Was Chinesen in der deutschen Flagge sehen

Für Chinas Netzbürger steht Gelb für Prostitution.

Für Chinas Netzbürger steht Gelb für Prostitution.

Was haben die Farben Schwarz, Rot und Gelb mit der Verhaftung von Prostituierten zu tun? Für Chinas Netzbürger eine ganze Menge.
In den Industriestädten Südchinas hat die Polizei in den vergangenen Tagen in mehreren Razzien über hundert Prostituierte und Zuhälter verhaftet. Im chinesischen Internet ist daraufhin eine riesige Diskussion ausgebrochen, ob der “harte Schlag” nicht die Falschen trifft – während sich oben die Beamten bereichern, müssen unten die schwächsten Schichten der Gesellschaft leiden.
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Schwellenänder: China zu Unrecht mitgefangen

Chinesische Shopper: wirtschaftliche Fundamentaldaten weiterhin sehr gut

Chinesische Shopper: wirtschaftliche Fundamentaldaten weiterhin sehr gut

Ausverkauf von Schwellenländer-Aktien! Auch China ist betroffen. Der Index der wichtigsten chinesischen Werte in Hongkong ist seit Anfang Dezember um 16 Prozent gefallen. Doch die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt ist vermutlich nur in den Strudel Verkaufsorders geraten, weil sie dem Namen nach zu den Schwellenländern gehört. In Wirklichkeit sehen die Zahlen gar nicht schlecht aus. » weiterlesen

Li legt los

Rettung für die Konjunktur: Neubauprojekte in China (Changzhou).

Rettung für die Konjunktur: Neubauprojekte in China (Changzhou).

Premier Li weigert sich, den Geldhahn wieder aufzudrehen. Dafür hat es auf das schwächste Wachstum seines Landes seit anderthalb Jahrzehnten ankommen lassen: Lediglich 7,7 Prozent betrug das Plus im vergangenen Jahr. Für das kommende Jahr lässt Li die Chinesen lediglich auf „Stabilität“ in der Wirtschaftspolitik einstimmen. Sprich: Einen neuen Boom will Peking keinesfalls auslösen. Dafür will Li durch gezielte Reformen ein nachhaltiges, selbsttragendes Wachstum schaffen.  » weiterlesen

China und Japan schimpfen sich “Voldemort”

Auf dem Schulhof einer Grundschule. Einige neunjährige Kinder wollen Harry Potter spielen. „Du bist wieder Voldemort!“, sagt ein Junge und zeigt auf einen besonders mageren Mitschüler. „Nöööö! Diesmal bist du selbst Voldemort!“ – „Nein, du!“ – „Nein, du!“, geht es hin und her.

Auf dem Schulhof völlig realistisch, in den hohen Hallen der Diplomatie dagegen undenkbar? Keineswegs. Über die Frage, welches von beiden Ländern der „Voldemort Asiens“ sei, streiten Japan und China derzeit heftig. Die zweit- und drittgrößte Volkswirtschaft der Welt, zwei der ältesten Kulturnationen, sind sich für Vergleiche auf Pennäler-Niveau nicht zu schade. » weiterlesen

Moral frisst die Rendite

An der Börse sollten Anleger für alle Fälle gewappnet sein. Bild: dpa

Was machen Sie eigentlich mit ihrem Depot, wenn die Aktienkurse doch mal wieder fallen? Also so richtig fallen? Nicht nur um ein paar Pünktchen, wie es zuletzt wegen der Angst um die Zahlungsunfähigkeit der USA geschehen ist. Was tun Sie, wenn es mal wieder kracht? Bleiben Sie drin und sagen sich ‚ich vertraue auf meine Bluechips, die berappeln sich bald wieder’? Oder verlassen Sie fluchtartig den Markt und denken sich ‚Aktien, ich hab’s doch immer gewusst, alles Teufelszeug!’?
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Xi rüttelt an der Taiwan-Frage

Das Wahrzeichen von Taipeh steht für den wirtschaftlichen Erfolg der Insel Taiwan.

Taipei 101 steht für den wirtschaftlichen Erfolg der Insel Taiwan.

Chinas Präsident Xi Jinping hat im Gespräch mit einem Vertreter Taiwans angefangen, Druck zu machen. Die politische Trennung der Insel vom Festland dürfe nicht von Generation zu Generation verschleppt werden, sagte Xi auf dem Treffen in Indonesien. Das klingt deutlicher als die Haltung seiner Vorgänger, die zuletzt eher auf weises Hinauszögern der Taiwan-Frage gesetzt haben. Beobachter sehen in Xis Aussagen ein „sanftes Drängeln“ gegenüber der Regierung in Taipeh.  » weiterlesen

Chinas Kommunisten zocken Anleger ab

Frankenstein-Firmen: Der Gebäudekomplex von China Mobile in der Financial Street in Peking.

Frankenstein-Firmen: Der Gebäudekomplex von China Mobile in der Financial Street in Peking.

Die Aktienmärkte in Shanghai und Hongkong zeigen derzeit eine leichte Erholung – doch damit schaffen sie nur die Grundlage für die nächste Enttäuschung. Denn bisher konnten Anleger sich bei China-Investments nur auf eines verlassen: Ihr Geld kommt den Zielen der Kommunistischen Partei zugute. Nicht denen des Investors.  » weiterlesen

Deutschland muss raus aus der Export-Falle

Bundesbuerger sind stolz auf "Made in Germany"

Made in Germany ist weltweit gefragt. Doch die einseitige Ausrichtung der deutrschen Wirtschaft auf den Export hat ihren Preis.

In 45 Tage Tagen ist die Bundestagswahl gelaufen. Wer auch immer gewinnt, die neue Regierung muss unbedingt andere Prioritäten in der Wirtschaftspolitik setzen. Das bisherige Geschäftsmodell der deutschen Wirtschaft ist auf Dauer nicht tragbar. Es basiert viel zu sehr auf einer verhängnisvollen Abhängigkeit von Exporten.

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