„Man sieht es nicht man spürt es nicht“

Starr ragt das gelbe Riesenrad in den Himmel. DieGondeln rosten. Der Motor ist verrottet. Auf dem weitläufigen Platz rund um dieStahlkonstruktion herrscht Totenstille – seit mehr als einem
Vierteljahrhundert schon.

Eigentlich sollte das Riesenrad mitten im ukrainischen Pripjat ab dem 1. Mai 1986 seine Passagiere in die Höhe schaufeln. Doch die Bewohner der grauen Sowjetstadt, die direkt an das
Atomkraftwerk Tschernobyl grenzt, durften den bescheidenen Spaß nie genießen.

Denn am 26. April 1986 kurz nach Mitternacht explodierte der Block Vier des Atomkraftwerks. Es war der größte anzunehmende Unfall, der GAU. Pripjat wurde evakuiert, seitdem verfällt die Geisterstadt.

Noch heute ist das Gebiet um Tschernobyl und Pripjat so stark verseucht, dass vermutlich auch in den nächsten 200 Jahren kein Mensch hier leben kann. Und noch heute überschattet die Reaktorkatastrophe von 1986 die Ukraine, jenes Land, das zusammen mit Polen in wenigen
Wochen Gastgeber der Fußballeuropameisterschaft sein wird.

„Die Folgen der Tschernobyl-Katastrophe für die Bevölkerung sind wirklich dramatisch“, sagt Alexander Likhotal, Präsident der internationalen Hilfsorganisation Green Cross. Seine Organisation
unterstützt in den betroffenen Gebieten Krankenhäuser, Waisenhäuser und Schulen.

Likhotal steht vor einem der verwaisten Wohnsilos von Pripjat. Dann steckt er den rechten Zeigefinder in die Luft und erklärt: „Man spürt die Strahlen nicht, man riecht sie nicht, man sieht sie nicht.“Noch immer sind bis zu 3,5 Millionen Ukrainer der radiaktiven Strahlung aus dem AKW Tschernobyl ausgesetzt. Insgesamt leben fast 10 MillionenMenschen in kontaminierten Gebieten: In der Ukraine, in Weißrussland und in Russland.

Rund 60 Kilometer von Tschernobyl entfernt liegt das Dorf Pakul. Zwei Wege kreuzen sich in der Ortsmitte, ein Esel trottet vorbei. Vor denkleinen geduckten Häusern hocken alte Männer und alte Frauen. Viele Menschenhaben Pakul verlassen, die meisten die hier bleiben, haben keinen Job.

„Ich lebe mit meinen Kindern und meinen Eltern zusammen, mein Mann hatunsmich sitzen lassen“, sagt Larissa Jakobez. Ihr Vater lehnt am Zaun, rauchteine Zigarette. Ein Hahn kräht. Larissa, eine blonde Frau mit harten Gesichtszügen, trägt ihre zweijährige Tochter Julia auf dem Arm. Julia
schaut teilnahmslos aus ihren müden Augen. Julia leidet unter einen Herzfehler, sie musste mehrere Wochen im Krankenhaus in der HauptstadtKiew verbringen. Dann zeigt Larissa auf ihren sechsjährigen Sohn, Dimitri, undsagt: „Dimitri hat Probleme mit der Schilddrüse.“ Die Mutter ist sich sicher: DieKatastrophe von Tschernobyl macht ihre Kinder krank.

In den kontaminierten Gebieten kämpfen viele Männer, Frauen und Kinder mit massiven gesundheitlichen Problemen – ganz oben steht der Krebs. Laut Untersuchungen von Green Cross hat allein „die Zahl der Schilddrüsenkrebsfälle 25 Jahr nach der Reaktorkatastrophe stark
zugenommen“. Zumal Kinder trifft die heimtückische Krankheit. Bis heute zählte man über 4000 Fälle von Schilddrüsenkrebs bei Mädchen und Jungen. „Normalerweise gibt es praktisch keinen Schilddrüsenkrebs bei
Kindern“, erläutert der Schweizer Medizinprofessor Theodor Abelin, der die Untersuchungen von Green Cross begleitete.

Doch nicht nur Schilddrüsenkrebs macht den Kindern zu schaffen. Ebensomüssen laut dem Otto Hug Strahleninstitut in München die Mädchen und Jungen ausden verstrahlten Gebieten mit anderen massiven körperlichen Beeinträchtigungen rechnen: Wachstumsstörungen, Lungenentzündung, Leber-, Nieren-, Herz- und Gliedschmerzen, Asthma, Dauermüdigkeit, Haarausfall. Viele der Leiden treffen auch die Älteren: Nach Schätzungen erkarnkten zehntausende Menschen in der Ukraine, Russlandund
Weißrussland an Krebs.

„Ich weiß, dass es hier nicht ganz ungefährlich ist“, sagt Sergej Derkatsch, er steeht in einem Stall neben seinem Haus. „Doch an einenWegzug denke ich schon lange nicht mehr.“ Der 40-jähige lebt mit Frau und der15-jährigen Tochter in Pakul. Sergejs kleine Kaninchenzucht und sein Job alsInspekteur für Lebensmittelimporte aus Weißrussland bringen ein erträglichesEinkommen für die Familie. Als die Katastrophe in Block Vier des AKWTschernobyl das Leben der Menschen auf einen Schlag veränderte war Sergej nochein Junge. Heute sagt er: „Wir sahen nichts, wir hörten nichts und wir spürtennichts von dem Unglück.“

Shopping, non stop

Wer nachts zwischen ein und fünf Uhr in der Schweiz eine Tankstelle mit Restaurant und Shop aufsucht, der kommt schnell ins Staunen: Der Reisende kann in dem Restaurant Rührei bestellen, im Shop jedoch sind rohe Eier weggesperrt. Die Tankstellen dürfen nur feilbieten, was den „Bedürfnissen der Reisenden“ entspricht: Erlaubt ist der Verkauf von Benzin, belegten Broten und Zeitungen. Nicht erlaubt ist der Verkauf von Würsten, Grillkohle und Eiern.

Die Regelung, die auf dem helvetischen Arbeitsgesetz beruht, könnte bald der Vergangenheit angehören. Denn der Nationalrat, die größte Kammer des Schweizer Parlaments, beschloss eine Flexibilisierung des Arbeitsgesetzes: In Zukunft sollen die Shops neben den Zapfsäulen ihr gesamtes Sortiment offerieren dürfen. Und sie dürfen rund um die Uhr geöffnet sein – sofern sie an einem Hauptverkehrsweg liegen. Treibende Kraft ist die Freisinnige Partei. Der bisherig gültige „bürokratische Unsinn“ gehöre abgeschafft, mahnte die wirtschaftsnahe Partei. Die zweite Parlamentskammer, der Ständerat, muss der Änderung noch zustimmen.

Gegen ausgedehnte Öffnungszeiten formiert sich jedoch Widerstand – von den Gewerkschaften bis zu den Kirchen. Die Dienstleistungsgewerkschaft Unia droht: Falls auch der Ständerat die Liberalisierung in den Tankstellen-Shops durchwinkt, werde man ein landesweites Referendum erzwingen. Dann hätten die Schweizer Stimmbürger das letzte Wort.

Die Liberalisierungsskeptiker warnen: Die neue Tankstellenregelung markiere einen weiteren Schritt auf dem Weg zu einer neuen Welt des Rund-um-die-Uhr-Shoppings. „Es gibt klar eine Tendenz, die Öffnungszeiten immer weiter auszudehnen“, erläutert der Abt Martin Werlen vom Kloster Einsiedeln, der Verantwortliche der Schweizer Bischofskonferenz für das Departement Kirche und Welt.

Tatsächlich: Nicht nur Tankstellen, auch andere Geschäfte sollen nach den Plänen wirtschaftsnaher Parteien ihre Kundschaft flexibler bedienen dürfen. Eine entsprechende Initiative plant die Grünliberale Partei. Im Falle eines Erfolgs könnten Tankstellen-Shops und normale Geschäfte 24 Stunden öffnen. Sie dürfen allerdings eine Ladengröße von 120 Quadratmetern nicht überschreiten.

Viele Gegner der erweiterten Ladenöffnung warnen hingegen vor einer massiven Ausweitung der Arbeitszeiten. „Davon wäre nicht bloß das Verkaufspersonal betroffen, sondern auch weitere Arbeitnehmer wie das Reinigungspersonal, Angestellte der Logistik und das Sicherheitspersonal“, heißt es bei der Gewerkschaft Unia.

Ob die Verfechter eines ungebremsten Liberalismus oder die Befürworter geregelter Öffnungszeiten mehr Menschen überzeugen, wird sich schon in wenigen Wochen in Zürich zeigen: Die Bürger des größten Schweizer Kantons sollen am 17. Juni an der Urne die Frage beantworten: Dürfen alle Geschäfte im Kanton an sieben Tagen für 24 Stunden geöffnet sein?

Heiße Themen und Kalter Krieg in Cartagena

Selten hat ein Amerika-Gipfel für so viel Wirbel gesorgt, bevor er überhaupt begonnen hat. Wenn die mehr als 30 Staats- und Regierungschefs am Wochenende zum sechsten Regionaltreffen zusammenkommen, ist der erste große Konflikt schon ausgetragen. Und wieder mal hat Kuba verloren. Und wieder mal haben sich die USA durchgesetzt. » Weiterlesen

Gewinner Assad?

Seit heute sechs Uhr Ortszeit sollen in Syrien die Waffen schweigen. Die Schergen des Assad-Regimes mussten ab diesem Zeitpunkt ihre Blutorgien beenden. Auch die Opposition war angehalten, der Gewalt abzuschwören. So sieht es der Friedensplan des internationalen Sondergesandten Kofi Annan vor. Es ist viel zu früh, um die entscheidenden Fragen zu beantworten: Wird die Waffenruhe halten? Wird der Donnerstag als der letzte Tag eines grausamen Bürgerkrieges in die Geschichte eingehen?

Noch darf die Uno keine Beobachter nach Syrien schicken, um die Einhaltung der Waffenruhe zu überwachen. Letztlich muss die Regierung in Damaskus der Entsendung von Uno-Personal zustimmen. Assad und seine Gefolgsleute, so ist zu befürchten, werden alle erdenkbaren Vorwände und Tricks gebrauchen, damit sich die Stationierung von Beobachtern verzögert. Schon zu oft täuschte und betrog das Regime in Damaskus die internationale Gemeinschaft, schon zu oft nutzte der Clan die Gutgläubigkeit der Welt aus.

Völlig zu Recht spricht Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon von einer „sehr zerbrechlichen“ Lage nach dem Inkrafttreten der Waffenruhe. Der kleinste Funke genügt, um die Gewalt wieder aufflammen zu lassen. Die Erfahrung lehrt: Je brutaler eine oder beide Seiten in einem Konflikt wüten, desto heftiger wuchert der Hass. Und Hass schafft neue Gewalt.

Der Kreislauf aus Hass und Gewalt ist schwer zu durchbrechen, besonders in Syrien. Dort verübten die Assad-Truppen unvorstellbare Grausamkeiten: Sie feuerten mit Panzern und Artillerie auf Wohnviertel, sie erschossen gezielt Kleinkinder, sie vergewaltigten Frauen von Oppositionellen oder vermeintlichen Oppositionellen en masse, sie folterten sterbende Patienten in den Krankenhäusern.

Wenn die Waffenruhe halten sollte, stellen sich die nächsten Fragen: Kann die Opposition, wie in Annans Friedensplan vorgesehen, tatsächlich in einen politischen Dialog mit dem Assad-Regime treten? Kann es jemals vernünftige, konstruktive Gespräche zwischen der gequälten Bevölkerung und den Schlächtern geben? Verhandlungen oder sogar ein syrischer „runder Tisch“ scheinen völlig unrealistisch zu sein.

Assad könnte letztlich als der Gewinner der Waffenruhe dastehen. Ein Ende seiner Herrschaft ist in dem Annan-Plan nicht vorgesehen, Hoffnungen in der westlichen Welt, ein „Regimewechsel“ bahne sich an, sind naiv. Der vorläufige Stopp der offenen Gewalt dürfte vielmehr Assad die Zeit geben, seine eiserne Kontrolle über das geschundene Land zu festigen.

Auf freie und faire Wahlen wird sich Assad nicht einlassen: Ein Diktator, der Tausende Menschen töten lässt und Zehntausende Menschen willkürlich in Gefängnisse wirft, dürfte auf demokratische Prinzipien nur mit Hohn reagieren.
Wie aber soll die Terrorherrschaft des Assad-Clans beendet werden?

Auch diese Frage lässt sich kaum beantworten. Offen dürfte ebenso die Frage nach der Strafverfolgung der vielen Verbrechen des Bürgerkriegs bleiben. Zwar forderte Uno-Chef Ban noch am ersten Tag der Waffenruhe: Die Verantwortlichen für die Grausamkeiten müssen zur Verantwortung gezogen werden. Doch wer soll über Assad zu Gericht sitzen? Solange der Diktator herrscht wird Syrien keinen Täter bestrafen und Syrien wird auch keinen Täter an den Internationalen Strafgerichtshof ausliefern.

Playoff-Fieber in Ottawa, Tristesse in Toronto

Es ist wieder Playoff-Zeit in Kanada. Dass es sich dabei um Eishockey handelt, versteht sich von selbst. In Ottawa ist Playoff-Fieber ausgebrochen. Im vergangenen Jahr hatten es die Ottawa Senators nicht in die K.O.-Serien um den Stanleycup geschafft. Diesmal sind sie überraschenderweise dabei. Eigentlich hatte niemand dem jungen, unerfahrenen Team zugetraut, unter die ersten Acht in der Ost-Konferenz zu kommen. Tatsächlich schlossen sie die reguläre Saison, die am Sonntag endete, mit Platz 8 ab. » Weiterlesen

Flucht aus dem Steuerparadies

Deutsche Steuerpflichtige mit Schwarzgeldkonto in der Schweiz sind gewarnt: Nach den Plänen der Regierungen in Berlin und Bern soll das bilaterale Steuerabkommen Anfang 2013 in Kraft treten. Vielleicht könnte es aber auch länger dauern – je nachdem wie schnell die beide Parlamenten ratifizieren.

In jedem Fall aber werden die Steuersünder aus der Bundesrepublik genügend Zeit haben ihre Schwarzgelder auf Konten in Drittländern zu schleusen. Das Schweizer Finanzministerium räumt ein: „Eine vorzeitige Auflösung von Kundenbeziehungen lässt sich wegen der Freiheit des Kapitalverkehrs nicht verhindern.“

Nach Informationen von Oswald Grübel, der jeweils Chef der beiden größten Schweizer Geschäftsbanken UBS und Credit Suisse war, ziehen deutsche Kunden bereits Summen von ihren Schweizer Konten ab. „Bei den Banken konnte man feststellen, dass Abflüsse in europäische Länder und andere Regionen schon seit über einem Jahr stattfinden“, verriet Grübel im Schweizer Fernsehen.

Und: Die Banken helfen ihren verängstigten Kunden, einen neuen sicheren Hafen außerhalb der Schweiz zu finden. Dabei muss die betuchte Klientel in der Regel nicht die Bank wechseln. Die führenden Häuser aus Zürich und Genf unterhalten Dependancen in vielen Steuerparadiesen rund um den Globus.

Die Kapitalflucht aus der Schweiz in ein neues Steuerparadies könnte die Hoffnungen des deutschen Fiskus auf Milliardeneinnahmen somit zunichte machen.

Menschenopfer in Mexiko

Die mexikanische Polizei hat acht Mitglieder einer mutmaßlichen Menschenopfer-Bande festgenommen. Die Verdächtigen haben nach Angaben der Staatsanwaltschaft im nördlichen Bundesstaat Sonora seit 2009 grausam zwei zehnjährige Jungen und eine Frau dem Totenkult „Santa Muerte“ („Heiliger Tod“) geopfert. Der Sprecher der Staatsanwaltschaft, José Larrinaga, sagte, die Festgenommenen hätten den beiden Kindern und der 55 Jahre alten Frau den Hals durchgeschnitten. Die Mörder hätten dann das Blut dem in Mexiko weit verbreiteten „Santa Muerte-Kult“ dargebracht und sich davon Geld, Gesundheit und Schutz bei ihren kriminellen Aktivitäten erhofft. Ersten Ermittlungen zufolge bestanden zwischen Täter und Opfern familiäre Beziehungen. Der Kopf der Bande soll eine 44-Jährige Frau sein. Sie wurde von den anderen Beschuldigten als Hauptverantwortliche identifiziert. » Weiterlesen

Geschäftsmodell Schwarzgeld

Der Steuerstreit zwischen der Schweiz und Deutschland eskaliert – und der Ton in dem Bankenland wird immer harscher. Bürgerliche und rechte Politiker poltern gegen die Deutschen und bejubeln die Haftbefehle gegen die deutschen Steuerfahnder.

Thomas Müller von der Schweizerischen Volkspartei dröhnt: „Deutschland hat offenbar die Rechtskultur einer Bananenrepublik.“ Sein SVP-Kollege Luzi Stamm findet die Haftbefehle schlicht „super“. Doris Fiala von den Freisinnigen (FDP) sieht die
Schweiz als Opfer eines „feindlichen Aktes“ der deutschen Behörden.

Das Vorgehen der Schweizer Behörden könnte auch das Steuerabkommen zwischen Bern und Berlin weiter gefährden. Einige Parlamentarier und Banker verlangen schon lange, dass die Eidgenossen die Gespräche mit der Bundesregierung einfrieren. Jetzt
legt der frühere Chef der größten Bank des Landes UBS, Oswald Grübel, nach: Ein Abkommen „würde gar nichts bringen, nichts als Ärger“.

Neben den Hardlinern können sich besonnene Experten nur noch schwer Gehör verschaffen. Einer von ihnen ist der Direktor der Finanzmarktaufsicht, Patrick Raaflaub. Wenige Tage bevor die Haftbefehle publik wurden, verlangte der Oberaufseher von den Schweizer Banken: Finger weg von Schwarzgeld. Raaflaub: „Es kann kein
Geschäftsmodell sein, Steuerhinterziehung von Ausländern zu ermöglichen oder stillschweigend zu dulden.“

Liberale zeigen Stärke – im Boxring

Zumindest im Boxring sind Kanadas Liberale den Konservativen überlegen. In einem Boxkampf, dem das politisch interessierte Kanada seit Tagen entgegengefiebert hatte, schlug der liberale Abgeordnete Justin Trudeau, Sohn des früheren Premierministers Pierre Trudeau, den konservativen Senator Patrick Brazeau in der dritten Runde durch Technischen K.O. Sieger des Abends war neben Trudeau die Krebsforschung. Die Kämpfe des Abends brachten mehr als 230.000 Dollar an Spenden für die Ottawa Cancer Foundation. » Weiterlesen

Trudeau schlägt zu

Justin Trudeau, der liberale kanadische Parlamentsabgeordnete und Sohn des früheren Premierministers Pierre Elliott Trudeau, kann verbal zuschlagen. Das weiß man in Ottawa. Am Samstag will er mit den Fäusten zuschlagen: Er steigt gegen den konservativen Senator Patrick Brazeau in den Ring. Der Schlagabtausch, drei Runden zu je zwei Minuten, dient einem guten Zweck: Der Boxkampf soll Spenden für die Krebsforschung generieren. » Weiterlesen