Normalerweise freue ich mich ja, wenn andere Medien Themen und Studien aufgreifen, über die wir in der Ökonomie-Rubrik des Handelsblatts berichtet haben.
Ende vergangener Woche jedoch fiel mir ziemlich die Kinnlade runter: “Spiegel Online” hat einen Text aus der Handelsblatt-Printausgabe nahezu eins zu eins übernommen. Ein “Spiegel Online”-Journalist mit dem Kürzel “fdi” hat unseren Text über eine Studie zum Gehaltsbonus für verheiratete US-Baseballspieler nur ein bisschen redigiert.
Die journalistische Eigenleistung des Kollegen beschränkte sich darauf, einen Faktenfehler in seinen Text einzubauen. (Den die Kollegen inzwischen behoben haben.)
