Bruegel-Eurobonds wären in ihrer Wirkung kaum anders, als die fortgesetzte Ausweitung des Stabilitätsfonds. Bei einer Auflage von Eurobonds würden sukzessive die auslaufenden italienischen Staatsanleihen durch neue europäische Anleihen ersetzt.
Es würde einige Jahre dauern, bis diese Bonds sechzig Prozent des italienischen BIP ausmachen. Von da an müsste Italien neue Schulden wieder selbst und zu sehr schlechten Konditionen aufnehmen. Wenn Italien bis dahin die Defizite nicht abgebaut hat, beginnen die Probleme von vorn.
Eine fortgesetzte Kreditvergabe über den europäischen Stabilitätsmechanismus EFSF würde ganz ähnlich wirken. Hier würde Italien sukzessive Kredite durch den Rest Europas erhalten, die dann gemeinsam am Markt refinanziert werden. Italien würde als Garant für neue Kredite an Griechenland ausscheiden. Das sähe nicht gut aus – aber es verkleistert die Lage nicht.
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