Schwarzfahrer in Washington, Frankfurt und Berlin

Dollarscheine: Schwarzfahrer bringen ökonomische Probleme – auch in der Politik. Bild: dpa

Man spricht gerne von Trittbrettfahrern. Aber heute gibt es ebenso wenig noch Trittbretter, auf denen man außen mitfahren kann, wie Schaffner im Nahverkehr. Man sollte daher die Leute beim Namen nennen: Schwarzfahrer. Sie stellen ein ökonomisches Problem dar, denn sie maximieren den eigenen Nutzen auf Kosten der anderen, ähnlich wie Steuer- oder Versicherungsbetrüger. Und es gibt sie auch in der Politik. Zum Beipiel in Washington. Aber möglicherweise auch in Berlin und Frankfurt. Insofern brauchen wir eine kleine politische Ökonomie des Schwarzfahrens.

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Der Baby-Diktator muss bloß China folgen

Ein frohes neues Jahr! – auch für Nordkorea? Als vorhin die ersten Agenturmeldungen von Kim Jong-Uns überraschenden Neujahresgrüßen aus Nordkorea liefen, fragten sich die Beobachter sofort, wie  der Junior-Machthaber das anstellen will: in der vergammelten Volkswirtschaft seines Landes einen “radikalen Anstieg der Produktion” (Zitat von Yonhap) in Landwirtschaft und Industrie zu bewirken. Doch tatsächlich wäre es für Kim vergleichweise leicht, hohes Wachstum zu erzeugen – wenn er sich denn gegen die Betonköpfe in der eigenen Partei durchsetzen kann.  » weiterlesen