Die Börsen brechen ein und die Warnungen vor einer scharfen Krise werden immer lauter. Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann fühlt sich an das Lehman-Desaster erinnert und vertritt damit sicherlich keine Einzelmeinung. Ulrich Schröder, der Vorstandschef der KfW Bankengruppe geht noch weiter: Die Lage heute sei schlimmer als 2008, weil viele Staaten anders als damals nicht in der Lage seien, Not leidende Geldhäuser aufzufangen. Für Schröder sind Bankenpleiten ein reales Szenario. Auch an den Märkten wird immer wieder der Vergleich zu 2008 gezogen. Allerdings gibt es einen entscheidenden Unterschied. » Weiterlesen
Artikel mit dem Tag: Schuldenkrise
Ernst aber nicht hoffnungslos
Die Finanzmärkte haben eine höllische Woche hinter sich und man muss kein Prophet sein, um vorauszusagen, dass auch die kommenden Tage ziemlich lebhaft werden, dafür hat allein schon die Ratingagentur Standard & Poor’s mit ihrer Herabstufung der USA gesorgt. » Weiterlesen
Durchwursteln funktioniert nicht mehr
Die massiven Verluste an den Aktienbörsen zeigen, dass die Märkte erkannt haben, dass wir mit der realen Gefahr einer neuen Wirtschafts- und Finanzkrise konfrontiert sind. Aber das Drama spielt sich nicht nur an den Aktienmärkten ab, sondern auch an den Bondmärkten und dort nicht nur bei den Staatsanleihen der üblichen verdächtigen hochverschuldeten Ländern. » Weiterlesen
Was wollt Ihr mit Bundesanleihen?
Sicherheit ist das Gebot der Stunde. Das Bedürfnis danach kann man niemandem vorwerfen. Und dass Fundamentaldaten in unsicheren Marktphasen wenig zählen, ist wahrlich keine neue Erkenntnis. Aber mitunter grenzt die Flucht der Investoren in Sicherheit an gesteigerte Irrationalität.
Europa sollte vor allem seine Banken sichern
Ökonomen benennen das Problem manchmal sehr direkt und sehr nüchtern: Entweder man rettet Staaten, oder man rettet Banken. Wenn man Staaten rettet, muss man wahrscheinlich keine Banken retten. Aber wenn man Staaten nicht rettet, muss man sich dringend um die Banken kümmern.
Armes England, arme USA
Spätestens nach den mageren Zahlen zum ersten Quartal ist klar, dass dem zarten britischen Aufschwung tatsächlich die Luft auszugehen droht. Aber die Londoner Regierung, weiß, dass sie an ihrem Sparkurs festhalten muss, will sie nicht das Vertrauen der Märkte verlieren. Wie schnell das gehen kann, zeigt die Drohung der Ratingagentur Standard & Poor’s die Bonität der weltgrößten Wirtschaftsmacht USA herabzustufen. » Weiterlesen
Der Goldpreis steuert auf seinen Zenit zu
Im Lager der Gold-Bullen herrscht mal wieder Jubelstimmung. Erstmals hat S&P die USA aufs Korn genommen. Eine Staatspleite des globalen Schuldenkönigs, wie sie viele Papiergeld-Kritiker seit Jahren skizzieren, wird als drohendes Krisenszenario nun auch öffentlich diskutiert. Und der Goldpreis steigt weiter. Jetzt fiel erstmals die Marke von 1.500 Dollar je Feinunze. » Weiterlesen
Die Umschuldung kommt – Hand drauf
Wenn es in der europäischen Schuldenkrise bisher eine zentrale Erkenntnis gibt, dann die, dass Negativszenarien früher oder später eintreten. Wie lange haben Griechenland, Irland und zuletzt Portugal – und mit ihnen die gesamte europäische Polit-Prominenz - dementiert, dass sie fremde Hilfe brauchen werden: Am Ende sind sie doch umgekippt. Bei Spanien könnte es (hoffentlich) anders sein. Aber die Ausnahme bestätigt bekanntlich die Regel. » Weiterlesen
Der amerikanische Patient
Stürmischer hätte die Woche an den Märkten kaum beginnen können. Alle Augen richteten sich auf die immer dramatischere Schuldenkrise in der Eurozone und die immer größer werdende Gefahr, dass Griechenland um eine Umschuldung nicht herumkommt. Bis dann plötzlich die Ratingagentur Standard & Poor’s die Investoren daran erinnerte, dass der Weltwirtschaft eine noch ernstere Gefahr droht. Die Bonitätshüter haben heute zwar das erstklassige Rating der USA mit der Bestnote „AAA“ bestätigt, gleichzeitig ihren Ausblick aber auf negativ gesenkt. An den Märkten sorgte dieser Weckruf für einen hässlichen Schock. » Weiterlesen

