Weltexlusiv: Die einzig wahre Urfassung des Aufrufs der 172 Ökonomen

Einem  Handelsblog-Leser mit dem Pseudonym “kicker” haben wir es zu verdanken, dass endlich die ursprüngliche Fassung des Ökonomenaufrufs der 172 ans Licht der Öffentlichkeit gelangt ist, der in der vergangenen Woche in schwer redigierter Form in der FAZ erschienen ist.

“Liebe Mitbürger,

wir, Wirtschaftswissenschaftler und Wirtschaftswissenschaftlerinnen der deutschsprachigen Länder sind überzeugt, dass eine Invasion Außerirdischer unmittelbar bevorsteht. Die mangelnde Vorbereitung der Bundesregierung sehen wir mit größter Sorge.

Der Jupiter ist fast dreimal so groß wie die Erde. Nach Berechnungen des Münchner Ufo-Instituts passen zwischen 9 und 57 Billionen Euro in ein einziges schwarzes Loch. Es ist schlechterdings unmöglich, die Steuerzahler, Rentner, Sparer, Kassiererinnen, Krankenschwestern, Opelaner und Möbelpacker der bislang noch soliden Länder Europas für die Absicherung dieser Summen in die Haftung zu nehmen.

Außerirdische trinken kein Weizenbier und spielen keinen Fußball. Sie haben keinen Humor und riechen schlecht, sie belästigen unsere Frauen und mogeln beim Skat. Und alles, woran sie interessiert sind, sind die hart erarbeiteten Ersparnisse der Deutschen.

Die Politiker mögen hoffen, die Summen durch eine strenge Kontrolle begrenzen zu können. Das wird ihnen aber nicht gelingen, da die Außerirdischen über subtile Methoden zur Beeinflussung unserer Willenskraft verfügen. Noch unsere Kinder und Enkel werden darunter leiden.

Wir bitten Sie, dieses Thema sehr ernst zu nehmen und es mit den Abgeordneten Ihres Wahlkreises zu diskutieren.”

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Alle Kommentare [22]

  1. @storbeck:

    Selten dämlicher Beitrag, nicht witzig, aber die Absicht ist erkennbar: Einen ernsten Sachverhalt lächerlich zu machen. Aber, als drittklassiger Journalist erhalten Sie dennoch einige Aufmerksamkeit.

  2. Der Kommentar hat seinen humoristischen Reiz – als Kommentar.
    Den Blog hatte ich aber in der Hoffnung abonniert, es handle sich um ein wirtschaftsjournalistisches Medium des Handelsblatts.
    Leider wird diese Hoffnung durch einen stark überwiegenden Beitragsanteil unter Verantwortung von Herrn Storbeck konterkariert. Da wechseln sich Belanglosigkeiten und bräsige Buchhalterökonomie auf dem Kenntnisstand der 90er ab. Durch ein Rotationsprinzip der Autoren oder eine Storbeck-Quote könnte der Verlag da eine Qualitätsoffensive starten.

  3. @ Olaf Storbeck: “Damit mache ich mir die Worte des Textes nicht zu eigen, in beiden Fällen nicht.”
    Ja, das ist die Ideologie, Journalisten berichten (nur) und zwar wertfrei. Und nach welcher Bewertung ist das Berichtete von Anderen ausgewählt?

  4. @ Olaf Storbeck

    Ihr Einleitungssatz „Einem Handelsblog-Leser …“ ist eine REFERENZ, genauso wie Anführungszeichen oder der graue Balken eine sind.

    Solche Referenzen sind keine Auffassung (Kommentar), über den man diskutieren könnte.

    Das wissen Sie auch.

    Deshalb SCHREIBEN Sie regelmäßig dezidiert Kommentare zu diesen Referenzen.

    Hier haben sie nichts dazu geschrieben.

    Deshalb greife ich mit meinem Kommentar auch nicht Sie als Kommentator an, sondern sage, dass Sie ZEIGEN … (was etwas anderes ist als sagen, feststellen oder kommentieren)

    Zeigen – das tun Sie mit Anführungszeichen und dem grauen Balken.

  5. Danke für diesen erhellenden Beitrag! Denn ich befürchtete schon, wir würden unsere Überschusseinnahmen in Südeuropa versenken.

  6. @ Olaf Storbeck

    Auch wenn der Text nicht von Ihnen ist, gilt:

    Wer wie Sie einen solchen Text KOMMENTARLOS veröffentlicht, zeigt – wenn auch ungewollt –, wie erbärmlich man scheitern kann, nämlich in argumentativer Hilflosigkeit sich selbst als UNQUALIFIZIERT für den ernsthaften Diskurs zu präsentieren.

    • @Dietmar Tischer & Thomas: Kommentarlos veröffentlicht? In der Einleitung zu dem Text heißt es:

      “Einem Handelsblog-Leser mit dem Pseudonym “kicker” haben wir es zu verdanken, dass endlich die ursprüngliche Fassung des Ökonomenaufrufs der 172 ans Licht der Öffentlichkeit gelangt ist”

      Außerdem ist der Verweis auf den Leser mit einem Link zum ursprünglichen Kommentar unterlegt.

  7. Das war dann wohl ein Eigentor und hat mal wieder bestätigt was sich in ihrem Blog dauernd offenbart: sie berichten / kommentieren nicht neutral, sondern sind von irgendwelchen Interessengruppen gesteuert. Ansonsten müßten sie nämlich zumindest beide Meinungslager durch den Kakao ziehen. So ist natürlich ganz klar wo bei Ihnen der Wind her weht und das nimmt Ihnen das Wertvollste was ein Journalist hat: Glaubwürdigkeit. Der Text mag nicht von Ihnen sein, ihn aber bei dieser ernsten Angelegenheit quasi unkommentiert zu übernehmen ist mehr als unseriös.

  8. “Außerirdische trinken kein Weizenbier und spielen keinen Fußball. Sie haben keinen Humor und riechen schlecht, sie belästigen unsere Frauen und mogeln beim Skat.”

    Sie machen sich aber diese Worte zu eigen, Herr Storbeck. Peinlich, peinlich. Aber ich nehme an jeder, der die Euro-Rettung ablehnt, ist halt ein Rassist. Und jeder der früh morgens nicht schon die Euro-Hymne und die Internationale nach dem Aufstehen intoniert ebenfalls.

    Unterste Schublade. Aber ist ja halt “Humor”, da “darf man sich nicht so haben”.

    Alex

    • @Alex: Ich zitiere diesen Text, genauso wie ich den Originalaufruf zitiert habe – in beiden Fällen ist es durch die Anführungsstriche und den grauen Balken links klar als Zitat zu erkennen. Damit mache ich mir die Worte des Textes nicht zu eigen, in beiden Fällen nicht.

  9. Da fällt mir spontan dieses Zitat von Gandhi ein:

    „Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.“

  10. Nee, ehrlich Leute !

    Galgenhumor ist der beste…
    Also kommt mal wieder runter.

  11. Storbeck, war das ein verzweifelter Versuch sich um ein Praktikum bei der TITANIC zu bemühen? Dort gibt´s allerdings viel witzigere Kommentare – schlimm genug, dass Sie ihren Job anscheinend nicht ernst genug nehmen…

  12. Agitprop, der dürftig als Humor getarnt wird. Und wenn man dies dann als inakzeptabel deklariert, dann wird man als humorlos bezeichnet. Naja.

    Alex

  13. Das sie von wirtschaftlichen Zusammenhängen nicht viel verstehen zeigen ihre bisherigen Beiträge. Das sie dazu keinen Humor haben stellen sie hier eindrucksvoll unter Beweis. Ersparen Sie uns einfach ihre Gedanken in Zukunft . Danke!

  14. @Olaf Storbeck

    Spass muss sein, aber leider an völlig falscher Stelle.

    Langsam geben Sie sich der Lächerlichkeit preis.

  15. Wenn Sie auf diesem Niveau weitermachen, dann wird Ihr Blog keine Leser mehr haben, außerhalb einer kleinen Clique Gleichgesinnter. Wozu man das dann aber auf der Seite des Handelsblatts laufen haben muss, das wird dann wohl das Geheimnis des Betreibers der Seite bleiben.

    Zugegen: Dieser Eintrag ist ein sinnloser Ausreißer nach unten – über Ihre anderen Beiträge kann man wenigstens streiten. Anscheinend hat Sie der Aufruf von Sinn aber so verängstigt, dass Sie zu so einer Art von Agitprop zurückgreifen müssen: “Ihr denkt anders als ich, also seid Ihr all fast wie Nazis!” Traurig. Ich garantiere Ihnen: Je mehr Sie die billige Nummer des Nationalismus zur Diffamierung von Andersdenkenden gebrauchen, desto mehr entwerten Sie dieses Diffamierungsmittel.

    Die Alternative zum Bundesstaat ist nicht Nationalismus, sondern der Staatenbund. Und überhaupt: Wer ist hier Nationalist? Derjenige, der einen Staatenbund mit Check&Balances will oder derjenige, der die europäische Super-Nation produzieren will? Mal was zum Nachdenken für Sie.

    Beste Grüße,
    Alex