<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Handelsblog &#187; BWL-Ranking</title>
	<atom:link href="http://blog.handelsblatt.com/handelsblog/category/bwl-ranking/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://blog.handelsblatt.com/handelsblog</link>
	<description>Zur Unterwanderung des wirtschaftlichen Sachverstands</description>
	<lastBuildDate>Wed, 22 May 2013 10:14:32 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.5.1</generator>
		<item>
		<title>Die Top-Fakultäten für BWL</title>
		<link>http://blog.handelsblatt.com/handelsblog/2012/09/17/die-top-fakultaten-fur-bwl/</link>
		<comments>http://blog.handelsblatt.com/handelsblog/2012/09/17/die-top-fakultaten-fur-bwl/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 17 Sep 2012 07:10:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf Storbeck</dc:creator>
				<category><![CDATA[BWL-Ranking]]></category>
		<category><![CDATA[BWL]]></category>
		<category><![CDATA[Handelsblatt-Ranking]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.handelsblatt.com/handelsblog/?p=639730</guid>
		<description><![CDATA[Heute veröffentlichen wir den zweiten Teil der Ergebnisse des BWL-Rankings. Nach den Ranglisten für die Einzelforscher folgt jetzt das Ranking für die Fakultäten. Die Liste ist hier verfügbar: Top-25 Fakultäten Betriebswirtschaftslehre Zudem haben wir gestern korrigierte Daten für die Listen &#8230; <a href="http://blog.handelsblatt.com/handelsblog/2012/09/17/die-top-fakultaten-fur-bwl/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Heute veröffentlichen wir den zweiten Teil der Ergebnisse des BWL-Rankings. Nach den Ranglisten für die Einzelforscher folgt jetzt das Ranking für die Fakultäten.</p>
<p>Die Liste ist hier verfügbar:</p>
<p><a href="http://tool.handelsblatt.com/tabelle/index.php?id=118&amp;so=1a&amp;pc=100&amp;po=0">Top-25 Fakultäten Betriebswirtschaftslehre</a></p>
<p>Zudem haben wir gestern korrigierte Daten für die Listen der Einzelforscher hochgeladen. Ein Wissensschaftler waren  gegen seinen Willen zu den Ranking-Verweigerern gezählt worden, ein anderer wurde trotz Boykott-Aufruf irrtümlich ausgewiesen.</p>
<p>Zudem waren einige, wenige Forscher irrtümlich als nicht Ranking-relevant eingestuft wurden. Hinzu kamen Korrekturen bei einigen wenigen Forschern, bei denen es noch Korrekturen bei den erfassten Publikationen (insbesondere Zahl der Koautoren) gab. Hier die neuen Ergebnisse:</p>
<p><a href="http://tool.handelsblatt.com/tabelle/index.php?id=110&amp;so=1a&amp;pc=250&amp;po=0">Top-250 Lebenswerk (Publikationen seit Karrierebeginn)</a></p>
<p><a href="http://tool.handelsblatt.com/tabelle/index.php?id=112&amp;so=1a&amp;pc=99&amp;po=0">Top-100 Unter 40 Jahren</a></p>
<p><a href="http://tool.handelsblatt.com/tabelle/index.php?id=111&amp;so=1a&amp;pc=100&amp;po=0">Top-100 aktuelle Forschungsleistung (Publikationen seit 2008)</a></p>
<p>Zum Schluss noch ein Hinweis auf die Studie <a href="http://papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm?abstract_id=2146475">“Which Factors Drive the Decision to Boycott and Opt Out of Research Rankings?”</a>  von Michael Berlemann und Justus Haucap, die den Ranking-Boykott empirisch anaylsiert haben. Die Studie hat heftige Kritik von Alfred Kieser und Margit Osterloh provoziert,  die  Berlemann und Kieser aber zurückweisen (Details dazu <a href="http://blog.handelsblatt.com/handelsblog/2012/09/14/der-streit-um-das-bwl-ranking-geht-in-die-nachste-runde/">hier</a>.)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p dir="ltr">–</p>
<p>&nbsp;</p>
<p dir="ltr">Besuchen Sie mein englisches Weblog <a href="http://economicsintelligence.com/">“Economics Intelligence”</a> und <a href="https://www.facebook.com/o.storbeck">meine Facebook-Seite</a>  - ich freue mich über jedes “like”!</p>
<p><span style="font-size: small"><br />
</span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.handelsblatt.com/handelsblog/2012/09/17/die-top-fakultaten-fur-bwl/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der Streit um das BWL-Ranking geht in die nächste Runde</title>
		<link>http://blog.handelsblatt.com/handelsblog/2012/09/14/der-streit-um-das-bwl-ranking-geht-in-die-nachste-runde/</link>
		<comments>http://blog.handelsblatt.com/handelsblog/2012/09/14/der-streit-um-das-bwl-ranking-geht-in-die-nachste-runde/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 14 Sep 2012 20:37:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf Storbeck</dc:creator>
				<category><![CDATA[BWL-Ranking]]></category>
		<category><![CDATA[BWL]]></category>
		<category><![CDATA[Handelsblatt-Ranking]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.handelsblatt.com/handelsblog/?p=639721</guid>
		<description><![CDATA[Die Wissenchaftler Michael Berlemann und Justus Haucap haben anhand der Rohdaten des Handelsblatt-Rankings BWL untersucht, ob es bestimmte systematische Merkmale gibt, die den Boykott des Handelsblatt-Rankings treiben. Ihre Analyse ist am Freitag  unter dem Titel &#8220;Which Factors Drive the Decision &#8230; <a href="http://blog.handelsblatt.com/handelsblog/2012/09/14/der-streit-um-das-bwl-ranking-geht-in-die-nachste-runde/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Wissenchaftler Michael Berlemann und Justus Haucap haben anhand der Rohdaten des Handelsblatt-Rankings BWL untersucht, ob es bestimmte systematische Merkmale gibt, die den Boykott des Handelsblatt-Rankings treiben.</p>
<p>Ihre Analyse ist am Freitag  unter dem Titel <a href="http://papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm?abstract_id=2146475">&#8220;Which Factors Drive the Decision to Boycott and Opt Out of Research Rankings?&#8221;</a> bei SSRN als Arbeitspapier erschienen. Die Forscher stellen fest:</p>
<blockquote><p>&#8220;Firstly, a withdrawal from the ranking is the less likely the more points a scholar has achieved over his academic career. Secondly, more senior scholars are more likely to boycott the ranking than younger ones. And thirdly, the more reputed the average outlet is in which a scholar published his or her papers the less likely he or she is to boycott the ranking.&#8221;</p></blockquote>
<p>Dies führt Berlemann und Haucap zu folgendem Fazit:</p>
<blockquote><p>&#8220;This finding supports the impression that we currently do not only see a change of generations within the German‐speaking community of business researchers, but also a change of culture. Younger researchers are more internationally oriented and strive for publications in internationally well renown journals with high impact factors.&#8221;</p></blockquote>
<p>Ich hatte mit dem Einverständnis von Berlemann und Haucap eine vorläufige Version der Studie an die Ranking-Kritiker Alfred Kieser und Margit Osterloh weitergeleitet. Sie haben mir <a href="http://blog.handelsblatt.com/handelsblog/files/2012/09/kieser-osterloh-zu-berlemann-haucap.pdf">eine Stellungsnahme</a> geschickt, in der sie die Arbeit heftig kritisieren: Die Forscher würden &#8220;gravierende methodische Fehler&#8221; machen,betrieben eine &#8220;wissenschaftliche Veredelung von Vorurteilen&#8221; und stempelten die Aussteiger &#8220;zu Losern&#8221;.</p>
<p><span id="more-639721"></span>Kieser und Osterloh schreiben:</p>
<blockquote><p><span style="font-family: Calibri,serif">&#8220;Eine seriöse Studie würde zweitens nicht mit billigen Unterstellungen arbeiten, z.B. dass die Verweigerer deswegen verweigern, weil sie aufgrund ihres Alters mit dem kulturellen Wandel ihres Fachs nicht mehr klarkommen oder eine bequeme Ausrede für ihr prognostiziertes schlechtes Abschneiden suchen. Stattdessen müssten Stichproben von Gerankten und Nicht-Gerankten, von Verweigerern, die gerankt worden wären und solchen, die nicht gerankt worden wären, auf Variablen hin untersucht werden , die Aufschluss jenseits von Unterstellungen über die Gründe der Verweigerung geben könnten. Alles andere ist der Versuch, Vorurteile als wissenschaftliche Analyse auszugeben.&#8221;</span></p></blockquote>
<p>Das abschließende Fazit von Kieser und Osterloh lautet:</p>
<blockquote><p><span style="font-family: Calibri,serif">&#8220;Es wäre besser gewesen, die Autoren hätten ihre methodischen Kenntnisse zu einer Evaluation der Aussagefähigkeit von Rankings und ihrer Auswirkungen auf die Scientific Community eingesetzt statt zur wissenschaftlichen Veredelung von einigen ihrer Vorurteile.&#8221;</span></p></blockquote>
<p>Diese Fundamenalkritik haben widerum Berlemann und Haucap nicht auf sich sitzen gelassen. <a href="http://blog.handelsblatt.com/handelsblog/files/2012/09/berlemann-haucap-zu-kieser-osterloh.pdf">In einer Replik auf die Replik</a> schreiben sie unter anderem:</p>
<blockquote><p>&#8220;Der Interpretation von Frau Kollegin Osterloh und Herrn Kollegen Kieser, nicht-gerankte BWL-Kollegen seien Loser, können wir uns nicht anschließen. Wir dürfen an dieser Stelle darauf hinweisen, dass wir beide im Volkswirte-Ranking auch nicht unter den TOP 250 gelistet sind. Wir sehen uns selbst jedoch genauso wenig als Loser an wie wir andere Kollegen als Loser ansehen, die nicht in den TOP 250 sind.&#8221;</p></blockquote>
<p>In voller Länge gibt es <a href="http://papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm?abstract_id=2146475">die Original-Studie von Berlemann und Haucap bei SSRN</a>, und <a href="http://blog.handelsblatt.com/handelsblog/files/2012/09/kieser-osterloh-zu-berlemann-haucap.pdf">die Replik von Kieser und Osterloh</a> sowie <a href="http://blog.handelsblatt.com/handelsblog/files/2012/09/berlemann-haucap-zu-kieser-osterloh.pdf">die Antwort von Berlemann und Haucap</a> hier im Blob.</p>
<p>Ich bin sicher, es wir auch eine Replik auf die Replik zur Replik geben. Trotzdem verabschiede ich mich erstmal in den Urlaub. Am Montag veröffentlichen wir im Handelsblatt übrigens die Ergebnisse des Uni-Rankings.</p>
<p dir="ltr">&#8211;</p>
<p dir="ltr">Besuchen Sie mein englisches Weblog <a href="http://economicsintelligence.com/">“Economics Intelligence”</a> und <a href="https://www.facebook.com/o.storbeck">meine Facebook-Seite</a>  - ich freue mich über jedes “like”!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.handelsblatt.com/handelsblog/2012/09/14/der-streit-um-das-bwl-ranking-geht-in-die-nachste-runde/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>BWL-Ranking 2012 &#8211; die Ergebnisse</title>
		<link>http://blog.handelsblatt.com/handelsblog/2012/09/10/bwl-ranking-2012-die-ergebnisse/</link>
		<comments>http://blog.handelsblatt.com/handelsblog/2012/09/10/bwl-ranking-2012-die-ergebnisse/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 10 Sep 2012 07:37:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf Storbeck</dc:creator>
				<category><![CDATA[BWL-Ranking]]></category>
		<category><![CDATA[BWL]]></category>
		<category><![CDATA[Handelsblatt-Ranking]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.handelsblatt.com/handelsblog/?p=639701</guid>
		<description><![CDATA[In den vergangenen Wochen und Monaten wurde viel darüber diskutiert, und mehr als  300 Forscher boykottieren es: Das Handelsblatt BWL-Ranking 2012. Hier die Ergebnis-Tabellen für das Personenranking (die Ergebnisse des Uni-Rankings veröffentlichen wir nächste Woche Montag) Top-250 Lebenswerk (Publikationen seit &#8230; <a href="http://blog.handelsblatt.com/handelsblog/2012/09/10/bwl-ranking-2012-die-ergebnisse/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>In den vergangenen Wochen und Monaten wurde viel darüber diskutiert, und <a href="http://handelsblattranking.wordpress.com/">mehr als  300 Forscher boykottieren es</a>: Das Handelsblatt BWL-Ranking 2012.</p>
<p>Hier die Ergebnis-Tabellen für das Personenranking (die Ergebnisse des Uni-Rankings veröffentlichen wir nächste Woche Montag)</p>
<p><a href="http://tool.handelsblatt.com/tabelle/index.php?id=110&amp;so=1a&amp;pc=250&amp;po=0">Top-250 Lebenswerk (Publikationen seit Karrierebeginn)</a></p>
<p><a href="http://tool.handelsblatt.com/tabelle/index.php?id=112&amp;so=1a&amp;pc=99&amp;po=0">Top-100 Unter 40 Jahren</a></p>
<p><a href="http://tool.handelsblatt.com/tabelle/index.php?id=111&amp;so=1a&amp;pc=100&amp;po=0">Top-100 aktuelle Forschungsleistung (Publikationen seit 2008)</a></p>
<p>Der Boykott hat übrigens sehr überschaubare Auswirkungen auf die Aussagekraft der Ranking-Ergebnisse (<a href="http://blog.handelsblatt.com/handelsblog/2012/09/05/so-wirkt-sich-der-boykott-aufruf-auf-das-bwl-ranking-aus/">Details dazu hier</a>).</p>
<p><strong>Update</strong>: Der <a href="http://www.handelsblatt.com/politik/oekonomie/bwl-ranking/betriebswirte-bekaempfen-forschungsranking-deutschland-sucht-den-super-prof/7114062.html">Begleittext zum Ranking,</a> eine <a href="http://www.handelsblatt.com/politik/oekonomie/bwl-ranking/dokumentation-falsche-anreize-schaden-der-wissenschaft/7114064.html">Dokumentation der wichtigsten Kritikpunkte der Ranking-Gegner</a> sind inzwischen online. Die <a href="http://www.handelsblatt.com/politik/oekonomie/bwl-ranking/-bwl-ranking-2012-bwl-ranking-2012-methodik-und-zeitschriftenliste/6758368.html">Methodik des Rankings wird hier erläutert</a>, die <a href="https://docs.google.com/spreadsheet/pub?key=0AuEtgCUuVBDUdGVpTzE3TEp6QWNTaU43SjZWT2tDVFE&amp;output=html">Zeitschriftenliste findet sich hier</a>.</p>
<p>Die Initiatoren des Offenen Briefs gegen das Handelsblatt-Ranking,  Alfred Kieser und Margit Osterloh, beziehen in  einen <a href="http://www.handelsblatt.com/politik/oekonomie/bwl-ranking/gastbeitrag-frische-brise-des-rankings-wird-zum-zerstoererischen-taifun/7115818.html">Gastbeitrag zur Handelsblatt-Berichterstattung Stellung</a> (dieser Text ist <a href="http://handelsblattranking.wordpress.com/2012/09/10/wie-das-handelsblatt-versucht-die-argumente-der-verweigerer-und-die-auswirkungen-der-verweigerungen-wegzudiskutieren/">parallell auch im Blog der Ranking-Gegner erschienen</a>.)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&#8211;</p>
<p dir="ltr">Besuchen Sie mein englisches Weblog <a href="http://economicsintelligence.com/">“Economics Intelligence”</a> und <a href="https://www.facebook.com/o.storbeck">meine Facebook-Seite</a>  - ich freue mich über jedes “like”!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.handelsblatt.com/handelsblog/2012/09/10/bwl-ranking-2012-die-ergebnisse/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>So wirkt sich der Boykott-Aufruf auf das BWL-Ranking aus</title>
		<link>http://blog.handelsblatt.com/handelsblog/2012/09/05/so-wirkt-sich-der-boykott-aufruf-auf-das-bwl-ranking-aus/</link>
		<comments>http://blog.handelsblatt.com/handelsblog/2012/09/05/so-wirkt-sich-der-boykott-aufruf-auf-das-bwl-ranking-aus/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 05 Sep 2012 14:22:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf Storbeck</dc:creator>
				<category><![CDATA[BWL-Ranking]]></category>
		<category><![CDATA[BWL]]></category>
		<category><![CDATA[Handelsblatt-Ranking]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.handelsblatt.com/handelsblog/?p=639687</guid>
		<description><![CDATA[Jörg Schläpfer von der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich hatte in den vergangenen Tagen allerhand zu tun: Er pflegt die Forschungsmonitoring-Datenbank, die  unter anderem Grundlage für das Forschungsranking BWL des Handelsblatts ist. Seit dem vergangenen Wochenende hat Jörg sich durch hunderte &#8230; <a href="http://blog.handelsblatt.com/handelsblog/2012/09/05/so-wirkt-sich-der-boykott-aufruf-auf-das-bwl-ranking-aus/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kof.ethz.ch/de/ueber-uns/personen/joerg-schlaepfer/">Jörg Schläpfer</a> von der <a href="http://www.kof.ethz.ch/en/">Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich</a> hatte in den vergangenen Tagen allerhand zu tun: Er pflegt die <a href="http://www.forschungsmonitoring.org/">Forschungsmonitoring-Datenbank</a>, die  unter anderem Grundlage für das Forschungsranking BWL des Handelsblatts ist. Seit dem vergangenen Wochenende hat Jörg sich durch hunderte von E-Mails gearbeitet und in der Datenbank vermerkt, welche Forscher  nicht im Personenranking erfasst sein wollen.</p>
<p>Insgesamt haben sich in diesem Jahr 339 Betriebswirte auf die &#8220;Robinson-Liste&#8221; setzen lassen &#8211; deutlich mehr als bei unserem ersten BWL-Ranking vor drei Jahren. Die allermeisten Forscher haben sich nach dem <a href="http://handelsblattranking.wordpress.com/">von Alfred Kieser und Margit Osterloh initiierten Boykott-Aufruf</a> bei uns gemeldet. (Zu den Argumenten der Kritiker habe ich <a href="http://blog.handelsblatt.com/handelsblog/2012/08/28/bwl-forscher-rufen-zum-boykott-des-handelsblatt-rankings-auf/">hier im Handelsblog Stellung bezogen</a>, eine ausführlichere Stellungnahme folgt in den nächsten Tagen.)</p>
<p>Insgesamt haben wir 3016 für das BWL-Ranking relevante Forscher in unserer Datenbank erfasst, von denen 2224 mindestens eine für das Ranking relevante Publikation haben. Grob geschätzt machen die Ranking-Verweigerer also elf Prozent der Wissenschaftler nicht mit.</p>
<p>Die Auswirkungen auf das Personenranking sind aber deutlich geringer, als diese nackten Zahlen suggerieren.</p>
<p><span id="more-639687"></span>Die ganz große Mehrheit der Forscher, die sich auf die Robinson-Liste haben setzen lassen, haben wenig bis gar keine Publikationen veröffentlicht, die für das Ranking relevant wären und wäre daher ohnehin nicht in  unseren Ergebnislisten aufgeführt worden. Denn ganz bewusst veröffentlichen wir nur die Ergebnisse für Top-250 (Lebenswerk) bzw. Top-100 (aktuelle Forschungsleistung, Unter 40) &#8211; wir wollen schließlich keinen Pranger im Internet schaffen.</p>
<p>Konkret ist es so, dass von den ersten 250 Forschern im Lebenswerk-Ranking 17 die Opt-Out-Option gewählt haben. Betrachtet man nur die Top-100 der Lebenswerk-Auswertung, reduziert sich die Zahl der relevanten Ranking-Verweigerer auf sieben, in der Top-50 sind es nur vier. In der Auswertung für die aktuelle Forschungsleistung wollen sechs der führenden 100 Forscher nicht genannt werden, davon sind zwei in der Top-50. Bei den Unter-40-Jährigen sind es sieben, davon ebenfalls zwei in der Top-50. Insgesamt wären nur 23 der 339 Ranking-Verweigerer in einem unserer drei Personenrankings genannt worden.</p>
<p>Wie gehen wir mit den Forschern,  die die Opt-Out-Option genutzt haben, um?</p>
<p>In einigen Kommentaren hier im Blog wurde angeregt, die jeweiligen Rangpätze einfach leer zu lassen oder nur die Punktzahl des Forschers zu listen, nicht aber Name, Fach und Hochschule. Wir haben diese Variante  diskutiert und uns dagegen entschieden &#8211; denn gerade bei den (wenigen) sehr gut abschneidenden Ranking-Verweigerern wäre die Anonymität dann de facto nicht mehr gewährleistet. Kenner der Szene können sich &#8211; vor allem mit Hilfe der Ergebnisse des 2009er-Rankings in vielen Fällen sehr schnell erschließen, welcher anonyme Forscher sich hinter welchem freien Rangplatz verbirgt. Statt die Rangplätze der  frei zu lassen, rücken die hinteren Forscher nach. Die freiwerdenden Rangplätze werden sozusagen &#8220;aufgefüllt&#8221;.</p>
<p>Die Opt-Out-Option gilt nur für die Personenrankings, nicht aber für das Fakultätsranking. Allerdings veröffentlichen wir bei den Universitäten nachrichtlich auch den Namen des forschungsstärksten Professors. Bei einer Universität, die unter den 25 führenden Hochschulen des deutschsprachigen Raums liegt, hat der forschungsstärkste Professor gebeten, nicht in den Personenrankings geführt zu werden. Sein Name wird daher auch nicht im Fakultätsranking genannt, stattdessen rückt die Nummer zwei nach. (Wir werden übrigens Ranking-Verweigerern auch auf Nachfrage nicht ihren Rangplatz mitteilen.)</p>
<p><strong>Zum Schluss noch ein Hinweis in eigener Sache:</strong> Wir veröffentlichen die Ergebnisse für das Personenranking am kommenden Montag in der Printausgabe und auf der <a href="http://www.handelsblatt.com/politik/oekonomie/">Ökonomie-Seite von Handelsblatt.com</a>. Die Ergebnisse für das Fakultätsranking werden dann eine Woche später, am 17. September, an gleicher Stelle veröffentlicht.</p>
<p><strong>Und noch eine Presseschau:</strong> Der Deutschlandfunk hat ein <a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/campus/1857718/">sehr gutes Interview mit Alfred Kieser geführt</a>. Die <a href="http://www.sueddeutsche.de/bildung/professoren-protestieren-gegen-ranking-veroeffentliche-oder-krepiere-1.1457413">&#8220;Süddeutsche Zeitung&#8221;</a>, <a href="http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/300-professoren-boykottieren-bwl-ranking-vom-handelsblatt-a-853650.html">&#8220;Spiegel Online&#8221;</a> und die &#8220;FAZ&#8221;  (leider nicht online verfügbar) haben über die Proteste berichtet. Der <a href="http://wirtschaftsphilosoph.wordpress.com/2012/08/30/handelsblatt-ranking-bwl-und-boykottaufruf/">Wirtschaftsphilosoph</a> und der Düsseldorfer Ökonom <a href="http://carta.info/47880/bwl-kein-ranking-ist-auch-keine-losung/">Justus Haucap</a> haben interessante Blogposts dazu geschrieben.</p>
<p>&#8211;</p>
<p dir="ltr">Besuchen Sie mein englisches Weblog <a href="http://economicsintelligence.com/">“Economics Intelligence”</a> und <a href="https://www.facebook.com/o.storbeck">meine Facebook-Seite</a>  - ich freue mich über jedes “like”!</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.handelsblatt.com/handelsblog/2012/09/05/so-wirkt-sich-der-boykott-aufruf-auf-das-bwl-ranking-aus/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>17</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
