Spätestens nach den mageren Zahlen zum ersten Quartal ist klar, dass dem zarten britischen Aufschwung tatsächlich die Luft auszugehen droht. Aber die Londoner Regierung, weiß, dass sie an ihrem Sparkurs festhalten muss, will sie nicht das Vertrauen der Märkte verlieren. Wie schnell das gehen kann, zeigt die Drohung der Ratingagentur Standard & Poor’s die Bonität der weltgrößten Wirtschaftsmacht USA herabzustufen. » Weiterlesen
Artikel mit dem Tag: Großbritannien
Großbritannien in der Wachstumsfalle
Schlechte Nachrichten für den britischen Premierminister David Cameron: Die Wirtschaft des Königreichs ist im vierten Quartal 2010 überraschend geschrumpft. Dabei ist das Land dringend auf eine Erholung der Wirtschaft angewiesen, nur so lässt sich der Schuldenberg der Briten ohne Verwerfungen abtragen. » Weiterlesen
Erst einmal abwarten und Tee trinken
Ein Gespenst geht um in Europa, das Gespenst der Inflation. In Großbritannien sorgt der Spuk der steigenden Preise für besonders viel Angst. Gerade wegen der aufgeheizten Diskussion sollten die Notenbanker des Königreichs aber einen kühlen Kopf bewahren. » Weiterlesen
Das britische Spardiktat
Wahlergebnis kein Grund zur Panik, oder doch?
Die Würfel sind gefallen. Großbritannien steuert auf eine Periode politischer Unsicherheit zu, und das zu einem Zeitpunkt, der ungünstiger kaum sein könnte. Die gestrigen Parlamentswahlen haben das Ergebnis gebracht, das die Märkte am meisten fürchten: Die favorisierten Konservativen verpassten die absolute Mehrheit, jetzt droht ein Patt im Parlament mit langwierigen Verhandlungen über eine Regierungsbildung. Die Märkte reagieren bereits auf dieses Szenario, das Pfund verliert an Wert, und britische Staatsanleihen und Aktien geraten unter Druck. » Weiterlesen
Der unbekannte Dritte rückt ins Rampenlicht
Es war ein historisches Ereignis: Gestern abend lieferten sich die Spitzenkandidaten der britischen Parteien das erste Fernsheduell in der Geschichte des Königreichs. Quasi alle Umfragen sehen Nick Clegg, den Chef der Liberaldemokraten als Sieger der anderthalbstündigen Redeschlacht. Für die Kapitalmärkte und die Londoner City ist das keine gute Nachricht.
Die Briten haben die Wahl
Jetzt ist es endlich amtlich. Heute morgen hat sich Gordon Brown auf den Weg zu Königin Elisabeth gemacht, und die Monarchin war so freundlich, dem Wunsch des Labour-Premiers zu entsprechen, und das Parlament aufzulösen. Am 6. Mai dürfen die Briten jetzt zu den Urnen eilen und eine neue Regierung wählen. Doch das Land stimmt nicht nur über einen Politikwechsel ab, sondern auch über seine wirtschaftliche Zukunft.
Britischer Haushalt mit Fallstricken
Einmal im Jahr tritt der britische Finanzminister aus der Tür der Downing Street Nummer elf (ja, genau ein Haus neben dem Premierminister) und hält einen kleinen abgeschabten roten Holzkoffer ins Blitzlichtgewitter der Fotografen. In dem unscheinbaren Behältnis steckt der Entwurf für den Staatshaushalt des kommenden Fiskaljahres, das Anfang April beginnt. In Großbritannien ist der Budget-Day ein mediales Großereignis, besonders in diesem Jahr, kurz vor den voraussichtlich im Mai anstehenden Parlamentswahlen. Für die Märkte war der Haushalt den Finanzminister Alistair Darling gestern vorgelegt hat allerdings eher ein Nicht-Ereignis, weder das Pfund noch die Anleihen reagierten großartig auf die Pläne. Dabei enthält der Entwurf einige Fallstricke, die das hochverschuldete Land ins Stolpern bringen könnten.
Das Pfund bleibt ein Sorgenkind
Großbritannien zählt neben Griechenland zu den größten Sorgenkindern in Europa. Gestern war allerdings ein guter Tag für die angeschlagene Währung des Königreichs. Das Pfund kletterte gegenüber dem Dollar auf den höchsten Stand seit etwa drei Wochen. » Weiterlesen
Braucht Großbritannien negative Zinsen?
Dass auch die britischen Notenbanker nicht wissen, in welche Richtung sich die angeschlagene Wirtschaft des Königreichs entwickelt, ist kaum überraschend. Das Protokoll der jüngsten Sitzung der Bank of England zeigt, dass der geldpolitische Rat gleich in drei Richtungen gespalten war: Die einen wollten noch viel mehr Geld in die Wirtschaft pumpen, die anderen gar nichts. Am Ende setzte sich die dritte Partei durch, das Programm zur Ausweitung wurde noch einmal moderat um 25 Mrd. Pfund aufgestockt. » Weiterlesen

