Der publizistische Amoklauf des Walter Krämer

Mein Düsseldorfer  Kollege Jan Mallien hat eine ziemlich unglaubliche Story ausgegraben: In einem Interview mit der Studentenzeitung “Pflichtlektüre” hat der  Dortmunder Statistik-Professor  Walter Krämer  einen publizistischen Amoklauf hingelegt.

(Update: Nach dem Handelsblatt-Bericht hat Walter Krämer das Interview mit der Studentenzeitung überarbeitet und die kritischen Passagen herausnehmen lassen – mehr dazu unten.  Die Original-Fassung ist allerdings noch hier verfügbar.

Noch ein Update: Meine Kollegen von Handelsblatt.com haben heute mit Krämer gesprochen: Das Interview mit der “Pflichtlektüre” sei nicht authorisiert worden, er habe sich bei Bofinger entschuldigt.)

Seinen Kollegen Peter Bofinger, der den von Krämer initiierten Ökonomenaufruf hart kritisiert hat, bezeichnet Krämer als “akademische Nullnummer”. Und den “Spiegel”-Journalisten, der einen kritischen Artikel über Hans-Werner-Sinn geschrieben hat, möchte Krämer am liebsten “erwürgen und an die Wand klatschen”.

Bislang hatte ich den Aufruf selbst für den Tiefpunkt der akademischen Debatte über die Euro-Krise gehalten, aber dieses Interview toppt die Sache gewaltig. Das ist auf einem Niveau mit anonymen Kommentatoren, die hier im Blog Leuten, die anderer Meinung sind, offen gedroht haben: “Machen Sie ruhig so weiter, wenn die Stimmung im Volk kippt wird man sich an Sie erinnern.”

Jetzt ist Krämer aber kein anonymer Blog-Kommentator, sondern Mitherausgeber des “German Economic Review”, den der Verein für Socialpolitik herausgibt. Die traditionsreiche deutschsprachige Ökonomenvereinigung muss sich meiner Meinung fragen lassen, ob jemand, der einem Journalisten öffentlich körperliche Gewalt androht, wirklich der richtige Mann für diese Aufgabe ist.

Ich habe mir ja  von einer Reihe von Leuten einig Kritik anhören müssen für meine Frage, ob wir nach dem Aufstieg der Wutbürger nun auch den Siegeszug der Wutökonomen erleben. Insofern bin ich Walter Krämer fast dankbar, weil er jetzt eine klare Antwort auf diese Frage gibt.

Krämer  selbst aber behauptet in dem Interview: “wenn sich hier jemand im Ton vergreift, dann sind das die anderen”.

 

Update: Walter Krämer hat, wie hier schon einige Kommentatoren angemerkt haben, sein Interview in der Studentenzeitschrift “Pflichtlektüre” offenbar überarbeiten lasen – die von meinem Kollegen Jan Mallien zitierten Passagen, die ich heute nachmittag ebenfalls in dem online veröffentlichten Interview gelesen habe, fehlen jetzt.

IMK-Chef Gustav Horn, der das Interview auf seiner Facebook-Seite kommentiert hatte, erhielt dazu von Krämer folgende Nachricht, die Horn auf seiner Facebook-Seite veröffentlichte:

“Sehr geehrte Damen und Herren,

ich falle gerade aus allen Wolken, im Handelsblatt einen nicht autorisierten Mitschnitt einer flapsigen Nebenbemerkung während eines Interviews zu finden.

Den von Ihnen zitierten Text hatte ich bis heute Mittag nicht gesehen. Sie dürfen gerne in der Redaktion der Pflichtlektüre nachfragen. Die autorisierte Fassung des Interviews finden Sie hier: http://www.pflichtlektuere.com/

Wie Sie darin sehen, bemühe ich mich nach Kräften um das Gegenteil dessen, was Sie mir vorwerfen. Nämlich die Gemeinsamkeiten der verschiedenen Ansätze herauszustellen.Und bei dem Kollegen Bofinger werde ich mich für diesen faux pas entschuldigen.

Was treibt eigentlich das Handelsblatt, mit aller Gewalt eine allenfalls auf persönlicher, aber kaum auf wissenschaftlicher Ebene existierende Frontenbildung zwischen deutschen Ökonomen zu erfinden?

Mit irritierten Grüßen Walter Krämer”

Nur der Vollständigkeit halber: Die angeblich nicht autorisierte Fassung des Interviews, das Krämer der “Pflichtlektüre” gab, hatte die Studentenzeitung am 17. Juli als Frage-Antwort-Interview auf ihrer Internet-Seite veröffentlicht. Google Cache gibt es leider nicht mehr her, und zumindest ich habe es auch nicht gesichert. Wir werden versuchen herauszukriegen, was da hinter den Kulissen bei der “Pflichtlektüre” passiert ist. Aber was ich wirklich merkwürdig finde ist, dass Krämer jetzt uns versucht, die Schuld für sein missglücktes Interview  in die Schuhe schieben. Das ist, bitte verzeihen Sie mir diesen Anglizismus, Herr Krämer, shooting the messenger.

Besuchen Sie mein englisches Weblog “Economics Intelligence” und meine Facebook-Seite  - ich freue mich über jedes “like”!

 

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Alle Kommentare [22]

  1. Lieber Herr Storbeck,
    nehmen Sie es mir nicht übel, aber Sie sind ein Pharisäer: Da beklagen Sie den Tonfall der ganzen Debatte, um das dann genüßlich in Ihrem Blatt auszubreiten, zum einen, weil Sie damit Auflage machen wollen, zum anderen, weil es ihnen vermutlich inhaltlich in den Kram passt. Sie als Journalist wussten ganz genau, dass diese Zitate off the records waren und nie hätten veröffentlicht werden sollen – jeder Journalist erkennt sofort, welcher Fehler da passiert ist, und “Lehrredaktion Online” erklärt alles übrige. Das hat Sie nicht davon abgehalten, Herrn Krämer, seinen studentischen Interviewer und damit auch die ganze Fakultät Journalistik in Dortmund bloßzustellen, nur um ihrer persönlichen Vorteile wegen. Ein Profi hätte zumindest doch mal zum Telefonhörer gegriffen und nachgehakt und dann verantwortlich gehandelt. Sie hingegen verweisen noch auf den Link mit dem Original-Interview, um die Sache noch ordentlich zu schüren. Haben wir in der Euro-Debatte dadurch irgendetwas gewonnen? Und wo genau ist denn Ihre persönliche Schamgrenze, ab der Sie anfangen, sich zu schämen? Vielleicht sollten Sie bisweilen auch Ihr eigenes Handeln auf den Prüfstand des guten Geschmacks stellen.

  2. Der Ökonomenaufruf war in der Wortwahl vollkommen angemessen. Die Medienkampagne ist nicht mehr als ein Ablenkungsmanöver.

    Müsste ich einen Ökonomenaufruf formulieren, so wäre der Aufhänger wohl folgender: “Es gibt zwei Wege, ein Volk zu unterjochen: Durch Krieg oder durch Schulden.”

    Als nächstes muss der deutsche Steuerzahler wohl auch den Bailout von Fiat, Renault und Peugeot finanzieren? An deren Misere tragen nach Brüssler Logik ja die deutschen Autobauer die Hauptschuld?! Und wer war der Nutznießer der Abwrackprämie?! Ein perverser vicious circle.

    Wie heisst es? Never wrestle with PIIGS: They tear you down in the mud and actually enjoy it.

  3. Herr Storbeck,

    Sie behaupten ernsthaft, Prof. Krämer hätte einem Journalisten mit öffentlich mit Gewalt gedroht. Nun, das stimmt nicht, wenn Sie die Worte richtig lesen. Selbst mit freier Interpretation des Gesagten wäre es zumindest eine große Übertreibung, dies zu folgern.

    Gruß,
    F. Gottschalk

  4. Ich frage mich auch, was das Handelsblatt umtreibt, sowas abzudrucken. Ist das jetzt die BILD der Ökonomen? Fehlt es an Auflage? Jeder äußert sich mal vor Bekannten/Freunden/Kollegen politisch unkorrekt, aber sowas gehört nicht in eine Zeitung, wenn es nicht authorisiert ist. Ein Journalist sollte das entsprechend einordnen können. Das ist unterste Schublade!

  5. @Jens Schmidt: Sinn’s Kampagnen über die letzten Jahrzehnte sind zweifellos ähnlich inkohärent wie das Fähnchen im Wind. Bofinger, Hüther, Krugman und Konsorten geben sich allerdings ebenso der Lächerlichkeit preis. Das ist quasi berufsbedingt. Sie sind wie Eunuchen, die sämtliche Stellungen kennen. Amüsieren dürfen Sie sich darüber zweifellos. Die Finanzkrise löst Ihre Betrachtung allerdings nicht.

    Fakt ist jedenfalls, dass der Ökonomenaufruf den Sinn der Bevölkerung dafür geschärft hat, dass deutsche Interessen und Vermögen den falschen europäischen Freunden geopfert werden sollen und dass sowohl nationales Interesse als auch die europäische Idee dabei mit Füßen getreten werden. Den über zweihundert Unterzeichnern gebührt das Bundesverdienstkreuz, zumindest aber die Anerkennung des kleinen Steuerzahlers.

  6. Sie könnten es sich einfach machen, Herr Storbeck, und sich anhand der Emotionen von Prof. Werner Krämer, die ihm wohl – für mich verständlich und glaubhaft – quasi rausgerutscht sind, eine Vorstellung davon machen, wie ihre Leser und ihre Mitbürger in Deutschland an einem nicht mehr fernen Tag reagieren werden, wenn ihnen dämmert, wohin uns die €uropathen gebracht haben…
    Wenn das Volk merkt, was Fakt ist, brechen alle Dämme des Volkszorns:
    Rette sich wer kann!

    “In den wenigen Jahren seiner Existenz hat der Euro einen Schaden angerichtet, den man sonst nur mit einem mittleren europäischen Krieg hinkriegt. In den noch weniger Jahren ihrer Existenz haben die europäischen Rettungsschirme einen Schaden angerichtet, den man sonst nur mit ausführlichen Flächenbombardements hinkriegt.

    Dabei kommt das dicke Ende erst noch.”

  7. Wenn er Bofinger für ne Nulnummer hält, was ist dann Sinn?

    Erst ist dem Mann kein Argument zu merkwürdig um jahrelang Forderungen nach Lohnsenkungen und Steuersenkungen zu begründen.
    Dann fällt ihm plötzlich auf, dass die Exportüberschüsse auch ne Gegenseite haben (ne ungedeckte sogar) und da fällt ihm als Lösung zum Abbau nur ein “investieren”.
    In dem Zusammenhang lässt er sich dann über den Zustand der Strassen in Deutschland aus.
    Es ist nicht zu erwarten, dass der naheliegende Weg, die Überschüsse (also Vermögen) über Steuererhöhungen (die auf Vermögen abzielen) in die Strassenpflege zu lenken, Sinns Zustimmung finden würde.
    Genausowenig, wie zu erwarten ist, dass ihm einfiele, dass auch Investitionen am Ende immer Konsum brauchen und zwar Aussicht auf Konsum schon vor der Investition.

    Sinn ist einfach nur als Prediger niedriger Löhne und niedriger Steuern in eine Sackgasse geraten, denn beides passt nicht zur ökonomischen Situation eines Exportüberschusslandes mit tatsächlichen Investitionsproblemen in der Infrastruktur – statt dann mal andere Lösungen zu suchen, sucht er sich ein neues Thema, dass er aber auch nur halb bearbeiten kann, denn die Ursache zu benennen liegt ihm ja nunmal nicht.

  8. @Farbenseher: Ihr Nick ist falsch gewählt, Nomen ist bei Ihnen offenbar doch nicht Omen. Sie sehen vielmehr gar keine Farben, sondern nur rot. Zudem sind Sie auf dem linken Auge blind und tragen rote Socken.

    In einem stimme ich Ihnen zumindest zu: Die Ökonomen, die es in die Öffentlichkeit zieht, halten ihr Fähnchen schon seit Jahrzehnten nur noch in den politischen Wind. Es sind mithin: Mietökonomen, Drittmitteloptimierer, Attention Seeker etc.

    VWL-Professoren und andere Ökonomen glänzten schon immer durch Modellgläubigkeit, Theoriedogmatik und Tendenzforschung. Konkrete Problemlösungen aus dieser Berufsgruppe zu erwarten: Vergeblich.

    Konnte auf einer Tagung kürzlich mit mehreren BWL-Professoren die Finanzkrise diskutieren. Manch einer würde sich wundern, wie pragmatisch diese die Sachlage analysierten und zu tragbaren Lösungsvorschlägen kamen. Brilliante Kollegen. Allerdings: Politically incorrect.

  9. Ist schon einigermaßen witzig, dass Prof. Unsinn nach seinem rabulistischen, kleinen Aufruf nun offensichtlich als Kritiker der Regierungspolitik wahrgenommen wird. Ausgerechnet der Sinn, der mit seinen teils haarsträubenden Einlassungen daran beteiligt war, das Fundament für Schröders neoliberale Zerstörungsorgie zu legen. Es ist einfach nur irre, wie schnell die Leute vergessen. Wenn Sinn jetzt ein klein wenig aufbegehrt, dann weil ihm seine Kumpels aus der Finanzindustrie noch etwas größere Gefallen tun als die Auftraggeber aus der Politik.

  10. @Herr Hanke: Irrelevant, ob jemand richtiger Ökonom,neutraler Wissenschaftler, Statistiker, Sprachwissenschaftler, Hilfswissenschaftler oder sonst etwas ist. Es kommt lediglich auf die Fähigkeit zur Analyse komplexer Sachverhalte an. Und dies ist der Punkt, an dem die Ökonomenelite unseres Landes ohne Hose da steht und sich von Politikern und (Bank-)Volkswirten anderer Länder an der Nase herumführen bzw. vorführen lässt.

    Bofinger, Hickel, Feld usw. – Jeder einzelne von ihnen ist in Theoriedogmatik und Interessengeflechten verhaftet und hat noch keinen einzigen Berufstag in der freien Wirtschaft überstanden. Von diesen Leuten nachhaltige Lösungen zur Finanzkrise zu erwarten ist fahrlässig. Es ist an der Zeit, das Deleveraging und die Marktbereinigung gewaltsam einzufordern.

  11. Mit Update des Dortmunder Interviews von heute gibt’s die ‚Wand‘ nebenbei nicht mehr …

    Nur am Rande, oder auch nicht:
    In der Sprachwissenschaft ist Krämer eh anders berühmt-berüchtigt (infamous oder notorious passt gerade bei dem Thema auch gut). Stichwort „Verein Deutsche Sprache“.
    So gesehen ist das Ganze (also Aufruf, nationale Töne usw., nicht speziell dieses Interview) nicht völlig unerwartet.

    Ist Krämer eigentlich sonst Ökonom aus Sicht der meisten Ökonomen? Im Bereich Sprache bewegt er sich wohl klar genug außerhalb der neutralen Wissenschaft, tarnt das aber gern. Nichts gegen Statistik, aber das ist ja, zugespitzt, Hilfswissenschaft für alles.

  12. “Insofern bin ich Walter Krämer fast dankbar, weil er jetzt eine klare Antwort auf diese Frage gibt.”

    Das ist das Problem, Herr Storbeck: Dankbarkeit.
    Nicht, dass ich Ihnen hier inhaltlich nicht zustimmen würde. Die Dankbarkeit verstellt nur den Blick aufs Wesentliche. Dankbar ist auch der wortklauberische Freudentanz, der seit Beginn der Debatte um das Wort Target-”Kredite” von den Kritikern des Prof. Sinn aufgeführt wird. Da sind einige so stolz auf ihre durchschnittliche semantische Auffassungsgabe, dass ihnen funktionale Zusammenhänge gänzlich entgehen.
    Aber warten wir ab, bis wieder jemand die Fassung verliert und Sie dankbar ein hämisches Textchen über ihn verfassen können. Vielleicht sollte man dankbar sein, verbreitet es doch diese ansteckende Gelassenheit eines britischen Gentleman auf der Titanic.

  13. Aber das verlinkte Interview mit Herrn Krämer enthält keine Aussagen zu Nullnummern und verprügelten Spiegel Redakteuren.. ?!

  14. Sorry, aber ich finde nichts von “akademischer nullnummer” und “an die wand klatschen” im verlinkten interview. vielleicht ein update?

  15. Offensichlich handelt es sich hier um ein ‘alternder-Platzhirsch-Phänomen’: die jüngeren rücken nach, und bedrohen das ‘Revier’ des ‘Angestammten’: da muss man auf die ‘Pauke’ hauen, um wahrgenommen zu werden…schade, dass besagter Herr zu wenig innere Distanz besitzt, um sich von diesem animalischen Trieb zu lösen…

  16. Publizistischer Amoklauf. In der Diktion wieder mal überragend, der Herr Storbeck.

    Aber zur Sache: Nicht wirklich neu, dass Professoren im Laufe der Jahrzehnte Bodenhaftung und Realitätssinn verlieren. Nach meiner Erfahrung tritt dies gehäuft irgendwo um das sechzigste Lebensjahr auf. Insofern sind wohl viele der Beteiligten nicht ganz bei Sinnen.

    Was wir hier aber eigentlich erleben ist kein publizistischer Amoklauf, sondern die Bankrotterklärung der Akademikerelite Deutschlands, der Offenbarungseid des kritischen Wirtschaftsjournalismus und ein totales Politikversagen.

    Sachkundige hoffen darauf, dass die Marktbereinigung in Form der Insolvenz endlich zugelassen wird. Erst dann kann es wieder aufwärts gehen.

  17. Walter Krämer hat in einer Radiosendung über den Zensus folgenden Unsinn erzählt, warum der relative Armutsbegriff ungeeignet ist.
    Stellen sie sich vor, Michael Schuhmacher zieht nach Deutschland. Dann ändert sich der Durchschnitt und mehr Leute werden relativ arm.

    Als Statistiker muss er wissen, dass es sich um den Median handelt. Warum erzählt man dann offensichtlichen Stuss, nur weil man den relativen Armutsbegriff nicht mag?

    Er ist in meinem Ansehen durch diesen Aufruf nicht weiter gestiegen.

  18. Noch ein Nachtrag: So wie sich der Zusammenhang darstellt, hat Walter Krämer keinem Journalisten ernsthaft mit Gewalt gedroht. Er hat durch die Konjunktivkonstruktion seiner persönlichen Wut (ja, die scheint wohl vorhanden) Ausdruck gegeben.

  19. Auch Ökonomen sind nur Menschen. Auch sie dürfen mal verbal über die Stränge schlagen. Und anders als von Handelsblatt und FTD dargestellt finde ich tatsächlich die beiden Ökonomenlager nicht gleichwertig. Im Anti-Sinn-Lager sind für meinen Geschmack zu viele Leute, die persönlich als Berater von der Politik abhängig sind.