Neuer Monat, altes Bild: Der US-Arbeitsmarkt steckt tief im Jammertal, der Juni-Bericht schürt arge Zweifel an einer baldigen Konjunkturerholung in den USA. Und die Wahrheit dürfte noch schlimmer sein als die veröffentlichten Zahlen. » Weiterlesen
Artikel mit dem Tag: Konjunktur
1-0 für die Optimisten
Die große Glaubensfrage unter Ökonomen in den USA ist derzeit: Hat die Fed Recht? Geht es im zweiten Halbjahr wieder nach oben?
Während die Pessimisten dagegen halten, der US-Immobilienmarkt rutsche immer weiter ab und der weiterhin hohe Benzinpreis koste den Verbraucher einfach zuviel Konsumkraft, setzen die Optimisten darauf, dass die zuletzt schwächelnde Industrieproduktion wieder in Gang kommt. Seit heute steht es 1-0 für die Optimisten.
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Der US-Arbeitsmarkt – ein Desaster!
Es ist noch gar nicht lange her, da jammerte ganz Deutschland über den maladen Arbeitsmarkt und schaute mit so etwas wie Bewunderung in die USA. Anders als hierzulande galt der amerikanische Arbeitsmarkt als hochgradig flexibel, so etwas wie Langzeitarbeitslosigkeit kannten die Amerikaner nicht. Wer seinen Job verlor, hatte schnell einen neuen gefunden. Hire and fire war die Devise, eine zwar oft menschenverachtende, aber ökonomisch nicht weiter tragische Konstellation. » Weiterlesen
Armes England, arme USA
Spätestens nach den mageren Zahlen zum ersten Quartal ist klar, dass dem zarten britischen Aufschwung tatsächlich die Luft auszugehen droht. Aber die Londoner Regierung, weiß, dass sie an ihrem Sparkurs festhalten muss, will sie nicht das Vertrauen der Märkte verlieren. Wie schnell das gehen kann, zeigt die Drohung der Ratingagentur Standard & Poor’s die Bonität der weltgrößten Wirtschaftsmacht USA herabzustufen. » Weiterlesen
Großbritannien in der Wachstumsfalle
Schlechte Nachrichten für den britischen Premierminister David Cameron: Die Wirtschaft des Königreichs ist im vierten Quartal 2010 überraschend geschrumpft. Dabei ist das Land dringend auf eine Erholung der Wirtschaft angewiesen, nur so lässt sich der Schuldenberg der Briten ohne Verwerfungen abtragen. » Weiterlesen
Die große China-Frage
China und die Emerging Markets werden 2011 wieder einmal die Weltkonjunktur retten, oder vielleicht doch nicht? Einige Hedge-Fonds beginnen an der Wachstumsstory zu zweifeln. » Weiterlesen
Die Zockergemeinde kann sich auf die Fed verlassen
Alle Zeichen stehen auf einen erneuten Einsatz der Druckerpresse in den USA. Daran besteht nach einem weiteren Anstieg der Arbeitslosigkeit im September wohl kein Zweifel mehr. Ökonomen drängen die US-Notenbank, die Wirtschaft trotz der schwer kalkulierbaren Risiken und der wohl eher marginalen Wirkung eine neue Dopingspritze zu verabreichen. Das Risiko eines Rückfalls in eine schwere Rezession ist offenbar viel größer, als man öffentlichen eingestehen will.
Die heile Welt des Warren Buffett
Im Wettstreit zwischen Bullen und Bären hat sich Warren Buffett schon früh auf die Seite der Optimisten geschlagen. Als er im November vergangenen Jahres die Eisenbahngesellschaft Burlington Northern Santa Fe kaufte, nannte er den Deal “eine Wette auf die US-Wirtschaft”. Jetzt legt der 80-jährige Investor nach. » Weiterlesen
Mosaiksteine in Alarm-Rot
Der Immobilienmarkt in den USA zeigt bereits einen Rückfall in die Krise an, der Arbeitsmarkt hat die Rezession nie verlassen. Wenn heute die jüngste Entwicklung des ISM-Index für das Verarbeitende Gewerbe in Nordamerika bekanntgegeben wird, dürfte der nächste Mosaikstein Richtung „Double-Dip“ in roter Signalfarbe leuchten. » Weiterlesen
Bernanke hofft auf den US-Verbraucher
Vergebens haben die Märkte weltweit heute auf eine klare Ansage von US-Notenbankchef Ben Bernanke zu baldigen, die schwächelnde US-Konjunktur stützenden Maßnahmen gehofft. Bei seiner mit Spannung erwarteten Rede auf dem Treffen der internationalen Währungshütergemeinde im US-Wintersportort Jackson Hole legte er zwar im Detail dar, wie sich die Fed weitere Notfallmaßnahmen vorstellt. Auch bekannte er sich erneut zu sofortigem Eingreifen, falls die Lage schlimmer werde. Bernanke spielte aber auch auf Zeit und nahm die Regierungen weltweit mit deutlichen Worten in die Pflicht: „Die Zentralbanker allein können die ökonomischen Probleme der Welt nicht alleine lösen“, sagte er.

