Finger weg vom schmutzigen Bargeld!

Selbst auf druckfrischen Scheinen sollen sich Bakterien tummeln. Bild: dpa

Selbst auf druckfrischen Scheinen sollen sich Bakterien tummeln. Bild: dpa

Geld stinkt nicht, sagt der Volksmund. Geld ist schmutzig, sagt das Kreditkartenunternehmen Mastercard. Dabei stützt es sich auf die Zustimmung von mindestens 51 Prozent der Deutschen. So viele seien laut einer Untersuchung davon überzeugt, dass „kein Alltagsgegenstand so unhygienisch ist wie Banknoten und Münzen“. Nicht einmal den Kontakt mit Rolltreppenhandläufen scheuen sie mehr, so Mastercard.

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Chinas Stellenanzeige für Hacker

Die "Einheit 61398" sucht talentierten Computernachwuchs.

Die “Einheit 61398″ sucht talentierten Computernachwuchs.

Einer unabhängigen Nachrichtenwebsite ist ein faszinierender Fund gelungen: Eine Stellenanzeige für Informatik-Absolventen mit Chinas Volksbefreiungsarmee als potenziellem Arbeitgeber. Das chinesische Militär steht derzeit unter Verdacht, ganze Spionagefeldzüge gegen amerikanische Datennetze gestartet zu haben. » weiterlesen

Wer traut noch dem britischen Pfund?

Das britische Pfund ist heimlich, still und leise in eine Vertrauenskrise gerutscht. Grund: Das Königreich hat seinen Nimbus als sicherer Hafen verloren.

George Soros hatte 1992 mit einer großangelegten Spekulationskampagne das britische Pfund aus dem damaligen Europäischen Währungssystem gedrängt und damit die Basis für seinen Ruhm als Hedge-Fonds-Manager gelegt. Sein Coup brachte ihm den etwas dubiosen Ehrentitel, „der Mann, der die Bank von England knackte“ ein. Vor kurzem wurde Soros gefragt, ob er heute wieder gegen das Pfund wetten würde. Seine Antwort: „Das tun die Märkte bereits“.

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Die Banker, ihre Boni und das Gefängnis

Banker sollen bei ihren Boni nicht mehr aus dem Vollen schöpfen. Bild: dpa

Banker-Boni auf der einen Seite, Verlustgeschäfte auf der anderen. Schon lange ist klar, dass die Anreize bei der Vergütung von Bankern völlig falsch gesetzt werden. Kurzfristige Erfolge werden belohnt, langfristige Fehlentscheidungen und Verluste aber nicht bestraft. Aus der Politik und von den Instituten selbst kommen nun interessante Vorschläge, um die Finanzjongleure an die Leine zu nehmen.

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Im Paradies für Keynesianer

Brasiliens Megacity Sao Paulo.

Ich reise gerade mit einer Journalistengruppe durch Brasilien. Vorgestern haben wir das einzige Atomkraftwerk des Landes in Angra dos Reis, in der Nähe von Rio, besucht. Es liegt wirklich sehr idyllisch – umgeben von Palmen, Strand und Bergen. Zwei Reaktoren liefern Strom nach Rio. Interessant ist die Geschichte des noch nicht fertigen dritten Reaktors.

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Das chinesische Datenwunder

Nun liegt Chinas Wachstum im Gesamtjahr 2012 also bei 7,8 Prozent. Mal wieder genau auf dem Zielwert – das sind wir von China gewöhnt. Trotzdem, oder eigentlich gerade deshalb, wurde ich stutzig, als Statistiker Ma Jiantang heute auf der großen BIP-Pressekonferenz die Zahl nannte.

Denn im Oktober hatte sich ein bekannter, bestens vernetzter Ökonom von einer führenden staatlichen Uni in meinem Beisein verquasselt. „Ich denke, das Wachstum in diesem Jahr liegt eher bei 7,5 Prozent“, hat der grauhaarige Wissenschafts-Veteran gesagt. „Das sollte am Jahresende auch draufstehen. Außer, die drehen mal wieder dran.“

Hat China nun an der Statistik gedreht?  » weiterlesen

Berühmt werden oder richtig liegen

Habe gerade den Bestseller “The signal and the noise” von Nate Silver gelesen und möchte nur auf eine seiner Thesen aufmerksam machen, die Ökonomen betrifft. Danach haben Leute dieses Berufsstands, überspitzt gesagt, die Wahl, entweder berühmt zu werden oder richtig zu liegen. Beides zugleich scheint sehr schwierig zu sein.

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