Katharina Schneider
Katharina Schneider ist Redakteurin im Finanz-Ressort von Handelsblatt Online. Dort schreibt sie über die neuesten Steueränderungen, Verbraucherrechte und private Geldanlage.

Beiträge von Katharina Schneider:

Investoren sind keine Zocker!

Ständig die Aktienkurse beobachten: Wer langfristig investiert, muss das nicht tun. Bild: dpa

Es gibt viele gute Gründe, warum Anleger – und ganz besonders unerfahrene Privatanleger – in diesen Tagen nicht ihre kompletten Ersparnisse in Aktien investieren sollten. Momentan geht es aufwärts, unbestritten. Die Frage ist nur: Wie lange noch? Wer jetzt Aktien kauft, kauft sie zu einem hohen Preis. Falls die Kurse in naher Zukunft einbrechen, kann es lange dauern, bis sie das aktuelle Niveau wieder erreichen oder sogar darüber hinausgehen.

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Moral frisst die Rendite

An der Börse sollten Anleger für alle Fälle gewappnet sein. Bild: dpa

Was machen Sie eigentlich mit ihrem Depot, wenn die Aktienkurse doch mal wieder fallen? Also so richtig fallen? Nicht nur um ein paar Pünktchen, wie es zuletzt wegen der Angst um die Zahlungsunfähigkeit der USA geschehen ist. Was tun Sie, wenn es mal wieder kracht? Bleiben Sie drin und sagen sich ‚ich vertraue auf meine Bluechips, die berappeln sich bald wieder’? Oder verlassen Sie fluchtartig den Markt und denken sich ‚Aktien, ich hab’s doch immer gewusst, alles Teufelszeug!’?
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Die Sehnsucht nach der DDR-Police

DDR-Versicherungsschein. Bild: www.geld.de

DDR-Versicherungsschein. Bild: www.geld.de

Es gibt viele Gründe, weshalb wir uns die DDR nicht zurückwünschen sollten: Die Mauer, die die Bürger in ihrem eigenen Land einsperrte, die Stasi, die sie bespitzelte und die Planwirtschaft, die nicht nur im Privaten für Entbehrungen sorgte, sondern den Fortschritt des ganzen Landes bremste. Doch aller Kritik zum Trotz, in diesen Tagen dürften sich einige Ex-DDR-Bürger über ein Produkt aus Sozialismuszeiten doch sehr freuen: Ihre alte Wohngebäude- oder Hausratversicherung.
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Verbraucher misstrauen dem Finanzmarkt

Verbrauchern fehlt das Vertrauen. Bild: dpa

Verbrauchern fehlt das Vertrauen. Bild: dpa

Glauben Sie auch, dass in der Finanzbranche nicht alles mit rechten Dingen zugeht? Dass es Anbieter und Produkte gibt, die Verbraucher täuschen und schädigen können? Dann befinden Sie sich in guter Gesellschaft. Denn das sagten jetzt auch zwei Drittel der Befragten in einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts ifas.

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Ahnungslos beim Online-Shopping

Einkaufen im Internet – scheinbar einfach, doch es gibt Risiken. Bild: dpa

Was wissen Sie eigentlich zum Thema Online-Shopping? Kennen Sie sich aus? Also, so richtig? Bestimmt haben Sie auch schon mal im Internet „Jetzt kaufen“ angeklickt. Doch das allein ist nichts Besonderes, denn diese Erfahrung teilen Sie mit 86 Prozent der Deutschen. (weiterlesen …)

Deutsche Doppelmoral beim Steuerbetrug

Hochkonjunktur hat die Schattenwirtschaft bei Malerarbeiten. Bild: dpa

Mit den Steuern ist das so eine Sache. Eigentlich zahlt sie ja niemand gerne. Besonders die Einkommensteuer, da nimmt sich der Fiskus einfach einen großen Batzen, ohne dass der Bürger „Stop!“ sagen oder durch das persönliche Konsumverhalten Einfluss nehmen kann.

Sie wollen keine Hundesteuer zahlen? Kein Problem, verzichten Sie auf den Vierbeiner. Sie wollen keine Tabaksteuer zahlen?  Hören Sie auf zu rauchen. Aber Einkommensteuer? Wohl niemand (hoffentlich niemand) kündigt seinen Job, um sich vor der Einkommensteuer zu drücken. (weiterlesen …)

Das Übel beim Immobilienfonds und Rinderfond

Nicht immer hält der Inhalt, was die Verpackung verspricht. Bild: dpa

Heute schon betrogen worden? Wer am Wirtschaftsleben teilnimmt, dem drohen Übervorteilung und Abzocke. Mal werden Kunden in vermeintlich sichere Anlageprodukten gelockt, mit denen sie am Ende alles verlieren. Mal werden ihnen Versicherungen verkauft, die im Schadensfall doch nicht zahlen oder sie kaufen einen Immobilienfonds, der tatsächlich gar nicht in Immobilien investiert.
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Finger weg vom schmutzigen Bargeld!

Selbst auf druckfrischen Scheinen sollen sich Bakterien tummeln. Bild: dpa

Selbst auf druckfrischen Scheinen sollen sich Bakterien tummeln. Bild: dpa

Geld stinkt nicht, sagt der Volksmund. Geld ist schmutzig, sagt das Kreditkartenunternehmen Mastercard. Dabei stützt es sich auf die Zustimmung von mindestens 51 Prozent der Deutschen. So viele seien laut einer Untersuchung davon überzeugt, dass „kein Alltagsgegenstand so unhygienisch ist wie Banknoten und Münzen“. Nicht einmal den Kontakt mit Rolltreppenhandläufen scheuen sie mehr, so Mastercard.

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Warum bei S&K-Anlegern der Verstand aussetzte

Die Gründer der Immobiliengruppe S&K pflegten einen “exzessiven Lebensstil”.

Eigentlich sind die Deutschen ja ein sehr bodenständiges und gewissenhaftes Volk. Sobald es aber um Geldanlage geht, ist es vorbei mit der Vernunft, der gesunde Menschenverstand macht Pause und die banalsten Rechenkünste verabschieden sich auf nimmer Wiedersehen. Um diesen Zustand zu erreichen, braucht es nicht viel: lediglich die Stichworte „Schutz vor Inflation“, „Sachwerte“ und dazu noch ein zweistelliges Renditeversprechen – schon leuchten die Dollar-Zeichen in den Augen der Anleger und zugleich stellt sich ein wohliges Gefühl von Sicherheit ein.
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Die Banker, ihre Boni und das Gefängnis

Banker sollen bei ihren Boni nicht mehr aus dem Vollen schöpfen. Bild: dpa

Banker-Boni auf der einen Seite, Verlustgeschäfte auf der anderen. Schon lange ist klar, dass die Anreize bei der Vergütung von Bankern völlig falsch gesetzt werden. Kurzfristige Erfolge werden belohnt, langfristige Fehlentscheidungen und Verluste aber nicht bestraft. Aus der Politik und von den Instituten selbst kommen nun interessante Vorschläge, um die Finanzjongleure an die Leine zu nehmen.

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