Artikel mit dem Tag: China

Wie konnte Foxconn das passieren?

Foxconn-Standort Longhua. Hier arbeiten 245000 von einer Million Mitarbeitern.

Foxconn-Standort Longhua. Hier arbeiten 245000 von insgesamt einer Million Mitarbeitern.

Der weltgrößte Elektro-Auftragshersteller Foxconn hat vor Handelsbeginn eine Gewinnwarnung herausgegeben. Die Aktie des Unternehmens ist nun an der Börse Hongkong bis Freitagmittag (Ortszeit) um mehr als elf Prozent abgerutscht.

Wie bitte? Gewinnwarnung und Kurseinbruch ausgerechnet beim chinesischen Hersteller des iPhones und des iPads? Diese Produkte haben der  US-Kultfirma Apple doch gerade eine Verdopplung des Profits beschert.  » Weiterlesen

Ohne China kein Hebel

Die Menschen in Europa scheinen große Angst vor Geld zu haben. (Vielleicht stinkt es ja am Ende doch?) Nur so lässt sich die heftige Reaktion auf die Aussicht erklären, dass China mehr  europäische Staatsanleihen kaufen könnte. Dabei ist völlig klar: Wir brauchen die Chinesen. Ohne Investoren aus Fernost funktioniert der berühmte Hebel nicht, mit dem diePolitiker das eingezahlte Steuergeld zur Eurorettung nutzen wollen. » Weiterlesen

Asiens Kurstafeln tiefrot

Die Herabstufung der Bonitätsnote der USA durch eine große Ratingagentur wirkt heute auf die Märkte – das war klar. Aber bricht eine neue Panik aus? Am Morgen in Asien sah es erst noch vergleichsweise gut aus. Kurz vor Mittag drehten die wichtigen Indizes jedoch richtig tief ins Minus. » Weiterlesen

Pradas verdächtiger Start

Am heutigen Freitag konnten die Marktteilnehmer erstmals die Aktie des Modehauses Prada in Hongkong öffentlich handeln. Zum Börsenschluss lag das Papier exakt beim gleichen Preis wie zu Handelsbeginn am Morgen: 39,50 Hongkong-Dollar. Für besonderen Enthusiasmus der Anleger spricht das nicht, es legt aber auch einen Verdacht nahe. » Weiterlesen

Countdown für Prada in Hongkong

Der Preis ist festgesetzt, jetzt stellt sich die Frage: Greifen die Anleger zu, wenn am Freitag der Handel der neuen Prada-Aktie in Hongkong beginnt? Die Statistik sieht bisher nicht sonderlich günstig aus. In diesem Jahr kosten bisher 13  der 15 größten Börsenneulinge in der südchinesischen Finanzmetropole weniger als zum Zeitpunkt der Ausgabe. » Weiterlesen

Keine Gnade für den Koffermacher

Die Aktie des Kofferherstellers Samsonite hatte es an ihrem ersten Handelstag in Hongkong ziemlich schwer. Eine Stunde vor dem dortigen Börsenschluss liegt der Kurs bei 13,50 Hongkong-Dollar, einen Dollar unter dem Ausgabepreis. Das zeigt vor allem eines: Die große Verunsicherung hat jetzt auch die Anleger in Fernost gepackt.
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Auch für die Chinesen geht die Party weiter

Das Debut von LinkedIn ist überstanden, der Aktienkurs des chinesischen Konkurrenten Renren ist in New York schon wieder etwas gefallen. Werden die US-Investoren jetzt wieder vernünftig? Anscheinend nicht. Das Videoportal Youku.com aus China hat in New York am Freitag eine halbe Milliarde Dollar eingesammelt – in Form einer Kapitalerhöhung nach seinem US-Börsengang im Dezember. Die Sache hat jedoch einen Haken. » Weiterlesen

China plus Sozialnetz gleich Kauforder

Die chinesische Sozialnetz-Website “Renren” erwartet heute bei ihrem US-Börsengang eine deutlich höhere Bewertung als Facebook. Erstaunlich? Ja. Aber nicht völlig überraschend: Seit einigen Jahren zapfen chinesische Unternehmen verstärkt den US-Aktienmarkt an, um sich mit Geld zu versorgen. Die Ausgabe der zusätzlichen Anteilsscheine auf dem anderen Kontinent kostet sie dabei kaum etwas – denn erfahrungsgemäß (und erstaunlicherweise) belastet sie die Kurse der vorhandenen Aktien an den örtlichen Märkten wie Shanghai, Shenzhen oder Hongkong kaum. Auch die amerikanischen Investoren spielen mit. Vor allem Techniktiteln aus Fernost können sie nicht widerstehen. » Weiterlesen

Der Dollar: too big too fail

Die Chinesen wollen ihren Außenhandel nach Möglichkeit auf den Yuan, die heimische Währung, umstellen. Deutet sich damit an, dass der Dollar nach und nach seine überragende Rolle als weltweite Reservewährung verliert? Ich glaube, das wäre die falsche Folgerung. Aber schwächer dürfte die amerikanische Währung schon werden.

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Das politische Risiko meldet sich zurück

Schlagartig haben die Ereignisse in der arabischen Welt das politische Risiko zurück in die Köpfe der Investoren katapultiert. Obwohl Tunesien und Ägypten nicht zu den neuen Stars der Weltwirtschaft gehören, wirken die dortigen Unruhen weit über ihre Grenzen hinaus. Das Wort “Emerging Marktes”, das in den vergangenen Jahren stets mit schier unbändigem Wachstum und hohen Profiten verbunden war, bekommt plötzlich einen neuen, riskanteren Klang. » Weiterlesen