seite stehen die vergleichsweise solide wirtschaftenden Bundesliga-Vereine, in denen dank der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/50%2B1-Regel">&#8220;50 plus 1-Regel&#8221;</a> Investoren nicht die Mehrheit übernehmen können &#8211; auf der anderen Seite die Premier-League-Clubs, die das Hobby- und Prestigeprojekt gelangweilter Oligarchen (Chelsea) und Ölscheichs (Man City) sind. <span id="more-639380"></span></p>
<p>Emmanuel Hembert von der Management-Beratrung A.T. Kearney sieht das Finale als das Aufeinandertreffen der beiden wirtschaftlich stärksten Ligen in Europa &#8211; und er ist überzeugt, dass das Finale in München die wachsende Dominanz der Bundesliga im europäischen Profifußball widerspiegelt.</p>
<p>Schon seit 2009 ist A.T. Kearney überzeugt, dass die Bundesliga die besten Voraussetzungen hat, die englische Premier League als die dominante Liga in Europa zu überholen &#8211; weil das Geschäftsmodell der Clubs nachhaltiger sei. Der jüngste Deal mit dem Bezahlsender Sky, die den Vereinen bis zur Saison 2013/14 fast zwei Milliarden Euro einspiele, ist für  A.T. Kearney eine Bestätigung für diese These. Die anderen großen Ligen in Europa befänden sich alle in mehr oder weniger großen Problemen:</p>
<blockquote><p>&#8220;The Spanish Liga is currently battling with over €1bn tax and national insurance debt without accounting for the late payment of salaries.</p>
<p>Italian club losses continue, increasing to a staggering €285m for last season.</p>
<p>Eight English top clubs are reported to be under investigation by tax probes.</p>
<p>With an anaemic transfer market, French clubs have lost a large part of the windfall from transfers to other European leagues.</p>
<p>Across the smaller leagues, such as Scotland and Switzerland, several once famous teams are in or close to bankruptcy including Glasgow Rangers and Servette Geneva.&#8221;</p></blockquote>
<p>Mehrere Faktoren macht A.T. Kearney für die gute Lage der Bundesliga verantwortlich.</p>
<p>Erstens verhinderten vergleichsweise strenge Regeln, dass die Vereine dauerhaft über ihre finanziellen Verhältnisse leben. (Wäre schön, wenn das wirklich überall so wäre, denke ich angesichts der<a href="http://www.schalke04.de/fileadmin/user_upload/medialib/Verein/finanzen_2011_konzernbericht.pdf"> immer noch  185 Millionen Euro Schulden</a> meines Lieblingsvereins, der vor nicht allzu langer Zeit einen Bailout des Boom-Stadt Gelsenkirchen brauchte&#8230;).</p>
<p>Zweites helfe der systematische Ausbau der Nachwuchsförderung,  Spitzenspieler zu vertretbaren Kosten zu entwickeln.</p>
<p>Drittens habe die Bundesliga von den öffentlichen Investitionen in die Stadion während der WM 2006 profitiert.</p>
<p>(Bei diesem Argument bin ich mir ebenfalls nicht so sicher, wie überzeugend ich das finde. Von den zwölf WM-Stadien gehört die Hälfte zu Vereinen, die immer wieder um den Abstieg spielen und nicht gerade ein positives Beispiel für die wirtschaftliche Dominanz der Bundesliga sind: Berlin, Köln, Kaiserslautern, Nürnberg und Frankfurt;  Leipzig ist Fußball-technisch komplett unterhalb der Wahrnehmungsschwelle. Die anderen Stadien &#8211; Schalke,  München, Stuttgart, Hamburg, Hannover und Lüdenscheid-Nord &#8211; wurden zum Teil lange vor der WM gebaut und umgebaut, zum Teil &#8211; in Stuttgart &#8211;  auch erst deutlich später.)</p>
<div>Viertens profitiere der deutsche Fußball von der guten Konjunktur  in Europas größter Volkswirtschaft: Das ermögliche es den Vereinen, lukrative Sponsoring- und Hospitality-Pakete zu verkaufen.</div>
<p>Ein weiterer Punkt, den A.T. Kearney nicht nennt, dürfte die gute Auslastung der Stadien sein: In Deutschland ist es ja mittlerweile bei vielen Bundesliga-Clubs sehr schwierig, an Tickets zu kommen  - in Italien dagegen sind die Stadien chronisch leer. Einer der Gründe dafür dürfte sein, dass die Vereine das Hooligan-Problem sehr gut in den Griff bekommen haben und man sich heute in deutschen Stadien wirklich sicher fühlen kann.</p>
<p>A.T. Kearney kommt daher zu dem Schluss:</p>
<blockquote>
<div>&#8220;The financial domination of the Bundesliga is now confirmed. History shows that domination on the pitch is likely to come next. Perhaps we will see this on the 19<sup>th</sup> May?&#8221;</div>
</blockquote>
<p>Ja, auch als Schalke-Fan würde mich das für den deutschen Fußball freuen. Eine Voraussetzung dafür ist allerdings, dass Bayern nicht so unkonzentriert spielt wie am letzten Wochenende.</p>
<p><strong> </strong></p>
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<p><strong> </strong><br />
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		</item>
		<item>
		<title>Ein Blick durch die Wirtschaftsblogs</title>
		<link>http://blog.handelsblatt.com/handelsblog/2011/12/20/ein-blick-durch-die-wirtschaftsblogs/</link>
		<comments>http://blog.handelsblatt.com/handelsblog/2011/12/20/ein-blick-durch-die-wirtschaftsblogs/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 10:46:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf Storbeck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.handelsblatt.com/handelsblog/?p=638929</guid>
		<description><![CDATA[Vor ein paar Wochen habe ich ausführlich mit Florian Semle geskypt &#8211; er recherchierte in Sachen Wirtschaftsblogs und interviewte mich dazu. Sein erster Text ist jetzt online &#8211; und sehr lesenswert: Die deutschen Wirtschaftsblogs (Teil 1): Wie Blogs die ökonomische &#8230; <a href="http://blog.handelsblatt.com/handelsblog/2011/12/20/ein-blick-durch-die-wirtschaftsblogs/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Vor ein paar Wochen habe ich ausführlich mit Florian Semle geskypt &#8211; er recherchierte in Sachen Wirtschaftsblogs und interviewte mich dazu.</p>
<p>Sein erster Text ist jetzt online &#8211; und sehr lesenswert: <a href="http://pr-blogger.de/2011/12/20/die-deutschen-wirtschaftsblogs-wie-blogs-die-okonomische-debatte-beeinflussen/">Die deutschen  Wirtschaftsblogs (Teil 1): Wie Blogs die ökonomische Debatte beeinflussen</a></p>
<p>Sein Fazit lautet:</p>
<blockquote><p>Was heute noch in einer Nische diskutiert wird, könnte in naher  Zukunft zu einem wesentlichen Bestandteil der ökonomischen Debatte und  Agenda werden, wie es in angelsächsischen Ländern heute schon der Fall  ist.</p></blockquote>
<p>Wollen wir es hoffen.</p>
<p><strong>Update: </strong>Die anderen beiden Teile der Artikel-Serie sind jetzt auch online.</p>
<p><a title="Die deutschen Wirtschaftsblogs (Teil 2): Ein Zukunfts- und Gegenwartsszenario" rel="bookmark" href="http://pr-blogger.de/2011/12/21/deutsche_wirtschaftsblogs_2teil_zukunftsszenario/" target="_blank">Ein Zukunfts- und Gegenwartsszenario</a></p>
<p><a title="Die deutschen Wirtschaftsblogs (3. Teil):  Die Blogliste zur Ökonomiedebatte" rel="bookmark" href="http://pr-blogger.de/2011/12/22/die-deutschen-wirtschaftsblogs-3-teil-die-blogliste-zur-okonomiedebatte/" target="_blank">Die Blogliste zur Ökonomiedebatte</a></p>
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	</channel>
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